Regierungskommission Corporate Governance empfiehlt Gehaltsdeckel für Vorstände

Die Vorstandsgehälter börsennotierter Unternehmen sollen nach dem Willen der Regierungskommission für gute Unternehmensführung („Corporate Governance“) gedeckelt werden.

Die Corporate Governance-Kommission spricht sich dafür aus, die individuellen Vergütungen der Manager in ihrem Gesamtbetrag und auch in ihren variablen Bestandteilen nach oben zu begrenzen. Die individuellen Obergrenzen sollen vom Aufsichtsrat der Konzerne festgesetzt werden – und nicht von den Aktionären. Darüberhinaus sollen die Aufsichtsräte die Relation zwischen der Vorstandsvergütung und den Gehältern der Mitarbeitern ebenso berücksichtigen wie den Abstand der Chefgehälter zu denen der leitenden Angestellten im Unternehmen.

„Es geht letztlich um klare und nachvollziehbare Vergütungsvorschläge“, sagte der Vorsitzende der Expertenkommission, Commerzbank-Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller.

Die vollständigen Informationen zur Kodexanpassung sind abrufbar auf den Seiten der Regierungskommission „Deutscher Corporate Governance Kodex“:

Pressebericht in der Zeitung „Die Welt“:
http://www.welt.de/wirtschaft/article116174642/Experten-empfehlen-Gehaltsdeckel-fuer-Vorstaende.html

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