Neue Best Practice für Aufsichtsräte: DIN SPEC 33456

Unsere internationale Website wendet sich einersits an internationale Investoren, die in Deutschland investiert sind, andererseits an Ausländer, die in deutschen Aufsichtsräten sitzen.

Dort beschreiben wir, was derzeit die aktuelle Best Practice für Aufsichtsräte in Deutschland ist. Da dieses natürlich umso mehr für die deutschen Aufsichtsräte gilt, möchten wir von hier auf unseren dortigen Abstract und dessen Links verweisen. Wir beziehen uns dabei auf die Veröffentlichungen von Prof. Dr. Bernd Schichold, der Co-Autor und einer der führenden Köpfe hinter der DIN SPEC 33456 ist.

 

So klappt die Digitalisierung in Deutschland

Intro

Mittlerweile ist viel geschrieben, interpretiert und gerätselt worden: Wie kann die digitale Transformation gelingen. Trotzdem wage ich mich an den nächsten Blogpost zum Thema Digitalisierung: Nur durch systematische Penetration kann es uns gemeinsam gelingen, die Hürden der nächsten Jahre zu nehmen.

Trotz schlechtem Breitbandausbau und trägen Reaktionsvermögen steht Deutschland im „Innovationsindex“ durchaus gut da. Im The Global Competitiveness Report 2016–2017 steht Deutschland immerhin an Platz 5 von 138 Ländern. Wie kann diese Position gehalten oder gar ausgebaut werden? Statt ein Digitalministerium zu fordern, ein paar Gedanken:

1. Befasst Euch mit der Digitalisierung!

Digitalisierung wird oft verniedlicht: Ein bunte App, ein Facebook Like Button, und schon wird die neue Zeit gepriesen. Dem ist aber nicht so: Im Rahmen der Digitalisierung werden ganze Geschäftsprozesse auf den Kopf gestellt. Beste Beispiele sind Uber oder AirBnB: Die Geschäftsmodelle setzen auf bestehende auf und greifen die Margen ab. Also: Erst mal prüfen und im Zweifel externe Unterstützung holen.

2. Schafft Rahmenbedingungen

Innovation braucht Freiräume: Sie können den Mitarbeitern nicht befehlen, auf Knopfdruck kreativ zu sein und Innovationen hervorzubringen. Erschwert wird dieses, da dass prozessorientierte Denken dieses über Jahre verhindert hat. In manchen Bereichen wurde dieses nahezu wegkonditioniert (umso erstaunlicher, dass es in Stellenanzeigen immer wieder gefordert wurde). Gerade Vorstand sollte dieses vorleben. Besser als ich aber kann das Gunter Dueck erklären:

3. Statt Risiko-: Chancenkultur!

Man kennt es aus Projektmanagementstandards: Über Risiken spricht jeder. Chancen sind im Grunde dasselbe, nur in positiver Betrachtung. Wer Risiken vermeidet (was an sich gut ist), verhindert auch Chancen.

4. Fördern Sie Netzwerke

Gerade in Konzernen erlebt man es als Externer immer wieder: Man ist in wenigen Monaten besser vernetzt als die Mitarbeiter, die seit zig Jahren dort werkeln.

Fördern Sie den interdisziplinären Austausch, womöglich auch auf kreative Weise: Man kann Mitarbeitern den LinkedIn Account bezahlen und diesen Zeit zur Verfügung stellen, um Foren, Gruppen oder Alumni zu betreuen.

Sympathische Ansätze sind zum Beispiel auch das „Lunch-Tindern“: Man meldet sich zum Mittag an und bekommt per Zufall einen Partner für das Mittagessen.

5. Die Fehlerkultur

Um es vorwegzunehmen: Scheitern ist nicht sexy, nicht in Deutschland und nicht im Valley. Man kann aber mit Fehlern systematischer umgehen: Woher stammt dieser, wie lassen sich diese Vermeiden. Wer neue Wege geht, wird auch Fehltritte haben. Das ist Teil des Preises, den man zahlen muss. Wenn der gleiche Fehler zweimal begangen wird, ist es peinlich. Aber nicht beim ersten mal.

Worauf ich hinaus will: Wir haben viel zu tun. Die Arbeit liegt aber im Change der Kulturen, in der Infrastruktur und im Verständnis der Arbeit. Alain Veuve hat befürchtet, dass zum Thema Digitalisierung bereits alles gesagt Alain Veuve Digitalisierungworden ist. Zum einen hat er Recht: Die Veränderungen, die auf uns zukommen, sind gar nicht abzuschätzen, auch von Experten nicht. Auf der anderen Seite: Wir müssen das Thema immer wieder bemühen, bis es wirklich überall angekommen ist.

Status und Zukunft

Wir blicken auf voll ausgelastete Monate in der Aufsichtsrats-Beratung unter der Marke „Deutsche Agentur für Aufsichtsräte“ zurück, seien es die

  • regelmäßigen Effizienzprüfungen nach DCGK 5.6
  • effizient und digitalisiert durchgeführten Aufsichtsrats-Beurteilungen nach KWG §25
  • die Beratung zum Risk-Management, insbesondere zum Thema Cyber-Risk (hier speziell unsere Kooperation mit dem Cyber-Sicherheitsrat Deutschland)
  • sowie die Schulungen von Aufsichtsräten zu Haftungsfragen und Best Practice.

Aber einem Thema sind wir nicht nur besonders treu, der Aufsichtsrats-Vermittlung, sondern sehen das im Fokus unserer aktuellen und zukünftigen Aktivitäten. Hierbei entwickeln wir als „Deutsches Institut der Aufsichtsräte“ unsere Plattform weiter, an der sich unterschiedlichste Personalberater Deutschlands einbringen. Kein einzelner Aufsichtsratsvermittler wird es alleine schaffen, einen wirklich relevanten Marktanteil zu generieren, hier spielt unsere offene Plattform die Zukunftsmusik. Immerhin gibt es über 30.000 Neubesetzungen oder Verlängerungen von Aufsichtsratsmandaten jährlich, die es in Kooperation mit möglichst allen wesetlichen Personalberatern zu adressieren gilt.

A CV can’t tell the true story

„A CV can’t tell the true story“, als uns dieses zu Ohren kam, konnten wir nur sagen, das ist richtig. Hinter jedem Lebenslauf steht eine Geschichte, die bedeutend ist, wenn man auf der Suche nach Spitzenpersönlichkeiten ist.

Wer nimmt sich normalerweise schon die Zeit, diese Persönlichkeiten einzuladen, kennenzulernen und die wahre Geschichte des Menschen zu verstehen? Wir wollen nicht nur wissen, was jemand erreicht hat, sondern auch warum. Wir wollen verstehen, was jemand aus den Niederlagen gelernt hat und wie diese das Weltbild beeinflusst haben. Wir wollen verstehen, welche Werte das Leben geprägt haben und welche Motivationen die Treiber im Leben sind.

Bei uns findet man Persönlichkeiten, die nichts zu verbergen haben, die sich offen präsentieren. Wer die Wahrheit sagt, der braucht sich nicht zu merken, was man gesagt hat.

Unsere Leistung ist die Transparenz und Positionierung. Wir schaffen Vertrauen und Klarheit. Wir garantieren für unsere Kandidaten und Kandidatinnen. Diese sind qualifiziert, persönlich reif und haben sich zu ethischen Standards öffentlich verpflichtet.

Wir kennen, schätzen und nutzen die Relevanz und die Kraft von Social Media. Hier liegt die zukünftige Informations- und Vermittlungsplattform für herausragende Persönlichkeiten.

Ihr Vorstand des Deutschen Instituts der Aufsichtsräte

How to select and develop future Leaders

Here are some important thoughts how to select and develop future Leaders

Character is more important than charisma,
substance is more important than style,
integrity is more important than image.

When leaders are chosen for charisma, style, and image, why are we surprised when they turn out to lack character, substance, and integrity?

Generating trust and empowering people is one of the key abilities of our future leaders. But where are they coming from? We are focusing on inner qualities, because skill and competencies are not enough anymore. So we need new executive development programs and before anything else we need new search patterns for headhunters (and there are only a handful of executive searchers that are able to deliver this).

On the long hand companies have to create new management development systems that are focusing on team-builders known for their character, substance and integrity. That is the basis for a long lasting and sustainable growth for the next decades. Leading a large organization means to empower people throughout the organization, even those who are no direct reports.

Therefore the Leader has to understand and internalize the purpose and the culture of the company. This is the basis and guideline for empowering the organization and creating sound basis for a successful and sustainable future.

In Summary organizations must develop authentic leaders that generate trust and empower people.

Eckart Reinke
(referring to Bill George, HBS)

Aufsichtsratsbeurteilung nach § 25d KWG – es geht auch ganz unkompliziert

Ein Interview von Eckart Reinke, Deutsche Agentur für Aufsichtsräte mit Professor Dr. Schichold zeigt auf, wie unkompliziert eine Beurteilung nach  25d KWG, bzw. eine Effizienzprüfung nach Ziff. 5.6 DCGK sein kann:

http://www.ar-reporting.de/2015/02/19/es-geht-auch-unkompliziert

Eckart Reinke hält Vortrag bei der Financial Experts Association

Am Montagabend (23.11.2014) hielt der Geschäftsführer der Deutschen Agentur für Aufsichtsräte, Eckart Reinke, einen Vortrag über die Praxis in den Aufsichtsräten. Er zeigte damit eine Ergänzung zu den anderen hervorragenden Vorträgen zu den Themengebieten Haftung und  D&O Versicherung.

Eingeladen hatte die Fiancial Experts Association, der Berufsverband für Aufsichtsräte (http://financialexperts.eu)

Am Tisch 3a

 

Update Website „KUNDEN“

Wir sind bestens vernetzt. Wir identifizieren, präsentieren und vermitteln Persönlichkeiten für Ihre Leitungs-, Beirats- und Kontrollgremien.

Unternehmerfamilien vertrauen uns
Wir kennen die Besonderheiten von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien, sowie die Herausforderungen der jeweiligen Rolle in der Unternehmensleitung und/oder als Gesellschafter. Erst Zusammenhalt, Respekt und Verständnis im gesamten Gesellschafterkreis ermöglichen den unternehmerischen Erfolg. Wir bleiben immer auf dem Boden des Machbaren. Wir wissen, dass sich Lösungen für Unternehmer, Familienunternehmen und Unternehmerfamilien an den vorhandenen Ressourcen und der Realisierbarkeit orientieren müssen.

Investoren schätzen unsere Expertise 
Mit unserem belastbaren Netzwerk und fachlicher Expertise in der Private Equity Szene sind wir eine wertvolle Ressource geworden. Wir begleiten Beteiligungsunternehmen über den ganzen Investmentzyklus von der Pre- Deal-Unterstützung bis zum Exit. Mit unserer fokussierten, treffgenauen und zügigen Besetzung von Spitzenpositionen in jeder Phase eines Deals liefern wir einen Schlüsselbeitrag zur Wertsteigerung. Unkompliziert, zügig, fokussiert und exzellent vernetzt sind wir Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Boards.

Bild Gesellschafter Web-001

Update Website „Mission“

Unsere Vision:
Erfolg für Familienunternehmen, Unternehmerfamilien, Gesellschafter und deren Aufsichtsgremien.

Unsere Mission:
Unkompliziert, zügig, fokussiert und exzellent vernetzt sind wir Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Leitungs-, Beirats- und Kontrollgremien.

Unsere Expertise:
Suche, Besetzung, Evaluierung und Coaching für alle Gremien.

Bild Mision Web-001

 

Besteht eine Besorgnis der Befangenheit von WP-Gesellschaften bei der Beratung zur Evaluation von Aufsichtsräten und Verwaltungsräten nach § 25d KWG? BaFin und EU-Verordnung bringen Klarheit.

Grundsätzliche Besorgnis der Befangenheit von WP-Gesellschaften bei der Beratung zur Evaluation von Aufsichtsräten und Verwaltungsräten nach § 25d KWG.?

Durch Abschlussprüfer erbrachte Beratungsleistungen dazu § 25d KWG –  d.h. die jährliche Beurteilung der Aufsichts- und Verwaltungsräte – dürfen nicht zu einer Selbstprüfung des Abschlussprüfers führen. Das wäre etwa dann der Fall, wenn das unmittelbare Ergebnis der Beratungstätigkeit des Abschlussprüfers Gegenstand seiner Abschlussprüfung wäre.

Der Wirtschaftsprüfer ist durch seine Berufspflichten  zur Unabhängigkeit und Unbefangenheit verpflichtet.  Verboten ist dem Wirtschaftsprüfer aus diesen Gründen  insbesondere die Selbstprüfung. Falls der WP bei der Compliance Prüfung das unmittelbare Ergebnis seiner Beratungsleistung zu  § 25d KWG prüft,  dann besteht eine Besorgnis der Befangenheit. Daraus folgend sollte für die für den Fall einer unzulässigen Beratung zu § 25d KWG  ein anderer als der Abschlussprüfer beauftragt werden. Unzulässig ist insofern eine Beratungsleistung, die über das Aufzeigen von Gestaltungsmöglichkeiten hinaus unter Berücksichtigung der vorhandenen Kenntnisse und Ressourcen des Mandanten unmittelbar zu einem der Prüfung unterliegenden Ergebnis führt.

Die Deutsche Agentur für Aufsichtsräte ist einer der wenigen entsprechenden externen Anbieter mit diesem Portfolio ist, der seine Dienstleistungen bundesweit anbieten kann, mit modernster Befragungstechnik ausgerüstet ist und die Bewertung nach § 25d KWG  zügig und am Gesetz orientiert abwickeln kann. (siehe  http://www.aufsichtsrats-agentur.de/aa/pdf/chancen.pdf).