DIRECTORS-ACADEMY

Mit der von Frau Dr. Viktoria Kickinger gegründeten Directors Academy, können die Mitglieder dieser Kontrollorgane ihrer gesetzlichen Weiterbildungsverantwortung nachkommen und sich via „Smart Learning“ eigenverantwortlich und schnell mit Hilfe von einzelnen Modulen zu den einschlägigen Themen weiterbilden – auf allen Plattformen, vom mobilen Tablet bis zum Desktop-PC im Büro oder zu Hause.

Hier wird zu einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis genau das angeboten, was Aufsichtsräte benötigen. Für diejenigen, die noch kein Mandat haben, aber eines anstreben, ist diese Schulung die optimale Wahl.

Unabhängig davon empfehlen wir Aufsichtsratsgremien, regelmäßig in einem vertraulichen Rahmen eine interne Aufsichtsratsschulung durchzuführen, die auf die Besonderheiten und aktuellen Herausforderungen des Gremiums eingeht.

Directors Academy

Für die Dauer des Abonnements bei der Directors Academy hat der Nutzer Zugriff auf den stets aktuellen Wissensstand, der von einem Mitglied des Aufsichts- oder Verwaltungsrates erwartet wird. Die Inhalte der Module der Directors Academy werden von Experten erstellt, geprüft und orientieren sich an den gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen für die Weiterbildung von Kontrollorganen.

Das durch die Directors Academy vermittelte Wissen ist pyramidenförmig aufbereitet: Basiswissen im oberen Teil, ergänzende Informationen im mittleren Bereich und Rechtsgrundlagen als „Sockel“. Die Aufbereitung ist multimedial gestaltet. Ein Drittel der Darstellung erfolgt über erklärende Videos von maximal drei Minuten Länge, weitere Teile umfassen animierte Grafiken, Audiodateien und Volltextdokumente.

Die Durcharbeitung des Basiswissens dauert je nach Informationstiefe zwischen zwei und acht Stunden. Es liegt in der freien Entscheidung des Nutzers, wann, wie oft und wie lange er sich mit den einzelnen Lerninhalten befassen will. Das erworbene Wissen kann durch die Beantwortung von Fragen überprüft und per Teilnahmebescheinigung bestätigt werden.

Das German-IoD als Deutsches Institut der Aufsichtsräte freut sich über eine aktive Empfehlung, Kooperation und Unterstützung der Directors-Academy.

 

Lesetipp: Die Rechte des einzelnen Aufsichtsratsmitglieds

Letzens ist mir die Leseempfehlung des Bundesanzeiger Verlages in die Augen gefallen: „Die Rechte des einzelnen Aufsichtsratsmitglieds“ von Jan Baumann. Der Klappentext ließ sich schon mal gut:

Die Aufsichtsratsarbeit findet zwingend innerhalb einer mehrköpfigen Gruppe statt, sodass sich für das einzelne Mitglied stets die Frage stellt, welche Befugnisse und durchsetzbaren Rechte es innerhalb dieser Gruppe hat und welche Konsequenzen falsches oder unterlassenes Handeln haben kann.

Aufsichtsratsmitglieder und deren Berater benötigen verständliche und fundierte Kenntnisse nicht nur über ihre Pflichten als Aufsichtsratsmitglied, sondern vor allem auch über ihre Rechte und Handlungsbefugnisse.

Das vorliegende Werk verbindet fundierte rechtswissenschaftliche Theorie mit praxisnahen Szenarien. Das Werk besitzt theoretischen Tiefgang, der aber stets nüchtern, pragmatisch und gut lesbar bleibt. Im Zuge der Untersuchung wird sowohl der aktuelle Diskussionsstand in Wissenschaft und Rechtsprechung zu den Themenfeldern Haftung und Befugnisse von Aufsichtsratsmitgliedern ausführlich dargestellt, als auch eine Fortentwicklung der derzeitigen Maßstäbe unter Berücksichtigung gruppendynamischer Entscheidungsprozesse innerhalb des Aufsichtsrats angeregt.

Die Rechte des einzelnen Aufsichtsratmitglieds

Also bestellt und angeschaut.

Was aus dem Klappentext so nicht hervorgeht: Es handelt sich um eine Diss. Und so liest es sich auch: Anstrengende, akademische Satzbildungen mit dem Trend zum Zweitrelativpronom. Hübsche Grafiken oder managementtaugliche Übersichten sucht man vergebens.

Wen das allerdings nicht stört, erhält eine gutes Kompendium zu der Thematik. Gerade der Fußnotenapparat von über 1.500 Stück, lädt dazu ein, Themen weiter zu vertiefen. Man findet in dem Werk einen umfassenden Überblick der vorhandenen Literatur.

Was ich spannend fand, dass nicht ausschließlich die juristische Thematik abgebildet wurde, sondern auch auf Kollegialität und andere Soft Skills eingegangen wurde: Ein spannendes Thema, was viel zu oft vernachlässigt wird.

Insgesamt: Empfehlenswert, da es über die üblichen Themen wie Haftung und Kompetenzgefüge hinausgeht. „Die Rechte des einzelnen Aufsichtsratsmitglieds“ hat 273 Seiten und kostet 49 €.

Neue Best Practice für Aufsichtsräte: DIN SPEC 33456

Unsere internationale Website wendet sich einersits an internationale Investoren, die in Deutschland investiert sind, andererseits an Ausländer, die in deutschen Aufsichtsräten sitzen.

Dort beschreiben wir, was derzeit die aktuelle Best Practice für Aufsichtsräte in Deutschland ist. Da dieses natürlich umso mehr für die deutschen Aufsichtsräte gilt, möchten wir von hier auf unseren dortigen Abstract und dessen Links verweisen. Wir beziehen uns dabei auf die Veröffentlichungen von Prof. Dr. Bernd Schichold, der Co-Autor und einer der führenden Köpfe hinter der DIN SPEC 33456 ist.

 

Aufsichtsrats-Mandate bei Non-Profit Organisationen

Gibt es Besonderheiten bei der Kontrolle von „Non-Profit-Organisationen“?

Bild für Artikel 2Der Begriff “Non Profit Organisation” ist irreführend, es klingt als wolle man keinen Gewinn machen. Wenn man sich hier schon an die englische Sprache anlehnt, wäre „Not for Tax“ wohl besser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GEMEINSAMKEITEN von Non-Profit-Organisationen mit Profit-Organisationen

  • Beide Organisationsformen können wachsen, sich verändern, mit anderen zusammengehen oder eingehen. Erfolg ist also für beide keine Garantie, sondern er erfordert für beide harte Arbeit.
  • Für beide Organisationsformen ist „Cash = King“. Gutes Management der Liquidität ist und bleibt der Schlüssel zur finanziellen Stabilität.
  • In beiden Organisationen ist gutes Management und gute Menschenführung der wohl entscheidende Faktor:
    • Das Geschäftsversprechen ist zu liefern,
    • Mitarbeiter und Stakeholder sind zu begeistern,
    • und die Organisation ist beständig an die wandelnde Umwelt anzupassen.
  • Planung, Budgetierung und Erfolgsmessung sind in beiden Organisationsformen Basis für den Erfolg.
  • Beide Organisationsformen liefern einen wichtigen Wertbeitrag für die Gesellschaft, aber halt auf unterschiedlichen Wegen.

UNTERSCHIEDE zwischen Non-Profit und Profit-Organisationen

  • Im Kern der Non-Profit-Organisation steht die „soziale Mission“ (kann auch mit „Menschenliebe“ definiert werden). Es gilt diese zu erfüllen – und in der sich ständig ändernden Welt – diese laufend anzupassen. Dieses ist die Hauptaufgabe aller ehrenamtlich Tätigen, Angestellten und Kontrolleure
  • Ohne die Mission besteht auch kein Ziel (drastischer formuliert: Daseins-Recht) der Non-Profit-Organisation.
  • Erst durch beständige Messung des Erfolges des Grades der Missionserfüllung, kommen Organisationen ins Wachstum.
  • Es gibt keine finanziellen Ziele ohne Mission (falls einem die Mission ‚abhanden‘ kommt)!
  • Und es gibt keine Erfüllung der Mission ohne finanziellen Erfolg!
  • Finanzielle Stabilität ist auf anderen Wegen zu erreichen als bei den Profit-Organisationen: Es gibt keinen Zugang zum Kapitalmarkt.

Letztendlich sind die Parallelen bei Kontrolle, Aufsicht, Governance und Haftung bei beiden Organisationsformen deutlich sichtbar.

Bei den Non-Profit-Organisationen ist die Kontrolle aber bedeutender, denn diese betrifft direkt das Kerngeschäft.

Weitere Informationen zu diesem Vortrag befinden sich auf der Website des DZI

DCGK Änderungen – legtim und legal?

Wir starten im Rahmen des Konstrukts des „Ehrbaren Kaufmans“ mit ein paar inspirierenden Fragen zu Legalität und Legitimität:

  • Wenn der Staat seine Legalität nicht mehr durchsetzt, bekommt dann die Bevölkerung die Legitimität, es selber in die Hand zu nehmen?
  • Ist Compliance die Bankrotterklärung an Charakter und Anstand?
  • Kann man Charakter lernen?
  • Brauchen wir einen Ethikführerschein für Aufsichtsräte, Führungskräfte und Gewerkschaften?

Was ist eigentlich legal und was ist legitim?

  • Dass etwas legal ist, ist leicht zu verstehen. Legal ist, was gesetzlich nicht verboten ist. Das Gegenteil ist illegal, also alles was nach Gesetz und Rechtsprechung verboten ist.
    Der Verstoß gegen die Legalität hat zur Folge: Strafen
  • Was ist aber legitim? Ein Vortrag von Professor Michael Bordt „Legal, aber nicht legitim? Vom Sinn oder Unsinn einer ethischen Unterscheidung“ eröffnet eine neue Perspektive auf das Thema. Immer wieder werden ich und viele andere von dem Gefühl beschlichen, dass viele Verhaltensweisen von Führungskräften und Politikern nicht ethisch und moralisch einwandfrei seien. Die entsprechende Empörung kann man vielfältig in den Medien und sozialen Netzwerken lesen und sehen.
    Der Verstoß gegen die Legitimität hat zur Folge: Empörung

Nun zur Kernfrage im Rahmen des Ehrbaren Kaufmanns: Verhalten sich die Kapitalvertreter und Gewerkschafter in den Aufsichtsräten wirklich nicht immer legitim, also „ethisch“ einwandfrei? Oder verstoßen diese vielleicht nur gegen unsere „Ideale“?

  • Ideale sind immer individuell. Ideale sind sozialisiert und von unserer Erziehung geprägt. Ideale sind zutiefst subjektiv. Ideale sind ein wichtiger Bestandteil von unserer Vorstellung des Zusammenlebens. Jeder hat also andere, ganz persönliche Ideale, je nachdem wie jemand aufgewachsen ist, welche Erfahrungen jemand gemacht hat und welche Lebensphilosophien jemand hat.
  • Und was ist dann Ethik? Ethik ist – im Gegensatz zu den Idealen – immer universell. Die Grenzen, was ethisch ist und was nicht, sind für alle gleich. Ethik ist objektiv.
    Professor Bordt definiert es wie folgt: Was immer eine Ethik sein möchte, sie muss Universalität, universelle Gültigkeit beanspruchen. Denken Sie zum Beispiel an die Menschenrechte, die goldene Regel, den kategorischen Imperativ von Kant, oder auch an die Regeln zu Nutzenmaximierung innerhalb des Utilitarismus: Diese Regeln sollen universell sein. Sie gelten von einem überpersönlichen Standpunkt aus. Was ethisch ist, gilt unabhängig von persönlichen Präferenzen oder den Präferenzen einer bestimmten Gruppe, unabhängig von privaten Interessen oder Weltanschauungen.

Das Bedürfnis eines jeden Menschen seine persönlichen Ideale zum Standard zu machen und damit zur Ethik zu erklären, ist groß. Das ist zwar falsch, wird aber immer wieder versucht. Oft ist mit dem Vorwurf eines illegitimen Verhaltens die Ethik gar nicht berührt. Es wird zwar so getan, als sei die Ethik betroffen, ist sie aber nicht. Als seien Aufsichtsräte, Führungskräfte oder Gewerkschaften unanständig oder unmoralisch. Aber es ist es nicht so. Sie verstoßen halt nur gegen unsere Ideale.

Hier zitiere ich noch mal Professor Bordt: „Für ein Unternehmen heißt das: Wenn ein Unternehmen mit der Behauptung konfrontiert wird, sein Verhalten sei illegitim, dann sollten wir das erst einmal so verstehen, dass das Unternehmen gegen das Ideal desjenigen, der den Vorwurf erhebt, gehandelt hat. Derjenige, der den Vorwurf erhebt, hat eine bestimmte Vorstellung davon, wie Menschen seiner Meinung nach zusammenleben sollen, und dieser Vorstellung hat das Unternehmen nicht entsprochen.“

Fazit: Der „Ehrbare Kaufmann“ ist aus unterschiedlichsten Gründen ein längst überfälliges und wichtiges Konstrukt im Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK). Neben Legalität und Legitimität müssen wir darauf achten, bei der Legitimität zwischen Idealen und Ethik zu unterscheiden.

Wer die Änderungsvorschläge des DCGK am Konstrukt des Ehrbaren Kaufmanns kritisiert, hat es wohl nicht wirklich verstanden oder hoffte auf entsprechende PR durch provokante Positionen?

Einer der wichtigsten Preise für herausragende Frauen

Die Victress-Awards stehen wieder an, die im Rahmen der Victress-Gala am 8. Mai in Berlin verliehen werden.
Die Jury hat getagt und jede einzelne Kandidatin unter die Lupe genommen.
Die JURYMITGLIEDER 2017 sind:


Manfred Hart, Chefredakteur digitale Entwicklungsprojekte, BILD


Klaus Bresser, Journalist, ZDF Chefredakteur a.D.


Stuart Cameron, Geschäftsführer und Gründer Uhlala GmbH


Lea-Sophie Cramer, Geschäftsführerin AMORELIE


Andrea Galle, Vorständin BKK VBU


Prof. Dr. Jo Groebel, Vorsitzender des Deutschen Digital Instituts

Jette Joop, Unternehmerin, Jette Joop Europe GmbH


Nelly Kostadinova, Geschäftsführerin, Lingua World GmbH


Annabelle Mandeng, Schauspielerin, Moderatorin, Unternehmerin


Alexander Mazza, Moderator und Schauspieler


Ulrich Meyer, Journalist und Fernsehmoderator


Annett Möller, TV Moderatorin und Unternehmerin


Ralph Morgenstern, Schauspieler & Moderator


Ruth Moschner, Moderatorin und Schauspielerin


Verena Pausder, Co-Gründerin & Geschäftsführerin Fox / Sheep


Eckart Reinke, Vorstand Deutsches Institut der Aufsichtsräte


Stefanie Salata, Managing Director, Head of Private Wealth Management, BHF


Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende BSR


Falk-Willy Wild, Schauspieler

2017 JURYDOSSIER

Und jeder selbsternannte Experte gibt ein Kommentar zum BER ab…

… ohne jemals persönlich mit zumindest je einem der Gesellschafter, einem der Geschäftsführer oder einem der Aufsichtsräte gesprochen zu haben. Als jemand, der mit Vertretern aller drei vorgenannten Gruppen im Kontakt steht, kann man nur belustigt nachlesen, was einige der selbsternannten und kraftlosen Aufsichtsratsexperten ohne Hintergrundinformationen so veröffentlichen. Im Zeitalter von „Trumpismus“ sieht man aber, dass allen Kommentatoren doch irgendwie Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die wirklich interessierten Leser werden es zu differenzieren wissen.

Ja, beim BER liegt einiges im Argen, und es gab auch immer wieder Fehlentscheidungen. Die Aktivitäten der letzten Tage sind aber ein hoffungsvoller Schritt in die richtige Richtung, auch wenn man es hätte klüger machen können. Wir bleiben am Ball.

Welche Interessenten haben noch die Chance auf ein Aufsichtsrats-Mandat?

Ein Blick in die Zukunft?! Die sieht man heute bereits beim Aufsichtsrat eines Mittelständlers mit knapp über 3.000 Mitarbeitern aus dem beschaulichen Ried im Innkreis.

Da dürfen sich einige der deutschsprachigen Aufsichtsratsinteressenten warm anziehen. Die FACC AG ist ein High-Tech Mittelständler, der Produkte aus Kompositmaterialien herstellt – und wer ist da im Aufsichtsrat?

Die Namen der Aufsichtsräte sprechen zunächst für die Herkunft: Ruguang Geng, He Shengqiang, George Maffeo, Yanzheng Lei, Weixi Gong, Xuejun Wang, Chunsheng Yang, Jun Tang.

Das hat dann wohl was mit den Eigentümerstrukturen zu tun, könnte man meinen. Vielleicht. Aber die Qualifikationen der Aufsichtsräte sind schon beeindruckend. Solche Qualifikationen mit deutscher Muttersprache zu finden, wäre wohl schwieriger. Exemplarisch sind unten anliegend ein paar Auszüge aus den Lebensläufen zu finden.

Und was heißt das nun? Die deutschen und österreichischen Aufsichtsratskandidaten müssen sich in Ihrer Qualifikation vermehrt internationaler Konkurrenz stellen. Das ist der unumkehrbare Trend. Und das ist auch gut so. Konkurrenz belebt das Geschäft. Wir brauchen die Besten.

Und ist jetzt Hopfen und Malz verloren? Nein! Wir kennen wirklich viele herausragende Aufsichts-Kandidaten, die herausragend qualifiziert sind: International, technisch state-of-the-art und global führungserfahren. Nur der Altherrenverein hat ausgedient – und das ist auch gut so.

Ist jetzt alles gut dort? Nein. Ein wenig mehr Diversity täte auch diesem Aufsichtsrat gut, wir hätten da für die kommende Besetzungsrunde eine herausragende Luftfahrt-Ingenieurin mit globaler Führungserfahrung im Blick…

 

Hintergrundinformation: Ausschnit aus den Lebensläufen dreier Aufsichtsräte

Wir zitieren Bloomberg:

  • Ruguang Geng (Chinese) has been Executive Vice President of Air Transport, Non-Aviation Products & Flight Test at Aviation Industry Corporation of China since July 2008.
  • Geng served as Vice General Manager of AVIC. He served as Senior Vice President of China Aviation Industry Corporation I.
  • He served as an Assistant General Manager of China Aviation Industry First Group since 2001.
  • He serves as the Chairman of AVIC Aircraft Corporation Ltd., Xi’an Aircraft Industry (Group) Corporation Ltd. From 1995 to 2001,

Wir zitieren Bloomberg:

  • He Shengqiang (Chinese) serves as General Manager at AVIC Aircraft Co., Ltd. Mr.
  • He has been Chief Engineer of Xi’an Aircraft Industry (Group) Company Ltd. since January 2011. He serves as the General Manager at AVIC Xi’an Aircraft Industry (group) Company Ltd.
  • He has been General Director of Commercial Aircraft Corporation of China, Ltd. since May 21, 2014.
  • He served as Chief Engineer at AVIC Aircraft Co., Ltd. Mr.
  • He served as Vice President of Xi’an Aircraft Industry (Group) Company Ltd. from January 2008 to August 2011

Wir zitieren Bloomberg:

  • George Maffeo (US-American) served as the President of Boeing Japan at The Boeing Company from June 2012 to April 1, 2016.
  • Maffeo served as Vice President of 787 Supplier Management at The Boeing Company until June 19, 2012.
  • He served as Vice President of Supplier Management Airplane Programs, where he was responsible for 737, 747, 767 and 777 Programs.
  • He led the Boeing Propulsion Organization, with responsibility for Engine Management and Propulsion Procurement.

 

Reinke im Inforadio zum BER: Neuer Aufsichtsrat, alte Probleme?

Das Inforadio des RBB beschreibt vorab: Heute trifft sich erneut das Gremium, erstmals nach Bekanntwerden der neuFullSizeRenderBER0erlichen Verschiebung des BER-Eröffnungstermins. Und es setzt sich neu zusammen: Rot-Rot-Grün entsendet seine neuen Senatoren in das Gremium. Also wieder Politiker – und nicht wie Brandenburg vor allem Experten. Eckart Reinke trainiert als Vorstand des Instituts der Aufsichtsräte solche Funktionäre. Was hält er von der FBB-Zusammensetzung?

… Nach der Abgeordnetenhauswahl hat Berlin seine Plätze in dem Kontrollgremium neu besetzt. Es sind durch die Bank Politiker: Der Regierende Bürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzender, neben ihm noch zwei Senatoren. Keine Flughafen- oder Wirtschafts- oder Finanzexperten.  Das Institut der Aufsichtsräte hat diese Besetzung scharf kritisiert. Der Vorstand des Instituts, Reinke, sagte am Dienstag im Inforadio, es sei zwar juristisch nicht zu bemängeln, dass im Aufsichtsrat überwiegend Politiker sitzen. Man hätte es aber „klüger machen“ können.

Politik und Wirtschaft seien doch weiter auseinander, als man es glaubt. Spätestens die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten habe gezeigt, dass sich ein Wirtschaftsmann in der Politik doch nicht so gut auskennt. „Genauso kann man es natürlich auch umgekehrt sagen: Ob ein Politiker sich in der Wirtschaft auskennt – da mag man doch seine Zweifel haben.“

Eigentlich wüssten das alle, aber: „Hier gibt es offenbar doch eine gewisse Beratungsresistenz gegen Fachwissen.“ Die Verführung der Macht sei bei einigen Politikern offenbar größer als der Wunsch, den BER „mit Fachkompetenz zeit- und kostengerecht fertigzustellen“.

Hier gehts zum Inforadio in voller Länge.

Ergänzung zum Thema:

Mit Donald Trump ist ein Wirtschaftsmann in die Politik gegangen. Er führt den politischen Betrieb wie ein Wirtschaftsbetrieb. Das ist neben seinen kruden Vorstellungen der Hauptkritikpunkt an ihm. Es zeigt aber für alle sichtbar auf, wie weit Wirtschaft und Politik tatsächlich auseinander liegen.

Trotzdem spielt sich gerade in Berlin zeitgleich dasselbe ab. Nur hier gehen Politiker in einen Wirtschaftsbetrieb – in den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft, synonym in der Öffentlichkeit auch bekannt als BER.

Was die Führungen in Berlin und Washington derzeit gemeinsam haben? Jeder glaubt, so viel von dem anderem Fachgebiet (Politik versus Wirtschaft) zu verstehen, dass man beratungsresistent mitmischt. Sowohl in Berlin wie auch in Washington sind die führenden Persönlichkeiten verführt von der Macht, es selbst machen zu wollen und nicht auf Fachleute zurückzugreifen.

Wir wünschen uns mehr Kompetenz an den Schlüsselstellen und mehr Menschen, die sich nicht von der Macht verführen lassen.

Aufsichtsrat der Bahn – und was nun?

Der Vorstandsvorsitzende geht im offenen Konflikt mit dem Aufsichtsrat. Und nun? Die Eigentümer – hier der Bund, vertreten durch den Verkehrsminister – dürfen alleinig über die Zusammensetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat entscheiden, so sehen es Gesetz und Satzung vor.

Die Frage ist, ist ein Schaden für das Unternehmen entstanden? Das gilt es zu beurteilen. Im Zweifel muss (!) der Vorstand prüfen, ob der Aufsichtsrat dem Unternehmen mit seinem Verhalten Schaden zugefügt hat und muss (!) diesen dann einfordern, ansonsten haftet der Vorstand für das Unterlassen der Einforderung selbst. Schöne Zwickmühle.

Aber der Fall BER hat gezeigt, wie man offensichtliche Misswirtschaft betreiben kann, die möglicherweise zu persönlichen Haftung der Aufsichtsratsmitglieder führen könnte – und keiner fordert den Schadenersatz ein, da es sich „nur“ um Steuergelder handelt. Der Fall bei der Bahn ist anders gelagert, man kann also auf Prüfung hoffen? Wir werden es beobachten.

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Hier ist eine Liste der aktuellen Aufsichtsratsmitglieder, mal sehen, wer davon im Sommer noch an Bord ist.

Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Deutsche Bahn AG
München

Alexander Kirchner*
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Runkel

Anteilseignervertreter

Dr. Michael Frenzel
Präsident des Bundesverbandes der
Deutschen Tourismuswirtschaft e.V
Burgdorf

Dr.-Ing. Dr. h.c. Jürgen Großmann 
Gesellschafter der Georgsmarienhütte Holding GmbH
Hamburg

Dr. Ingrid Hengster
Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe
Frankfurt am Main

Johannes Schmalzl
Ministerialdirektor im Bundesministerium der Finanzen
Berlin

Prof. Dr. Susanne Knorre
Unternehmensberatung
Hannover

Dr. Jürgen Krumnow
Ehem. Mitglied des Vorstands
Deutsche Bank AG
Wiesbaden

Kirsten Lühmann
Mitglied des Deutschen Bundestages
Hermannsburg

Michael Odenwald
Staatssekretär im Bundesministerium für
Verkehr und digitale Infrastruktur
Kleinmachnow

Brigitte Zypries
Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Berlin

Arbeitnehmervertreter

Jürgen Beuttler* 
Leiter Einkauf, Immobilien, Compliance
DB Fernverkehr AG
Wiesbaden

Jörg Hensel* 
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Cargo AG
Hamm

Klaus-Dieter Hommel* 
Stellvertretender Vorsitzender der
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Neuenhagen

Ludwig Koller*
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Fernverkehr AG
Karlsruhe

Heike Moll*
Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats
DB Station&Service AG
München

Fred Nowka*
Erster Stv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Netz AG
Glinzig

Mario Reiß* 
Vorsitzender des Betriebsrats
DB Cargo AG, NL Süd-Ost
Süptitz

Regina Rusch-Ziemba* 
Stellvertretende Vorsitzende der
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Hamburg

Jens Schwarz* 
Vorsitzender des Konzernbetriebsrats
Deutsche Bahn AG
Chemnitz