Aufsichtsrat der Bahn – und was nun?

Der Vorstandsvorsitzende geht im offenen Konflikt mit dem Aufsichtsrat. Und nun? Die Eigentümer – hier der Bund, vertreten durch den Verkehrsminister – dürfen alleinig über die Zusammensetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat entscheiden, so sehen es Gesetz und Satzung vor.

Die Frage ist, ist ein Schaden für das Unternehmen entstanden? Das gilt es zu beurteilen. Im Zweifel muss (!) der Vorstand prüfen, ob der Aufsichtsrat dem Unternehmen mit seinem Verhalten Schaden zugefügt hat und muss (!) diesen dann einfordern, ansonsten haftet der Vorstand für das Unterlassen der Einforderung selbst. Schöne Zwickmühle.

Aber der Fall BER hat gezeigt, wie man offensichtliche Misswirtschaft betreiben kann, die möglicherweise zu persönlichen Haftung der Aufsichtsratsmitglieder führen könnte – und keiner fordert den Schadenersatz ein, da es sich „nur“ um Steuergelder handelt. Der Fall bei der Bahn ist anders gelagert, man kann also auf Prüfung hoffen? Wir werden es beobachten.

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Hier ist eine Liste der aktuellen Aufsichtsratsmitglieder, mal sehen, wer davon im Sommer noch an Bord ist.

Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Deutsche Bahn AG
München

Alexander Kirchner*
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Runkel

Anteilseignervertreter

Dr. Michael Frenzel
Präsident des Bundesverbandes der
Deutschen Tourismuswirtschaft e.V
Burgdorf

Dr.-Ing. Dr. h.c. Jürgen Großmann 
Gesellschafter der Georgsmarienhütte Holding GmbH
Hamburg

Dr. Ingrid Hengster
Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe
Frankfurt am Main

Johannes Schmalzl
Ministerialdirektor im Bundesministerium der Finanzen
Berlin

Prof. Dr. Susanne Knorre
Unternehmensberatung
Hannover

Dr. Jürgen Krumnow
Ehem. Mitglied des Vorstands
Deutsche Bank AG
Wiesbaden

Kirsten Lühmann
Mitglied des Deutschen Bundestages
Hermannsburg

Michael Odenwald
Staatssekretär im Bundesministerium für
Verkehr und digitale Infrastruktur
Kleinmachnow

Brigitte Zypries
Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Berlin

Arbeitnehmervertreter

Jürgen Beuttler* 
Leiter Einkauf, Immobilien, Compliance
DB Fernverkehr AG
Wiesbaden

Jörg Hensel* 
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Cargo AG
Hamm

Klaus-Dieter Hommel* 
Stellvertretender Vorsitzender der
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Neuenhagen

Ludwig Koller*
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Fernverkehr AG
Karlsruhe

Heike Moll*
Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats
DB Station&Service AG
München

Fred Nowka*
Erster Stv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Netz AG
Glinzig

Mario Reiß* 
Vorsitzender des Betriebsrats
DB Cargo AG, NL Süd-Ost
Süptitz

Regina Rusch-Ziemba* 
Stellvertretende Vorsitzende der
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Hamburg

Jens Schwarz* 
Vorsitzender des Konzernbetriebsrats
Deutsche Bahn AG
Chemnitz

Aufsichtsrats-Gala vom 10.11.2016

Herr Dr. Josef Fritz von Boardsearch hat aktuelle Berichte zur Aufsichtsrats-Gala veröffentlicht, die wir hier empfehlen möchten. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung!

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Quelle: Boardsearch

Preisträger im Einzelnen und die dazugehörigen Bilder finden Sie hier.

Folgend finden Sie einen Auzug der illustren Gästeliste:
Mit dabei waren unter anderem: Dieter Albeck (InterSearch Deutschland), Natalie Bairaktaridis (Ward Howell International), Sonja Bydlinski (Bundesministerium für Justiz), Wilhelm Celeda (Raiffeisen Centrobank), Angelika Dammann (DIC – Dammann International Consult), Mario Daenekas (InterSearch Deutschland), Claudia Daeubner (Success & Career Consulting Int.), Freimut Dobretsberger (RealGoodLiving Real Estate Services), Alexander Eberan (Bankhaus Krentschker & Co Aktiengesellschaft), Gerhard Fiala (PONTIS Capital), Jörg Flechtner (VICEM Media Solutions), Eva Geiblinger (Transparency International), Helmut Gerlich (CEO Spängler Bank), Alexander Goebel (Künstler), Konrad Gorcks (Human Fit® Executive Search), Barbara Halapier (ÖPWZ), Erich Halatschek (Halatschek Holding), Rudolf Hamp (Aufsichtsrat Opel), Ludwig Helmreich (Generali Versicherung AG), Peter Hommelhoff, Rudolf Jettmar (Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung), Friedrich John (Finanzmarktaufsicht), Christian Jost (C-QUADRAT Kapitalanlage AG), Armand Kaáli-Nagy (ÖPWZ), Sophie Karmasin (Bundesministerium für Familien und Jugend), Thomas Kessler (Global PMI), Klaus Kornherr (Linde Verlag), Birgit Kuras (Kapitalmarktexpertin/Wiener Börse), Michael Kutschera (Binder Grösswang), Walter Lentsch (CHUBB), Manuela Lindlbauer (Lindlpower Personalmanagement), Margaretha Maleh (Ärzte ohne Grenzen), Eva Marchart (Centrotrade Holding), Gerd-Dieter Mirtl (Trierenberg Holding), Friedrich Mostböck (Erste Group Bank AG), Peter Muzik (Journalist und Agenturinhaber), Tatjana Oppitz (IBM), Andrea Pollak (FRONIUS International), Helmut Pöllinger (brainloop), Sabine Radl (Sanofi), Michaela Rammel (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG), Thomas Ratka (Donau-Universität Krems), Eckart Reinke (Deutsches Institut für Aufsichtsräte), Monika Rintersbacher (Leitbetriebe Austria), Friedrich Rödler (Aufsichtsratsvorsitzender Erste Group Bank AG), Peter Rumpler (HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft), Georgine Rumpler-Heindl (HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft), Rudolf Ruter, Marco Schärf (Schärf Kaffee), Siegfried Sellitsch (Aufsichtsratsvorsitzender), Rudolf Semrad (legendärer Swatch Gründer und Investor), Ehepaar Spängler, Gerald Steger (café+co), Peter Ulm (6B47), Brigitta Schwarzer (Inara), Dieter Tschemernjak (Investnet AG), Johannes Ullrich (Gesellschaft für ein Musikalisches Europa e. V., Weimar), Manfred Url (Raiffeisen Bausparkasse Gesellschaft m.b.H.), Kurt Weinberger (Aufsichtsrat ÖBB-Holding AG), Volker Wiedmeyer (NIBC BANK Deutschland AG) und Dieter Wimmer (COMGEST Deutschland).

Eine weitere Bildergalerie finden Sie hier.

 

10 Jahre „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR)

Als Mitglied von FidAR war es eine Freude, an dem Jubiläum und Rückblick teilzunehmen. Die Initiative kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die Vorsitzende Monika Schulz-Stelow, hat mit einer Vision begonnen und dann mit vielen Mitstreiterinnen einen wesentlichen gesellschaftlichen Beitrag geleistet, das Gesetz zur Quote gegen viele Widerstände mit auf den Weg zu bringen. Beste Vernetzung in die Politik und in den letzten Jahren auch gutes Networking untereinander zeichnen die Initiative aus.

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Elisabeth Walaas (Botschafterin von Norwegen), Monika Schulz-Strelow (PräsidentinFidAR), Ritva Koukku-Ronde (Botschafterin von Finnland)

Viele Festredner waren anwesend und auch die Bundeskanzlerin sendete ihre Glückwünsche.

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Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sprach, doch die Rede wurde im Nachhinein auch kritisch beurteilt. Das gut gemeinte Gesetz zu „Equal Pay“ ist aus unternehmerischer Sicht in der vorliegenden Idee/Fassung doch eher ein Hemmnis für die Unternehmen. Im späteren Smalltalk hörte ich daher von denjenigen Damen, die bereits in Aufsichtsräten sind oder Unternehmerinnen sind, doch klare Ablehnung des Gesetzentwurfs heraus. Der entsprechende Szenenapplaus kam daher vielleicht nur von Zuhörerinnen, die nur für sich selbst zu sprechen brauchen, aber noch nicht in der Verantwortung für ein Unternehmenswohl stehen müssen.

Insgesamt sind wir froh und dankbar, dass FidAR so erfolgreich ist und werden die Initiative und die individuellen Mitglieder weiterhin auf ihrem Weg unterstützen.

Verleihung des Aufsichtsrats-Preises „AREX“ 2016

Beste Köpfe an der Unternehmensspitze machen den Unterschied. Nach der erfolgreichen Verleihung des AREX, einer Auszeichung für herausragende Aufsichtsräte, im Jahr 2015 wurde diese Auszeichung nun auch im aktuelen Jahr 2016 wieder in Wien vergeben.

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Herr Dr. Josef Fritz, Geschäftsführer von Boardsearch, hat als Initiator des AREX wider einmal eine überragende Gala veranstaltet und ein Buch zur Veranstaltung herausgegeben. Normalerweise wird über Aufsichtsräte in der Öffentlichkeit nur bereichtet, wenn es Fehlentwicklungen gab, diese Auszeichung steht dafür, auch über positive Dinge berichten zu können.

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Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM und Dr. Josef Fritz, Boardsearch

Die Preise wurden in folgenden Kategorien an folgende Gewinner verliehen:

  • Familien- und Mittelszandsunternehmen: Bankhaus Spängler, ARV: Heinrich Spängler
  • Börsennotierte Unternehmen: AMAG Austria Metall AG, ARV: Dr. Josef Krenner
  • Stiftungen: Köck Stiftung, ARV: Prof. Dr. Christian Köck
  • Non Profit Organisationen: WWF Austria, ARV: Gerhild Deutinger
  • Journalismus: Dr. Renate Graber

Hervorzuheben ist Herr Rainer Hassler von KPMG, der als Co-Sponsor eine wesentliche Rolle spielte. Aber auch illustre Persönlichkeiten waren auf der Gala vertreten, wie z.B. Jana Dünkeloh (Chubb), Dr. Miachael Kutschera (Binder Göswang), Dietmar Wimmer (Comgest), Prof. Friedrich Rödler, Peter Ulm (6B47 AG), Tatjana Oppitz (IBM), Volker Wiedmeyer (NIBC AG), Alexander Goebel, Prof. Peter Hommelhoff, Birgit Kuras und Rudolf Ruter. Auch wir waren mit Eckart Reinke vor Ort, aber dieses Jahr nur als Gast und nicht auf der Bühne.

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Insgesamt war das wieder mal eine gelungene Veranstaltung, mit herausragenden Preisträgern, die als Vorbild dienen.

 

Aufsichtsrats-Gala am 10.11.2016 in Wien

Zum zweiten Mal werden die besten Aufsichtsräte Österreichs ausgezeichnet. Der AREX (Aufsichtsrats-Exzellenz) wurde von Board Search und KPMG ins Leben gerufen.

„Das Ziel der Aufsichtsrats-Gala ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung des Aufsichtsratswesens zu leisten – ganz nach dem Motto Beste Köpfe in ihr Gremium“, sagt Josef Fritz, Geschäftsführender Gesellschafter bei Board Search.

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Eckart Reinke mit Dr. Josef Fritz, dem Begründer des AREX , bei der Preisverleihung 2015

Wir möchten noch mal auf diese wunderbare Veranstaltung hinweisen, und Sie mit den Eindrücken und Impressionen von der Preisverleihung 2015 motivieren, sich für 2016 trotz einer Warteliste noch anzumelden.

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AREX 2015

Herzblut – Wie wird man Aufsichtsrat?

2016.07.28.FidAR-_MG_6323 (1)„Wie wird man Aufsichtsrat?“ ist die mir in den letzten Jahren am meisten gestellte Frage.

Ich bin ein Vermittlungsspezialist, der aus jahrelanger Erfahrung weiß, wie Besetzungen vorgenommen werden und wer warum ausgewählt wurde und wird.

Um das Wichtigste vorweg zu nehmen: Jeder Fall ist anders und individuell.

Trotzdem gibt es Gemeinsamkeiten und Mindestanforderungen, die für alle gelten. Wer diese nicht beherrscht, braucht es gar nicht erst zu versuchen.

Wir (meine CC- und G-IoD-Kollegen und ich) möchten hier mal auf die Defizite zu sprechen kommen, die wir immer wieder sehen. Dabei handelt es sich um Defizite, die weit über eine Aufsichtsratsbesetzung hinausgehen.

Es sind die gleichen Defizite und Ursachen, warum

  • Karrieren nicht so stattfinden, wie geplant,
  • Karrieren plötzlich enden,
  • gute Vorstände keine neuen Verlängerungen und Vorstandsmandate mehr angeboten bekommen,
  • Beratern plötzlich der Erfolg der Akquise abhandenkommt.

Wir sind immer wieder überrascht, wie unzureichend sich die meisten Führungskräfte selber kennen. Antworten auf die Fragen nach der weiteren Lebens- und Karriereplanung, sowie den eigenen Ambitionen sind oft diffus und halten einer kritischen Nachfrage oft nicht stand.

Wir sehen, dass nahezu fast alle Interessenten zunächst eine Lebensplanung benötigen, aus der sich die Karriereplanung und daraus wiederum abgeleitet eine Ambition für eine Aufsichtsratsfunktion definieren lassen. Wer mit sich und den eigenen Zukunftsplänen nicht im Reinen ist, dem fehlt die Grundlage, um überhaupt in die engere Wahl für einen Aufsichtsrat zu kommen.

Es ist wichtig zu wissen, was man im (Berufs-)Leben will – und warum man das überhaut will. Mit dieser Klarheit lassen sich dann individuelle Positionierungen (USP) erarbeiten, mit denen man wieder an die großen Erfolge anknüpfen kann.

Jede Person wird heute – nicht nur bei Auswahlverfahren bis in die Vorstandsetagen hinein – gegooglet. Wer im Netz mit glasklaren Profilen und Aussagen anzutreffen ist, wer also in der Lage ist, die zuvor erarbeitete USP im Netz umzusetzen, ist drin im dem Spiel des Lebens. Auch hier entstauben wir entsprechend die Selbstdarstellungen, mit denen man zwar gestern noch was anfangen konnte, die aber für den Markt der Zukunft nicht mehr geeignet sind.

Letztendlich sind karrierebezogenes Coaching, Profiling, die Entstaubung der Unterlagen und die Positionierung im Netz die Grundvoraussetzungen, damit man überhaupt erfolgreich bleiben, bzw. wieder werden kann. Dieses bieten wir als Dienstleistung an in unterschiedlichen Care-Levels an.

Oft kommen Persönlichkeiten zu uns, die Aufsichtsrat werden wollen und gehen im Nebeneffekt als erfolgreiche Manager und Berater wieder in den Markt. Das freut auch uns.

Dürfen oder müssen Aufsichtsräte politisch aktiv sein?

Unser Vorstandsmitglied Stephan Werhahn blickt nicht nur auf eine erfolgreiche Manager-und Aufsichtsrats-Karriere zurück, sondern ist auch politisch aktiv.

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Werhahns herausragende politische und wirtschaftliche Vernetzung sind eine Kombination, die auch anderen Aufsichtsräten gut zu Gesichte stünde: Wer in der Wirtschat Verantwortung übernimmt, der trägt auch Verantwortung für die Gesellschaft, unser Wirtschaftssystem und die Grundwerte unserer Demokratie.

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In diesem Zusammenhang ist in der aktellen Wirtschaftswoche ein lesenswerter Artikel erschienen, der den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Politik aufzeigt, den wir empfehlen möchten.

Die wichtigsten Aufsichtsräte in Deutschland

Die wichtigsten Aufsichtsräte in Deutschland

Aktuell schaue ich mir das Buch „Die wichtigsten Aufsichtsräte in Deutschland“ aus dem Bundesanzeiger Verlag an. Ich wollte wissen, wie so etwas gemessen wird und wie so ein Buch aufgebaut ist. Autoren sind Prof. Schweinsberg und Carsten Laschet.

Aufsichtsrat in Deutschland

Zum Inhalt

Das Buch umfasst auf 215 Seiten insgesamt 149 Seiten, die die Aufsichtsräte der großen Konzerne aus dem DAX und großen Familienunternehmen aufzählt. Der Bundesanzeiger Verlag wirbt damit

Profile der DAX 30-Aufsichtsräte sowie weiterer wichtiger Aufsichtsräte mit Kontaktdaten, Mandaten und Ausschusstätigkeiten

Bei den Kontaktdaten handelt es sich über die im Internet verfügbaren Koordinaten der entsprechenden IR Abteilungen.

Die restlichen Seiten befassen sich mit den wichtigsten Aufsichtsräten. Hierbei wird nicht unidimensional nach Mandaten oder Vergütungen gemessen, sondern es werden verschieden Alternativen angeboten:

  • Die am Besten vernetzten Aufsichtsräte
  • Die wichtigsten Aufsichtsrätinnen
  • Die wichtigsten Newcomer

wobei zu jedem der Top Ten Listen auch hergeleitet ist, warum sich welche Personen in der Liste befinden.

Weiterhin befasst sich das Buch verständlich mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex und dem „Board Diversity Index“ des Centrum für Strategie und Höhere Führung und wie sich dieser berechnet.

Interessant ist eine Visualisierung der Vernetzung der Aufsichtsräte in Deutschland.

Und wer ist es nun?

Ich möchte nicht das ganze Buch vorwegnehmen und alle Listen abtippen (zumal der Bundesanzeiger Verlag das auch ungern sehen würde), es finden sich aber sehr bekannte Namen wie Ulrich Lehner oder Wolfgang Mayrhuber. Unter den Frauen sind Renate Köcher oder Ann-Kristin Achleitner zu nennen.

Das Buch

Das Buch kostet 98 € und ist direkt über den Bundesanzeiger Verlag oder Amazon zu beziehen.

Speed Coaching zum Weg in den Aufsichtsrat

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Das war ein Erfolg für die Leiterin von FidAR-Süd, Frau Elke Benning-Rohnke. Sie rief – und über 160 Gäste, überwiegend herausragende Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erschienen beim Summer Summit.

2016.07.28.FidAR-_MG_6326 (1)
Eckart Reinke war zum Speed Coaching gekommen, um Wege in den Aufsichtsrat aufzuzeigen. Zuvor jedoch gab er einen scherzhaften und dennoch hintergründigen Hinweis an alle Anwesenden, wie man den Weg in einen Aufsichtsrat finden könnte.

 2016.07.28.FidAR-_MG_6535 (1) 2016.07.28.FidAR-_MG_6540 (1)
In vielen Einzelgesprächen gab es konkrete Hinweise zu der aktuellen Situation, zu den Wünschen der beruflichen Selbstverwirklichung und erste Hinweise, was man tun könnte, um diese zu erreichen.

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Diese Speed Coachings können nur ein erster Appetizer sein. Wer will, kann sich dann später intensiver auf dem Weg in einen Aufsichtsrat aktiv coachen lassen.

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Mit Stephan Koß war ein weiteres Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts der Aufsichtsräte in München vor Ort, denn ohne Visibilität in den einschlägigen Medien, ist ein Aufsichtsratsmandat trotz bester Qualifikationen kaum erreichbar.

Vermittlung herausragender Frauen – 28. Juli 2016

Einem Thema sind wir im Rahmen der Aufsichtsrats-Vermittlung nicht nur besonders treu geblieben, sondern wir haben dieses massiv ausgebaut, die Förderung von herausragenden Frauen. Hierbei entwickeln wir als „Deutsches Institut der Aufsichtsräte“ unsere Plattform weiter, an der sich unterschiedlichste Personalberater Deutschlands einbringen. Kein einzelner Aufsichtsratsvermittler wird es alleine schaffen, einen wirklich relevanten Marktanteil zu generieren, hier spielt unsere offene Plattform die Zukunftsmusik. Immerhin gibt es über 30.000 Neubesetzungen oder Verlängerungen von Aufsichtsratsmandaten jährlich, die es zu adressieren gilt.

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Wir selber werden unter anderem beim FidAR Summer Summit am 28. Juli .2016 in München wieder ein Speed-Coaching anbieten, um darüber einen Beitrag zu leisten, die auf allen Ebenen gebotene Frauenquote nicht nur zu erreichen, sondern durch selbstverständliche Übererfüllung irgendwann als Gesetz auch wieder obsolet zu machen. Wir brauchen die besten Persönlichkeiten in Deutschends Aufsichtsräten und das geht nur, wenn wir das Potenzial aller Frauen mit einbeziehen.

So stehen an dem Abend als Gesprächspartner zur Verfügung

  • Stephan Werhahn als ein Vertreter der großen deutschen Unternehmerfamilien
  • Stephan Koß als einer der Experten für Vermittlungen über Social Media Kanäle
  • Eckart Reinke als Personalvermittler mit einer langjährigen Historie von erfolgreichen Platzierungen in den Top-Ebenen