Aufsichtsrat und die 12 Werte der neuen Welt der Arbeit

Intro

Wenn man sich mit Gremienarbeit befasst, stolpert man schnell über das Thema Ethik oder Moral. Compliance an sich hat engere Grenzen: Hier sind Werte und Normen dekliniert, die man fassen und Greifen kann. Schön hat das Frau Dr. Kummert im Compliance Channel erläutert.

Weitere Werte müssen zwingend von den obersten Ebenen, Vorstand und Aufsichtsrat vorgelebt werden. Moral per Verordnung funktioniert nicht. Daher ein interessanter Artikel von Dr. Lindsay Sharkey, die sich stark mit diesem Themenkomplex befasst hat. Zusammengefasst hat Sie das unter den 12 Grundsätzen der neuen Arbeit, da Arbeit heute in einem anderen, wissensbasierten Kontext anders funktioniert, als die klassische Arbeitsteilung noch vor zwanzig oder gar vierzig Jahren:

Achtung

Menschen wollen geachtet werden. Das war früher so, wird aber immer wichtiger, jeden Einzelnen, selbst in einem Großkonzern, als Teil des Gesamten zu akzeptieren.

Wandlung

Beinahe hätte ich auch „Transformation“ geschrieben: Unsere Arbeitswelt ändert sich zur Zeit rasant durch neue Techniken in der Arbeit an sich, als auch in den Produkten und in den Business Prozessen.

Die Wandlung wird nur positiv besetzt sein, wenn sie aus innen heraus geschieht und angenommen wird. Nur als Zuschauer und von Außen bedeutet jeder Wechsel sonst zu viel Streß für jede Organisation, die sich auch auf die Mitarbeiter überträgt.

Führen mit Herz

Die Führung mit Herz bedeutet, sich auf Einzelschicksale einzulassen, und Zar auf jedes Einzelne. Jahrelang galt das Credo, dass keine Rücksicht auf Einzelschicksale genommen werden darf. Dieses wandelt sich, um die Menschen an die Organisation (und nicht die einzelne Führungskraft zu binden).

Sich der Weltanschauung öffnen

Und das kann eine Organisation am Besten durch Diversifikation: Viele verschieden Kulturen und auch die beiden Geschlechter (mit all seinen Spielarten im Extrem) bringen in Summe eine andere, im Zweifel bessere Sicht auf die Weltordnung, als die stupide, von oben dirigierte Brille. Sich zu öffnen, heißt, an mehr Erfahrungen zu partizpieren.

Gelebte Kultur ist König

Kultur ist gut und schön: Jedes Call Center hat seine zentrale Werte im Ringelpiez Workshop von seinen Mitarbeitern auf Leinwand malen lassen. Diese Werte müssen aber auch gelebt werden, und zwar von allen!

Machen Sie Platz für Millenials

Diese werden allein nicht alle Probleme lösen. Aber Sie bringen ein anderes Mindset, andere Werte und neue Ideen mit. Nutzen Sie das Potenzial der aufstrebenden Generation.

Überarbeiten Sie Ihr Schubladendenken

Das denken und kategorisieren in Schubladen war und ist beliebt: Pareto lässt grüßen, in 80% der Fälle passt eine schnell gefertigte Meinung über eine Person schon.

Passend zur Diversifikation: Überdenken Sie dieses, geben Sie anderen eine zweite, vielleicht sogar ein dritte oder vierte Chance. Underperformer müssen nicht aussortiert werden, sondern man kann Ihnen helfen. Auch wenn das Zeit und Geld kostet, jeden dorthin zu bringen, wo Ers sich entfalten kann, wird die Organisation nach vorne bringen. Unabhängig von den Einzelnen wird auch das Kollektiv gestärkt: Diese Organisation steht zu mir!

Ziele meßbar, aber mit Kontinuität

Ziele sind wichtig. Aber vergessen Sie Norton und Kaplan mit Ihrem Credo der Messbarkeit: Diese führte dazu, dass nur Kleinziele, am Besten passend zum Quartalsbericht, generiert wurden.

Ziele sollen Visionen darstellen, erreichbar sein und alle einen Orientierungsrahmen dazu bieten, wohin sich die Organisation und damit auch alle Individuen entwickeln sollte.

Hier empfehle ich Professor Kruse: Machen Sie bloß keine Maßnahme des Tages, der Minute, der Stunde.

Eliminierung toxischer Führung

Diese Regel ist hart: Oft sind die Führungskräften die, die viele Fachkräfte vergraulen. Jetzt kommt das Top Management in ein Dilemma: Diese gewähren zu lassen führt zu Ruhe bei den Shareholdern. Ist das auch langfristig richtig? Hier sollte eine Vorgehensweise etabliert werden: Erst Coachen und Hilfe anbieten, danach aber auch Alternativen aufzeigen.

Vergessen Sie permanente Perfomance Messung

Und vor allem des Einzelnen. Die Organisation ist nur so gut wie die Summe der Einzelnen und damit notgedrungen auch begrenzt. Auch sind diese Messungen schlecht mit einer Kultur der Nachhaltigkeit und Langfristigkeit vereinbar. Und für die paar Controller, die dabei übrig bleiben, findet sich auch ein Plätzchen.

Coaching und individuelles Feedback

Das Coaching sollte nicht dem Senior Management vorbehalten sein, sondern alle Mitarbeiter betreffen. Dazu sollte Hilfe von außen geholt werden, das klassische Management (im schlimmstenfalls die toxischen) sollten das nicht in einer lapidaren Multiplikatorenschulung beigebogen bekommen.

Genauso Feedback: Dieses kann immer helfen, vor allem in der Summe. Machen wir schon lange? Es muss aber in die Kultur eingebettet sein und nicht ein Instrumentarium für den Notfall darstellen.

Kulturelle Unterschiede akzeptieren

 

Einzelne haben auch eine andere kulturelle Ausrichtung. Diese in die Organisation zu holen, bedeutet, den Horizont zu erweitern. Aber nur, wenn diese das wollen: Derjenige, der sich in Deutschland wohl fühlt, muss nicht zwangsweise auch passend für Australien oder Indien sein. Akzeptieren Sie die Grenzen der Einzelnen.

Reinke im Inforadio zum BER: Neuer Aufsichtsrat, alte Probleme?

Das Inforadio des RBB beschreibt vorab: Heute trifft sich erneut das Gremium, erstmals nach Bekanntwerden der neuFullSizeRenderBER0erlichen Verschiebung des BER-Eröffnungstermins. Und es setzt sich neu zusammen: Rot-Rot-Grün entsendet seine neuen Senatoren in das Gremium. Also wieder Politiker – und nicht wie Brandenburg vor allem Experten. Eckart Reinke trainiert als Vorstand des Instituts der Aufsichtsräte solche Funktionäre. Was hält er von der FBB-Zusammensetzung?

… Nach der Abgeordnetenhauswahl hat Berlin seine Plätze in dem Kontrollgremium neu besetzt. Es sind durch die Bank Politiker: Der Regierende Bürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzender, neben ihm noch zwei Senatoren. Keine Flughafen- oder Wirtschafts- oder Finanzexperten.  Das Institut der Aufsichtsräte hat diese Besetzung scharf kritisiert. Der Vorstand des Instituts, Reinke, sagte am Dienstag im Inforadio, es sei zwar juristisch nicht zu bemängeln, dass im Aufsichtsrat überwiegend Politiker sitzen. Man hätte es aber „klüger machen“ können.

Politik und Wirtschaft seien doch weiter auseinander, als man es glaubt. Spätestens die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten habe gezeigt, dass sich ein Wirtschaftsmann in der Politik doch nicht so gut auskennt. „Genauso kann man es natürlich auch umgekehrt sagen: Ob ein Politiker sich in der Wirtschaft auskennt – da mag man doch seine Zweifel haben.“

Eigentlich wüssten das alle, aber: „Hier gibt es offenbar doch eine gewisse Beratungsresistenz gegen Fachwissen.“ Die Verführung der Macht sei bei einigen Politikern offenbar größer als der Wunsch, den BER „mit Fachkompetenz zeit- und kostengerecht fertigzustellen“.

Hier gehts zum Inforadio in voller Länge.

Ergänzung zum Thema:

Mit Donald Trump ist ein Wirtschaftsmann in die Politik gegangen. Er führt den politischen Betrieb wie ein Wirtschaftsbetrieb. Das ist neben seinen kruden Vorstellungen der Hauptkritikpunkt an ihm. Es zeigt aber für alle sichtbar auf, wie weit Wirtschaft und Politik tatsächlich auseinander liegen.

Trotzdem spielt sich gerade in Berlin zeitgleich dasselbe ab. Nur hier gehen Politiker in einen Wirtschaftsbetrieb – in den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft, synonym in der Öffentlichkeit auch bekannt als BER.

Was die Führungen in Berlin und Washington derzeit gemeinsam haben? Jeder glaubt, so viel von dem anderem Fachgebiet (Politik versus Wirtschaft) zu verstehen, dass man beratungsresistent mitmischt. Sowohl in Berlin wie auch in Washington sind die führenden Persönlichkeiten verführt von der Macht, es selbst machen zu wollen und nicht auf Fachleute zurückzugreifen.

Wir wünschen uns mehr Kompetenz an den Schlüsselstellen und mehr Menschen, die sich nicht von der Macht verführen lassen.

Aufsichtsrat der Bahn – und was nun?

Der Vorstandsvorsitzende geht im offenen Konflikt mit dem Aufsichtsrat. Und nun? Die Eigentümer – hier der Bund, vertreten durch den Verkehrsminister – dürfen alleinig über die Zusammensetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat entscheiden, so sehen es Gesetz und Satzung vor.

Die Frage ist, ist ein Schaden für das Unternehmen entstanden? Das gilt es zu beurteilen. Im Zweifel muss (!) der Vorstand prüfen, ob der Aufsichtsrat dem Unternehmen mit seinem Verhalten Schaden zugefügt hat und muss (!) diesen dann einfordern, ansonsten haftet der Vorstand für das Unterlassen der Einforderung selbst. Schöne Zwickmühle.

Aber der Fall BER hat gezeigt, wie man offensichtliche Misswirtschaft betreiben kann, die möglicherweise zu persönlichen Haftung der Aufsichtsratsmitglieder führen könnte – und keiner fordert den Schadenersatz ein, da es sich „nur“ um Steuergelder handelt. Der Fall bei der Bahn ist anders gelagert, man kann also auf Prüfung hoffen? Wir werden es beobachten.

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Hier ist eine Liste der aktuellen Aufsichtsratsmitglieder, mal sehen, wer davon im Sommer noch an Bord ist.

Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Deutsche Bahn AG
München

Alexander Kirchner*
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Runkel

Anteilseignervertreter

Dr. Michael Frenzel
Präsident des Bundesverbandes der
Deutschen Tourismuswirtschaft e.V
Burgdorf

Dr.-Ing. Dr. h.c. Jürgen Großmann 
Gesellschafter der Georgsmarienhütte Holding GmbH
Hamburg

Dr. Ingrid Hengster
Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe
Frankfurt am Main

Johannes Schmalzl
Ministerialdirektor im Bundesministerium der Finanzen
Berlin

Prof. Dr. Susanne Knorre
Unternehmensberatung
Hannover

Dr. Jürgen Krumnow
Ehem. Mitglied des Vorstands
Deutsche Bank AG
Wiesbaden

Kirsten Lühmann
Mitglied des Deutschen Bundestages
Hermannsburg

Michael Odenwald
Staatssekretär im Bundesministerium für
Verkehr und digitale Infrastruktur
Kleinmachnow

Brigitte Zypries
Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Berlin

Arbeitnehmervertreter

Jürgen Beuttler* 
Leiter Einkauf, Immobilien, Compliance
DB Fernverkehr AG
Wiesbaden

Jörg Hensel* 
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Cargo AG
Hamm

Klaus-Dieter Hommel* 
Stellvertretender Vorsitzender der
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Neuenhagen

Ludwig Koller*
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Fernverkehr AG
Karlsruhe

Heike Moll*
Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats
DB Station&Service AG
München

Fred Nowka*
Erster Stv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Netz AG
Glinzig

Mario Reiß* 
Vorsitzender des Betriebsrats
DB Cargo AG, NL Süd-Ost
Süptitz

Regina Rusch-Ziemba* 
Stellvertretende Vorsitzende der
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Hamburg

Jens Schwarz* 
Vorsitzender des Konzernbetriebsrats
Deutsche Bahn AG
Chemnitz

10 Tips für eine erfolgreichere Aufsichtsrats-Vermittlung

Die Aufsichtsrats-Vermitlung unterscheidet sich erheblich von der Vorgehensweise beim Executive-Search, eigentlich gibt es fast keine Parallelen. Insider wissen das.

Doch ein paar Dinge gelten immer, die haben wir hier mal zusammengefasst, um sie nicht jedesmal einzeln wiederholen zu müssen.

zero talent

2017. No more words needed.

2017 Gruß GIoD neuneu#

Don’t sit on the couch and wait for it. Go out. Make a change. Smile more. Be excited. Do new things. Throw away what you have been cluttering. Unfollow negative people on social media. Go to bed early. Wake up early. Don’t gossip. Show more gratitude. Do things that challenge you. Be brave.

Love your life. Take pictures of everything. Tell people you love them. Talk to random strangers. Do things that you are scared to do, because so many of us die and no one remembers a thing we did. Take your life and make it the best story in the world.

 

 

Aufsichtsrats-Gala vom 10.11.2016

Herr Dr. Josef Fritz von Boardsearch hat aktuelle Berichte zur Aufsichtsrats-Gala veröffentlicht, die wir hier empfehlen möchten. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung!

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Quelle: Boardsearch

Preisträger im Einzelnen und die dazugehörigen Bilder finden Sie hier.

Folgend finden Sie einen Auzug der illustren Gästeliste:
Mit dabei waren unter anderem: Dieter Albeck (InterSearch Deutschland), Natalie Bairaktaridis (Ward Howell International), Sonja Bydlinski (Bundesministerium für Justiz), Wilhelm Celeda (Raiffeisen Centrobank), Angelika Dammann (DIC – Dammann International Consult), Mario Daenekas (InterSearch Deutschland), Claudia Daeubner (Success & Career Consulting Int.), Freimut Dobretsberger (RealGoodLiving Real Estate Services), Alexander Eberan (Bankhaus Krentschker & Co Aktiengesellschaft), Gerhard Fiala (PONTIS Capital), Jörg Flechtner (VICEM Media Solutions), Eva Geiblinger (Transparency International), Helmut Gerlich (CEO Spängler Bank), Alexander Goebel (Künstler), Konrad Gorcks (Human Fit® Executive Search), Barbara Halapier (ÖPWZ), Erich Halatschek (Halatschek Holding), Rudolf Hamp (Aufsichtsrat Opel), Ludwig Helmreich (Generali Versicherung AG), Peter Hommelhoff, Rudolf Jettmar (Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung), Friedrich John (Finanzmarktaufsicht), Christian Jost (C-QUADRAT Kapitalanlage AG), Armand Kaáli-Nagy (ÖPWZ), Sophie Karmasin (Bundesministerium für Familien und Jugend), Thomas Kessler (Global PMI), Klaus Kornherr (Linde Verlag), Birgit Kuras (Kapitalmarktexpertin/Wiener Börse), Michael Kutschera (Binder Grösswang), Walter Lentsch (CHUBB), Manuela Lindlbauer (Lindlpower Personalmanagement), Margaretha Maleh (Ärzte ohne Grenzen), Eva Marchart (Centrotrade Holding), Gerd-Dieter Mirtl (Trierenberg Holding), Friedrich Mostböck (Erste Group Bank AG), Peter Muzik (Journalist und Agenturinhaber), Tatjana Oppitz (IBM), Andrea Pollak (FRONIUS International), Helmut Pöllinger (brainloop), Sabine Radl (Sanofi), Michaela Rammel (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG), Thomas Ratka (Donau-Universität Krems), Eckart Reinke (Deutsches Institut für Aufsichtsräte), Monika Rintersbacher (Leitbetriebe Austria), Friedrich Rödler (Aufsichtsratsvorsitzender Erste Group Bank AG), Peter Rumpler (HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft), Georgine Rumpler-Heindl (HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft), Rudolf Ruter, Marco Schärf (Schärf Kaffee), Siegfried Sellitsch (Aufsichtsratsvorsitzender), Rudolf Semrad (legendärer Swatch Gründer und Investor), Ehepaar Spängler, Gerald Steger (café+co), Peter Ulm (6B47), Brigitta Schwarzer (Inara), Dieter Tschemernjak (Investnet AG), Johannes Ullrich (Gesellschaft für ein Musikalisches Europa e. V., Weimar), Manfred Url (Raiffeisen Bausparkasse Gesellschaft m.b.H.), Kurt Weinberger (Aufsichtsrat ÖBB-Holding AG), Volker Wiedmeyer (NIBC BANK Deutschland AG) und Dieter Wimmer (COMGEST Deutschland).

Eine weitere Bildergalerie finden Sie hier.

 

10 Jahre „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR)

Als Mitglied von FidAR war es eine Freude, an dem Jubiläum und Rückblick teilzunehmen. Die Initiative kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die Vorsitzende Monika Schulz-Stelow, hat mit einer Vision begonnen und dann mit vielen Mitstreiterinnen einen wesentlichen gesellschaftlichen Beitrag geleistet, das Gesetz zur Quote gegen viele Widerstände mit auf den Weg zu bringen. Beste Vernetzung in die Politik und in den letzten Jahren auch gutes Networking untereinander zeichnen die Initiative aus.

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Elisabeth Walaas (Botschafterin von Norwegen), Monika Schulz-Strelow (PräsidentinFidAR), Ritva Koukku-Ronde (Botschafterin von Finnland)

Viele Festredner waren anwesend und auch die Bundeskanzlerin sendete ihre Glückwünsche.

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Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sprach, doch die Rede wurde im Nachhinein auch kritisch beurteilt. Das gut gemeinte Gesetz zu „Equal Pay“ ist aus unternehmerischer Sicht in der vorliegenden Idee/Fassung doch eher ein Hemmnis für die Unternehmen. Im späteren Smalltalk hörte ich daher von denjenigen Damen, die bereits in Aufsichtsräten sind oder Unternehmerinnen sind, doch klare Ablehnung des Gesetzentwurfs heraus. Der entsprechende Szenenapplaus kam daher vielleicht nur von Zuhörerinnen, die nur für sich selbst zu sprechen brauchen, aber noch nicht in der Verantwortung für ein Unternehmenswohl stehen müssen.

Insgesamt sind wir froh und dankbar, dass FidAR so erfolgreich ist und werden die Initiative und die individuellen Mitglieder weiterhin auf ihrem Weg unterstützen.

Verleihung des Aufsichtsrats-Preises „AREX“ 2016

Beste Köpfe an der Unternehmensspitze machen den Unterschied. Nach der erfolgreichen Verleihung des AREX, einer Auszeichung für herausragende Aufsichtsräte, im Jahr 2015 wurde diese Auszeichung nun auch im aktuelen Jahr 2016 wieder in Wien vergeben.

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Herr Dr. Josef Fritz, Geschäftsführer von Boardsearch, hat als Initiator des AREX wider einmal eine überragende Gala veranstaltet und ein Buch zur Veranstaltung herausgegeben. Normalerweise wird über Aufsichtsräte in der Öffentlichkeit nur bereichtet, wenn es Fehlentwicklungen gab, diese Auszeichung steht dafür, auch über positive Dinge berichten zu können.

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Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM und Dr. Josef Fritz, Boardsearch

Die Preise wurden in folgenden Kategorien an folgende Gewinner verliehen:

  • Familien- und Mittelszandsunternehmen: Bankhaus Spängler, ARV: Heinrich Spängler
  • Börsennotierte Unternehmen: AMAG Austria Metall AG, ARV: Dr. Josef Krenner
  • Stiftungen: Köck Stiftung, ARV: Prof. Dr. Christian Köck
  • Non Profit Organisationen: WWF Austria, ARV: Gerhild Deutinger
  • Journalismus: Dr. Renate Graber

Hervorzuheben ist Herr Rainer Hassler von KPMG, der als Co-Sponsor eine wesentliche Rolle spielte. Aber auch illustre Persönlichkeiten waren auf der Gala vertreten, wie z.B. Jana Dünkeloh (Chubb), Dr. Miachael Kutschera (Binder Göswang), Dietmar Wimmer (Comgest), Prof. Friedrich Rödler, Peter Ulm (6B47 AG), Tatjana Oppitz (IBM), Volker Wiedmeyer (NIBC AG), Alexander Goebel, Prof. Peter Hommelhoff, Birgit Kuras und Rudolf Ruter. Auch wir waren mit Eckart Reinke vor Ort, aber dieses Jahr nur als Gast und nicht auf der Bühne.

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Insgesamt war das wieder mal eine gelungene Veranstaltung, mit herausragenden Preisträgern, die als Vorbild dienen.

 

Boardstrories, 17. November 2016, in Berlin

87408.1.9118f587fbb58ce3a62b5a0e7e44d37aWomens Boardway (WB) hat sich beachtensert entwickelt. Mit der Veranstaltungsreihe Boardstories ist zudem ein interessantes Format entstanden, das wir empfehlen möchten.

WB unterscheidet sich angenehm von dem üblichen Einerlei der Aufsichtsratsberatung bzw. Vermittlung. Die Welt da draußen ist voller Anbieter und Unternehmen, zum Teil mit großen Namen, die versprechen, einem eine Aufsichtsratsfunktion näher zu bringen. Als AR-Vermittler vermögen wir zu beurteilen, dass eine erhebliche Anzahl davon Luftikusse sind, die sich Hoffnungen bezahlen lassen und dann nicht liefern können und wollen. WB beschreitet da einen substantielleren Weg, den wir für interessant halten und weiter beobachten werden.

Aus diesem Grund halten wir auch die Veranstaltung Boardstories für interessant und möchten hier nicht nur darauf hinweisen, sondern werden auch selber teilnehmen. Zur Anmeldung geht’s hier.

Auf der „Bühne“ werden sein:

  • Dr. Tanja Wielgoß (Vorstandsvorsitzende Berliner Stadtreinigung/Aufsichtsrätin bei der Österreichischen Bundesbahnen, ÖBB, Infrastruktur AG) und
  • Sabine Dietrich (ehem. Mitglied des Vorstands BP Europa SE/Mitglied des Aufsichtsrates Commerzbank AG).

Aufsichtsrats-Gala am 10.11.2016 in Wien

Zum zweiten Mal werden die besten Aufsichtsräte Österreichs ausgezeichnet. Der AREX (Aufsichtsrats-Exzellenz) wurde von Board Search und KPMG ins Leben gerufen.

„Das Ziel der Aufsichtsrats-Gala ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung des Aufsichtsratswesens zu leisten – ganz nach dem Motto Beste Köpfe in ihr Gremium“, sagt Josef Fritz, Geschäftsführender Gesellschafter bei Board Search.

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Eckart Reinke mit Dr. Josef Fritz, dem Begründer des AREX , bei der Preisverleihung 2015

Wir möchten noch mal auf diese wunderbare Veranstaltung hinweisen, und Sie mit den Eindrücken und Impressionen von der Preisverleihung 2015 motivieren, sich für 2016 trotz einer Warteliste noch anzumelden.

Wirtschaftsblatt Österreich Gala 2015-001
AREX 2015