Fragen zum neuen AReG: Was bedeuten die Änderungen für den Aufsichtsrat

Intro

Vor ein paar Wochen haben wir bereits über die Änderungen durch das AReG berichtet. Seit 17.06. ist das AReG nun in Kraft, und viele beschäftigen sich jetzt mit den Details. Wir konnten Herrn Dr. Schilha von der Noerr LLP dazu gewinnen, einige Unklarheiten zu beseitigen.

AReG und Aufsichtsrat

Schilha-RalphDr. Ralph Schilha ist Associated Partner im Münchener Büro der international tätigen Sozietät Noerr LLP. Er ist erfahrener Experte im Gesellschaftsrecht und berät nationale und internationale Unternehmen, börsennotierte Gesellschaften sowie insbesondere auch deren Aufsichtsratsgremien im Aktien-, Konzern- und Kapitalmarktrecht sowie zu laufenden Themen der Corporate Governance und Compliance. Herr Dr. Schilha ist zudem regelmäßig Referent und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu aktuellen Fragen in diesen Bereichen.

Fragen und Antworten

Seit dem 17. Juni 2016 ist die Abschlussprüfungsreform in Kraft, die auch wichtige Neuerungen für Aufsichtsräte und Prüfungsausschüsse mit sich bringt. Welche Unternehmen sind hiervon betroffen?

Die neuen Regeln für den Aufsichtsrat und den Prüfungsausschuss, die auf europäischen Vorgaben beruhen und in Deutschland durch das sog. Abschlussprüfungsreformgesetz (kurz: AReG) umgesetzt wurden, betreffen nicht alle deutschen Unternehmen. Sie gelten nur für sog. „Unternehmen von öffentlichem Interesse“ (auch Public Interest Entities, kurz: PIE genannt).

Dies sind vor allem kapitalmarktorientierte Unternehmen ganz unabhängig von ihrer Rechtsform, deren Wertpapiere im Börsensegment des regulierten Markts gehandelt werden. Angesprochen sind damit insbesondere die im Aktienrecht auch als „börsennotiert“ bezeichneten Unternehmen. Sofern die Wertpapiere ausschließlich im sog. Freiverkehrssegment der Börsen, wie zum Beispiel im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse oder im m:access der Börse München, gehandelt werden, gelten die Unternehmen allerdings nicht als kapitalmarktorientiert und sind deshalb auch nicht von den neuen Vorschriften des AReG betroffen. Kapitalmarktorient können dagegen etwa auch Emittenten von Genussscheinen oder Schuldverschreibungen sein, wenn diese im regulierten Markt gehandelt werden.

Darüber hinaus finden die neuen Vorgaben des AReG auch für nicht-kapitalmarktorientierte CRR-Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen Anwendung.

Auf welche Neuerungen müssen sich die Aufsichtsräte bzw. Prüfungsausschüsse dieser Unternehmen im Wesentlichen einstellen?

Es gelten zunächst neue Anforderungen an die Qualifikation und Zusammensetzung von Aufsichtsrat und Prüfungsausschuss. Die Unabhängigkeit entfällt als gesetzlich gefordertes Kriterium für die Besetzung des Aufsichtsrats, d.h. der sog. Finanzexperte im Aufsichtsrat muss nicht mehr unabhängig sein. Umgekehrt muss in Zukunft die Gesamtheit der Mitglieder von Aufsichtsrat und Prüfungsausschuss mit dem Sektor, in dem die Gesellschaft tätig ist, vertraut sein.

Auch die Aufgaben von Aufsichtsrat bzw. Prüfungsausschuss wurden nicht unerheblich erweitert. Die neuen Aufgaben wurden durch das AReG primär dem Prüfungsausschuss zugewiesen. Wenn der Aufsichtsrat aber keinen Prüfungsausschusses eingerichtet hat, sind diese neuen – wie auch die bereits bislang bestehenden – abschlussprüfungsbezogenen Aufgaben vom Gesamtaufsichtsrat zu erledigen. Insbesondere bei der Vergabe von sog. Nichtprüfungsleistungen an den Abschlussprüfer werden sie nun noch stärker in die Pflicht genommen, da sie dieser Vergabe künftig vorab ausdrücklich zustimmen müssen. Eine solche Befassung mit den Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers ist für die Praxis der Prüfungsausschüsse zwar nicht völlig neu. Die zu prüfenden Vorgänge sind im Gesetz allerdings nun erheblich umfangreicher und komplexer ausgestaltet. Hinzu kommt, dass der Prüfungsausschuss für die Auswahl des Abschlussprüfers in Zukunft ein formalisiertes Auswahlverfahren durchführen muss, wenn der Abschlussprüfer für die gesetzliche Abschlussprüfung gewechselt werden soll bzw. die neue sog. externe Rotationsfrist nach zehn Jahren verlängert werden soll.

Mit dem AReG wurden schließlich neue Ordnungswidrigkeiten- und Straftatbestände für die Mitglieder des Aufsichtsrats bzw. Prüfungsausschusses eingeführt. Diese ermöglichen eine behördliche Sanktionierung von Verstößen gegen die neuen abschlussprüfungsbezogenen Pflichten durch das Bundesamt für Justiz bzw. die BaFin insbesondere in Form von Geldbußen und Geldstrafen.

Stichwort Unabhängigkeit: Hier sorgt die Neuregelung zum Teil für Verwirrung. In § 100 Abs. 5 AktG wird sie einerseits abgeschafft; in § 324 HGB wird dagegen ein neues Unabhängigkeitserfordernis für den Prüfungsausschuss eingeführt. Was hat es damit auf sich? Wie ist der Begriff der Unabhängigkeit definiert und sind Arbeitnehmervertreter unabhängig?

Das bisherige Erfordernis, dass der sog. Finanzexperte im Aufsichtsrat unabhängig sein musste, wurde in § 100 Abs. 5 AktG für alle kapitalmarktorientierten Aktiengesellschaften sowie die ihnen durch Verweisung auf § 100 Abs. 5 AktG gleichgestellten Gesellschaften (d.h. die KGaA, SE, mitbestimmte GmbH, Genossenschaft, Europäische Genossenschaft) abgeschafft. Der Wegfall des Gebots der Unabhängigkeit des Finanzexperten gilt bei diesen Unternehmen gleichsam auch für den Prüfungsausschuss.

Umgekehrt wurde in § 324 HGB in der Tat die neue Anforderung aufgestellt, dass künftig sogar die Mehrheit der Mitglieder, darunter der Vorsitzende, der dort angesprochenen Prüfungsausschüsse unabhängig sein muss. Diese neue Vorgabe gilt allerdings nur für kapitalmarktorientierte Unternehmen, die nicht bereits nach § 100 Abs. 5 AktG einen Aufsichtsrat einrichten müssen. In der Praxis betrifft dies nur einen überschaubaren Kreis von Unternehmen, wie zum Beispiel den „exotischen“ Fall einer nicht mitbestimmungspflichtigen und nicht als Kapitalanlagegesellschaft organisierten GmbH, die über keinen Aufsichtsrat verfügt und die Schuldverschreibungen zum Handel im regulierten Markt ausgegeben hat. Auch CRR-Kreditinstitute sowie Versicherungsunternehmen, die keinen Aufsichts- oder Verwaltungsrat haben, der die Voraussetzungen des § 100 Abs. 5 AktG erfüllen muss, unterliegen nun erstmals dieser Vorgabe.

Ungeachtet dieser Unterscheidung durch den Gesetzgeber ist allerdings zu bedenken, dass die Unabhängigkeit der Kontrolleure vor allem auch von internationalen Investoren in der Praxis erwartet wird – ob sie gesetzlich nun ausdrücklich verlangt wird oder nicht. Auch der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) spricht eine entsprechende Empfehlung aus. Deshalb ist nicht zu erwarten, dass sich durch den Wegfall des gesetzlichen Unabhängigkeitserfordernisses erhebliche Veränderungen der Besetzungspraxis der Gremien ergeben werden.

Ein Aufsichtsratsmitglied ist aus Sicht des DCGK vor allem dann nicht unabhängig, wenn es in einer persönlichen oder einer geschäftlichen Beziehung zu der Gesellschaft, ihren Organen, einem kontrollierenden Aktionär oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen steht, und dieses Verhältnis einen wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründen kann.

Ob Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat die gebotene Unabhängigkeit aufweisen, ist seit langem umstritten. Mit der Aufhebung der gesetzlichen Unabhängigkeitsanforderung besteht künftig jedenfalls kein Zweifel mehr, dass auch die Arbeitnehmervertreter den Finanzexperten im Aufsichtsrat stellen können.

Für amtierende Aufsichtsratsmitglieder ist eine Art Bestandsschutz vorgesehen. Was bedeutet das konkret: Braucht das neue Erfordernis der Sektorvertrautheit nur bei neuen Mandatierungen berücksichtigt werden? Oder gilt das auch für die Wiederbestellung eines amtierenden Aufsichtsrats?

Die neuen Besetzungsregeln für Aufsichtsrat und Prüfungsausschuss gelten zwar seit dem 17. Juni 2016. Die Gesetzesänderung führt aber nicht dazu, dass wirksam bestellte Aufsichtsratsmitglieder vorzeitig ausgetauscht werden müssen, sollte der Aufsichtsrat nicht über die nötigen Sektorkenntnisse verfügen. Auch wenn ein bereits vor dem 17. Juni 2016 bestelltes Ersatzmitglied in den Aufsichtsrat nachrückt, weil ein Mitglied vorzeitig ausscheidet, löst dies noch keine Pflicht zur Anwendung der neuen Vorgaben aus.

Das neue Anforderungsprofil ist erst bei der nächsten Nach- oder Neubestellung eines Mitglieds zu beachten. Dann macht es jedoch keinen Unterschied, ob das Mandat mit einer neuen Person besetzt oder ein bereits amtierendes Mitglied für eine weitere Amtsperiode wiederbestellt wird. Insofern ist der von Ihnen angesprochene „Bestandsschutz“ für amtierende Aufsichtsratsmitglieder endlich.

Letzte Frage: „Wo kein Kläger…“: Kann in Zukunft ein Aktionär auf die Einhaltung der neuen Besetzungsregel klagen?

Ein Aktionär kann zwar nicht auf die Einhaltung der Besetzungsregel klagen. Im Grundsatz denkbar ist allerdings, dass er eine Aufsichtsratswahl, welche die neuen Vorgaben nicht beachtet, anfechten könnte. Eine solche Anfechtungsklage würde aber voraussetzen, dass sich der Verstoß einem konkreten Wahlbeschluss zuordnen lässt. Wird nur ein Aufsichtsratsmitglied neu gewählt und verfügt der Aufsichtsrat bislang nicht über die geforderten Sektorkenntnisse, so könnte dieser Wahlbeschluss anfechtbar sein, wenn auch der Gewählte keine Sektorkenntnisse mitbringt. Für den Fall einer Listenwahl könnte die Anfechtbarkeit den gesamten Wahlbeschluss betreffen, wenn kein neu zu wählendes oder noch amtierendes Aufsichtsratsmitglied die nötigen Sektorkenntnisse hat. In all diesen Fällen müsste der Anfechtungskläger aber auch nachweisen können, dass bei sämtlichen Aufsichtsratsmitgliedern keine Sektorkenntnisse vorhanden sind. Da der Sektorbegriff grundsätzlich sehr weit ausgelegt werden kann, wird dies für Anfechtungskläger in der Praxis nur schwer möglich sein.

Aktuelle Trends im Aufsichtsrat

In der Zeitschrift „Aufsichtsrat aktuell“ gibt Dr. Josef Fritz einen großartigen Überblick und Ausblick zur Aufsichtsratsszene. Wir möchten diesen Artikel empfehlen und geben hier mal ein paar Ausschnitte wieder, die Appetit auf mehr machen dürften.

Aufsichtsrat aktuell Cover

Ob Konzern, Aktiengesellschaft, Stiftung oder Verein, alle Kontrollorgane eint, dass es bei der Besetzung der Leitungs- und Kontrollorgane klare Anforderungsprofile gibt, bzw. geben müsste. Weiterhin ist das gemeinsame Ziel aller Kontrollorgane die Transparenz.

Letztendlich wird eine zukunftsweisende Tagesordnung für Aufsichtsratssitzungen entworfen, frei nach dem Zitat „Die Zukunft soll man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen“. In dieser Tagesordnung finden sich Fragen, wie z.B.: Warum ist das Unternehmen noch im Geschäft?  Hat das Unternehmen die Mittel, um die gesteckten Ziele zu erreichen? Welche neuen und indirekten Wettbewerber sind in den kommenden Jahren zu erwarten? Mit welchen Produkten und Dienstleistungen verdient das Unternehmen in fünf Jahren Geld? Was sind die zukünftigen Cash Cows? Welche Kennzahlen zeigen Handlungsbedarf?

Diese Fragen halten wir für wichtig. Wir kennen aus unserer eigenen Erfahrung schon die Probleme mit zwei einfachen Fragen:
Was sind die drei größten aktuellen Risiken des Unternehmens?
Was sind die drei größten Risiken des Unternehmens in fünf Jahren?
Die Antworten sind ein Basiswissen eines Aufsichtsrats, die auch in Einzelgesprächen von allen überwiegend gleich beantwortet werden müssten, ist aber leider nicht immer der Fall.

ER auf Bühne 2
Dr. Josef Fritz und Eckart Reinke
während der Aufsichtsrats-Gala 2015

Zurück zum Thema Sitzung  eines zukunftsorientierten Aufsichtsrats, in der die Performance des Vorstands regelmäßig evaluiert werden sollte, sowohl als Team, wie auch die entsprechenden Einzelleistungen.

Um der Dynamik des Märkte und der Unternehmen gerecht zu werden, ist Flexibilität bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats gefordert, was man am leichtesten durch kurze Vertragslaufzeiten erreicht, wodurch eine beständig neue Zusammensetzung ermöglicht wird. Letztendlich bilden Eigentümer, Vorstand und Aufsichtsrat ein Dreigestirn der Führung.

Dr. Fritz geht auch auf die Umbrüche in den verschiedenen Märkten ein. Energiewirtschaft, Apothekenwesen, Musikindustrie, Bankwesen und Handel werden dabei separat beleuchtet. Auch die Frage nach internationaler Kompetenz ist gefragt, auch wir kennen hier die Situation, wo man einen Großteil des Umsatzes in bestimmten Ländern macht, aber keine entsprechende Expertise aus diesen Ländern im Aufsichtsrat hat.

Im Kapitel Führung neu denken, wird sich insbesondere mit der professionellen Suche nach Aufsichtsräten und Vorständen auseinandergesetzt. Klare Anforderungsprofile und Suchstrategien sind heute schon notwendig, werden aber in der Zukunft unabdingbar.

In zwei weiteren Kapiteln zu Share Economy und Change or die wird eine innovative und zukunftsgerichtete Struktur eines Aufsichtsrats propagiert. Dazu gehören der Blick auf Industrie 4.0, 3D-Druck und Digitalisierungsthemen. Insbesondere das Letztgenannte bedeutet einen großen Wandel für den Aufsichtsrat. Hier werden zu oft noch mit alten Denkmodellen, die Herausforderungen der Zukunft beleuchtet.

Neue Spielregeln im Bereich Corporate Governance und Compliance werden ebenso beleuchtet, wie neue Netzwerke und Allianzen. In Summe ein bereichernder und lesenswerter Artikel.

Aufsichtsrats-Fortbildung für die Spitze

Wir haben an nahezu allen Aufsichtsrats-Fortbildungen selber teilgenommen, um diese zu beurteilen und besser zu verstehen. Wir interviewen regelmäßig Teilnehmer von Fortbildungen, an denen wir nicht selber teilgenommen haben. Mit diesem Wissen bereichern wir einerseits unsere Inhouse-Schulungen und andererseits behalten wir den Markt im Blick und können Empfehlungen aussprechen.

Absoluter Star aller Fortbildungen, ist das folgende Programm an der Harvard Business School
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„Having previously participated in Making Corporate Boards More Effective, you understand how to overcome complex oversight challenges and maximize your board’s contribution to company success. That is why we invite you to refer qualified candidates to our next session in July. Alongside world-renowned HBS faculty and a group of accomplished peers, participants will explore how to work with board members to provide constructive feedback, comply with relevant regulations and laws, and make an even greater impact on their company’s future.“

„Making Corporate Boards More Effective“ findet statt in Boston auf dem HBS Campus und kostet $9,000.  27–30 JUL 2016 und 16–19 NOV 2016 sind die beiden angebotenen Zeiträume.

Dort treffen sich die Aufsichtsratsmitglieder der globalen Konzerne aus aller Welt. Wer also aktuell kein herausragendes Aufsichtsrats-Mandat inne hat, ist dort möglicherweise nicht ideal positioniert.

Anmeldungen bitte direkt auf der Website der HBS.

 

Cyber-Sicherheit wird Schlüsselthema in Aufsichtsräten.

Im Rahmen der Aufsichtsrats- und Gremienarbeit liegt der Fokus vermehrt auf Datensicherheit, die inzwischen zur existenziell kritischen Risikobewertung eines Unternehmens gehört. Hier hat das Korn/Ferry-Institute einen interessantes Interview gemacht.

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Aus diesem Grunde arbeiten wir mit dem Cyber Sicherheitsrat Deutschland zusammen, in dem sich Schlüsselpersonen der Wirtschaft, sowie Vertreter der Organe der inneren und äußeren Sicherheit zusammenfinden.
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A CV can’t tell the true story

„A CV can’t tell the true story“, als uns dieses zu Ohren kam, konnten wir nur sagen, das ist richtig. Hinter jedem Lebenslauf steht eine Geschichte, die bedeutend ist, wenn man auf der Suche nach Spitzenpersönlichkeiten ist.

Wer nimmt sich normalerweise schon die Zeit, diese Persönlichkeiten einzuladen, kennenzulernen und die wahre Geschichte des Menschen zu verstehen? Wir wollen nicht nur wissen, was jemand erreicht hat, sondern auch warum. Wir wollen verstehen, was jemand aus den Niederlagen gelernt hat und wie diese das Weltbild beeinflusst haben. Wir wollen verstehen, welche Werte das Leben geprägt haben und welche Motivationen die Treiber im Leben sind.

Bei uns findet man Persönlichkeiten, die nichts zu verbergen haben, die sich offen präsentieren. Wer die Wahrheit sagt, der braucht sich nicht zu merken, was man gesagt hat.

Unsere Leistung ist die Transparenz und Positionierung. Wir schaffen Vertrauen und Klarheit. Wir garantieren für unsere Kandidaten und Kandidatinnen. Diese sind qualifiziert, persönlich reif und haben sich zu ethischen Standards öffentlich verpflichtet.

Wir kennen, schätzen und nutzen die Relevanz und die Kraft von Social Media. Hier liegt die zukünftige Informations- und Vermittlungsplattform für herausragende Persönlichkeiten.

Ihr Vorstand des Deutschen Instituts der Aufsichtsräte

Neueste Ausgabe des „Board Report“

Haben Sie schon den neuesten „Board Report“ gelesen?

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Der Board Report ist die News-Quelle für alles, was sich im Management tut. Wir sind in der Lage, herausragende Persönlichkeiten im Rahmen unserer Vermittlungen für das Thema Aufsichtsrat hier zu platzieren.

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Als Beispiel sind hier die beiden Profile aufgezeigt.

German-IoD übernimmt die Aufsichtsrats-Platzierung für die Deutsche Agentur für Aufsichtsräte

Aufsichtsräte, die weitere Mandate suchen, werden jetzt von der Deutschen Agentur für Aufsichtsräte an das Institut (G-IoD) weitergeleitet.

Wir fördern insbesondere

  1. Women on Board

    Wir vermitteln herausragende Frauen – führungserfahren, fachkundig, urteilssicher und gebildet. Eine Bereicherung für jedes Gremium.

  2. Next-Generation Aufsichtsrat

    Wir stehen für die nächste Generation von Aufsichtsräten – jung, international, multikulturell, klug, kompetent und erfahren.

  3. Führungskräfte

    Wir suchen die Talente von heute. Wir kennen die Geheimnisse des Erfolgs und die Risiken des Scheiterns. Wir begleiten Führungskräfte auf ihrem Weg.

Wir suchen immer wieder

  1. Unternehmerfamilien

    Unternehmerfamilien verstehen Unternehmerfamilien. Unternehmer, die ihre eigenen Gremien optimal ausgerichtet haben, sind mit diesem Praxiswissen eine Bereicherung für andere Kontrollgremien.

  2. Investment-ProfessionalsInvestoren, die die Kontrollgremien ihrer Beteiligungen nach der aktuellen Best Practice führen, sind für andere Aufsichts- und Beiräte eine Bereicherung.
  3. Aufsichtsräte

    Aufsichtsratsmitglieder, die wissen, wie man die Leistungsfähigkeit der Leitungsgremien sicherstellt, sind auch für andere Kontrollgremien interessant.

  4. Geschäftsleitungen

    Vorstände und Geschäftsführer, die operativ auf der Höhe der Zeit sind, sich durch gute Governance auszeichnen und nachweislich herausragende Mitarbeiter entwickelt haben, sind in Aufsichts- und Beiräten gern gesehen.

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Impressionen von der Aufsichtsrats-Gala

Viel gute Presse und persönliche Rückmeldungen begleiten die erfolgreiche 1. Aufsichtsrats-Gala.

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Eckart Reinke berichtet aus der Praxis, was für gute Aufsichtsräte wirklich wichtig ist.

ER und Nestle
Corinne Gabler, CEO Nestlé Österreich mit Eckart Reinke

ER mit Culen und Konnertz
Dr. Sandra Konnertz, Bombardier, Eckart Reinke und Monica Cuhlen, Gründerin der Rote Nasen, die sich bereits vom Victress Award aus Berlin kennen.

Schramm und KPMG
Rainer Hassler, KPMG und Dr. Dietrich Schramm von der HayGroup, mit der Eckart Reinke jetzt in allen Fragen des Leadership, Talent, Beurteilungen und Vergütung kooperiert.

 

Bilder: http://www.leadersnet.at/news/18948,die-vorreiter-unter-den-aufsichtsraeten.html

Feedback zur Aufsichtsrats-Gala

5.11.2015 Aufsichtsratsgala im THE RITZ-CARLTON, Wien

Die AR-Gala war gemäß einhelligem Feedback ein großartiger Erfolg. Mehr als 250 internationale Gäste – die Gästeliste liest sich wie ein Auszug aus dem Who is Who – nahmen teil, als zum ersten Mal die Vorreiter unter den Aufsichtsräten ausgezeichnet wurden.
Schramm überreicht Presi
Preisträgerin Judith Hecht mit Laudator Dr. Dietrich Schramm, HayGroup

Die Preisträger sind:

  • Gebrüder Weiss GmbH / Kategorie Familienunternehmen
  • Scheuch Privatstiftung / Kategorie Stiftungen
  • Wienerberger AG / Kategorie Börsennotierte Unternehmen
  • Judith Hecht / Die Presse /  Kategorie Journalismus
  • Ärzte ohne Grenzen / Kategorie Non-Profit-Organisationen

Fritz und Weiss
Dr. Josef Fritz – mit den Preisträgern, Frau Weiss und Herrn Weiss.

Auszüge aus schriftlichem Feedback:

  • Eine sehr gelungene Veranstaltung. Der eine oder andere hier in Deutschland könnte sich das zum Beispiel nehmen. Und zu Ihnen selbst: sehr souverän durch die Veranstaltung geführt; wenn ich mir diese Anmerkung erlauben darf.
  • Großartige Impressionen – wir sind immer noch ganz begeistert.Sie haben eine großartige Veranstaltung in besonderer Weise moderiert.
  • Allerherzlichsten Glückwunsch und vielen Dank dafür. Alle Gäste, mit denen ich sprach, waren des Lobes voll. Die Mischung aus Information und Entertainment war sehr gelungen. Für das erste Mal wurden so viele Impulse gesetzt, das für die Zukunft die Messlatte sehr hoch gelegt wurde.
  • Herzliche Gratulation zur gestrigen Veranstaltung! Sie haben die Veranstaltung sehr gut organisiert und mit viel Herz und Leidenschaft abgehalten! Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte!
  • Tolles Event gestern und tolle Mischung (mit NGO etc) – Gratulation.
  • Zu Ihrer auf allen Ebenen gelungenen und großartigen Aufsichtsrats-Gala gratuliere ich Ihnen herzlich. Sie haben alle Erwartungen übertroffen. Mit viel Liebe zum Detail und wahrnehmbaren immensen Vorbereitungen passten alle Teile harmonisch zusammen. Sie dürfen mit dem Verlauf der Gala sehr zufrieden sein.
  • Zunächst noch einmal vielen Dank für die Einladung zu dieser wirklich tollen und sehr gelungenen Veranstaltung! Es war ein wirklich gelungener Abend.
  • Ich möchte Ihnen nicht nur zur hervorragenden Moderation und dem ganz allgemein sehr gelungenen Abend gratulieren
  • Ich möchte Ihnen zur gelungenen Veranstaltung gestern herzlich gratulieren. Es war interessant, spannend und durch Ihre leidenschaftliche und authentische Moderation eine ganz besondere Gala.
  • Zur gestrigen Veranstaltung möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren. Das war wirklich eine in der Welt erst- und einmalige Veranstaltung, die sicherlich entsprechendes Echo – und so hoffe ich – auch Geschäftserfolg für Sie bringen wird.
    Besonders ansprechen möchte ich auch Ihre persönliche Leistung, die Sie trotz offenkundiger stimmlicher Indisposition abgeliefert haben. Chapeau!!
  • Noch einmal Gratulation für diesen großartigen Abend. Beim Gespräch mit vielen Teilnehmenden habe ich immer wieder gehört, wie gut Ihre Initiative ankommt und dass die Menschen gespannt sind, wie sich die Veranstaltung in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.
  • Ich möchte Ihnen zur Idee, dem Konzept und der exzellenten Umsetzung der gestrigen Aufsichtsrats-Gala ganz herzlich gratulieren. Ihre gestrige Moderation hätte auch einen Preis verdient!
  • Sowohl für mich persönlich als auch für unser Unternehmen war es eine Ehre, dass wir Teil dieser großartigen Veranstaltung sein und als Sponsor der AREX 2015 Auszeichnung in der Kategorie „Stiftungen“ fungieren durften.
  • Meine ganze Wertschätzung und Hochachtung für Deine GALA gestern! Das war eine bärige Veranstaltung – ich habe nur positives Feed back bekommen bzw. gehört! Der Erfolg und die Stimmung im Ritz Carlton haben Deine bzw. unsere Annahme voll bestätigt – „Der AREX hat (bisher) gefehlt!“ 
  • Herzlichen Dank für den gestrigen schönen und sehr interessanten Abend beim AREX Event. Eine sehr gelungene Veranstaltung!
  • Der „AREX“ Abend gestern im Ritz Carlton war sehr gelungen!! Vielen Dank dafür, dass ich dabei sein konnte und für Ihre herzliche Moderation.
  • Mein Mann und ich sagen danke, dass wir bei der Premiere des „AREX“ dabei sein durften. Wir gratulieren Ihnen zu dieser wirklich gelungenen Veranstaltungen und zollen Respekt für die „Pionierleistung“.
  • Danke für die tolle und exzellent gestaltete Gala gestern. Es war aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Auch die längeren Zeiten mancher Laudatio war durch den letzten Gewinner (ÄoG) sofort vergessen. Ein genialer Schachzug, der Aufbau der Kategorien.
  • VIELEN DANK für den wunderbaren, spannenden und sehr interessanten Abend! Sie haben das exzellent organisiert und moderiert – auch dafür vielen Dank. Die Preisträger, die Diskussionsrunde und die „Speed-Interviews“ waren wahrlich beeindruckend.
  • Ich bedanke mich recht herzlich für deine so warmherzigen Worte anlässlich der so großartigen Veranstaltung! Du warst wirklich beeindruckend und der Abend hatte sehr hohes Niveau! Auch die Preisträger waren alle sehr gutgewählt und zeigte dies den tieferen von dir getragenen Spirit!
  • Herzliche Gratulation zu Ihrer perfekten Veranstaltung! Ein Fehler war aber dabei – die Exzellenz, die Sie dort gezeigt haben, hätte ebenfalls gewürdigt werden müssen! Ihre Moderation, die gesamte Aufmachung, die Personen, die Sie gewinnen konnten und die Professionalität dieser Veranstaltung haben mich sehr beeindruckt und dazu kann ich nur gratulieren!
  • Ich darf mich auf diesem Wege für die Einladung zu dieser herausragenden Veranstaltung ganz herzlich bedanken.
  • Gratulation zu Deiner tollen Arbeit, die in der heutigen Marathonleistung ihren Höhepunkt fand. Bin sehr beeindruckt von Deiner Merkleistung und Kondition.
  • Gratulation zu einer fabelhaften Veranstaltung.

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Organisator und Initiator der Aufsichtsrats-Gala, Dr. Josef Fritz, BOARD SEARCH – zusammen mit Eckart Reinke, Deutsche Agentur für Aufsichtsräte

Quelle: Newsletter der Board Search
Bilder: http://www.leadersnet.at/news/18948,die-vorreiter-unter-den-aufsichtsraeten.html

Erfolgreiche Aufsichtsrats-Gala

5.11.2015 Aufsichtsratsgala im THE RITZ-CARLTON, Wien

Ritz Carlton Wien
Die Aufsichtsrats-Gala würdigt die Leistung der österreichischen Aufsichtsräte mit dem Preis AREX 2015 (Aufsichtsrats-Exzellenz).

Fritz
Dr. Josef Fritz, CEO der BOARD SEARCH in Österreich. Der Gastgeber der Aufsichtsrats-Gala und Initiator des AREX.

„Das Ziel der Aufsichtsrats-Gala ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung des Aufsichtsratswesens zu leisten – ganz nach dem Motto Beste Köpfe in ihr Gremium“, sagt Josef Fritz, Geschäftsführender Gesellschafter bei BOARD SEARCH. In fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist das Thema Aufsicht aktuell. So sind die Gremien nicht nur in der Wirtschaft von Bedeutung, sondern auch in den Bereichen Politik, Kultur, Sport und Soziales.

Der AREX 2015 wurde gestern Abend in den fünf Kategorien Familienunternehmen, Stiftungen, Börsennotierte Unternehmen, Journalismus sowie Non-Profit-Organisationen vergeben. Zum Thema Aufsichtsrat gaben in Form eines Kurzinterviews

  • Norbert Zimmermann (Aufsichtsratsvorsitzender Berndorf Gruppe),
  • Corinne Gabler (General Manager Nestlé Österreich),
  • Franz Witt-Dorring (Vorstandsvorsitzender Schoeller Bank) und
  • Eckart Reinke (Deutsche Agentur für Aufsichtsräte)

ER und Nestle
Eckart Reinke, Geschäftsführer der Deutschen Agentur für Aufsichtsräte – zusammen mit Corinne Gabler, CEO von Nestlé Österreich.

Auskunft über die Disziplin und Offenheit des Gremiums sowie die Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Ein Round Table mit internationalen Experten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz beleuchtete das Thema Aufsichtsrat aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft und Bildung:

  • Rainer Hassler (Partner KPMG Austria GmbH),
  • Jana Dünkeloh (ACE European Group),
  • Dietrich Schramm (Senior Vice President HAY GROUP Deutschland),
  • Armand Kaáli-Nagy (ÖPWZ) und
  • Dieter Tschemernjak (Partner INVESTNET AG Schweiz).

Schramm und KPMG
Dr. Dietrich Schramm, SVP bei der HayGroup – und Rainer Hassler, Partner bei KPMG Österreich

Die Jury setzte sich zusammen aus fünfzehn unabhängigen Experten, wobei jeweils drei die Preisträger in den fünf Kategorien kürten. Für die Auszeichnung wurde die Qualität des Aufsichtsrats unter anderem anhand der Kriterien Rollenverständnis, Besetzung und Zusammensetzung, Funktion als Ratgeber, Diversität, Unabhängigkeit, zukunftsbezogene und soziale Unternehmensführung sowie Corporate Governance zugrunde gelegt. Des Weiteren waren die wirtschaftliche Lage sowie Nachhaltigkeit von Bedeutung.

Quelle: Auszug aus der Pressemitteilung der KPMG
Bilder: leadersnet.at (http://www.leadersnet.at/news/18948,die-vorreiter-unter-den-aufsichtsraeten.html)