Deutsche Agentur für Aufsichtsräte bei der WELT Konferenz

Als eine der Top-Aufsichtsratsberater in Deutschland sind wir bei vielen Konferenzen dabei, entweder als Redner, Meinungsmacher oder nur Zuhörer oder Netzwerker. Diese WELT-Konfernz hob sich wohltuend von vielen anderen ab. Einerseits waren die Redner und Teilnehmer exzellent selektiert, andererseits war eine positiv-ironisch-bissige Atmosphäre dort entstanden, wo mal nicht um den heißen Brei herum geredet wurde. Im anliegenden Link Weiterlesen

Mögliche Vorteilsnahme: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen früheren Staatsminister im Kanzleramt

Im Zuge seines Wechsels zu Daimler bekommt der frühere Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, Ärger mit der Staatsanwaltschaft. Sie hat gegen ihn ein Verfahren wegen möglicher Vorteilsnahme eröffnet. Mehr Informationen unter www.handelsblatt.com

DAX Aufsichtsräte verdienen Millionen

http://n-tv.de/wirtschaft/Dax-Aufsichtsraete-verdienen-praechtig-article11545026.html

Im anliegenden Link kann man bei n-tv einen Beitrag dazu sehen. Die Frage bliebt nur, ob eine hohe Bezahlung – oder noch provokanter, eine Bezahlung überhaupt – eine Unabhängigkeit der Kontrolle sicherstellt. Alleine schon die Bezahlung eines Aufsichtsrats schafft eine Abhängigkeit, die nicht gewollt sein kann. Wenn diese so hoch ist, steigt das Risiko, dass ein Kontrolleur zum Erhalt seines Mandates sich kritische Fragen verkneifen könnte.

KPMG-Studie: Mittelstand folgt dem Compliance-Trend

Compliance Benchmark Studie 2013: Nachholbedarf bei systematischer Risikoerfassung – Ausland zu wenig im Blickfeld

Compliance ist eines der Top-Themen in deutschen Unternehmen. Auch mittelständische Unternehmen setzen Compliance zunehmend auf ihre Agenda. Allerdings schätzen die Unternehmen die Wirksamkeit ihres Compliance Management Systems weitaus höher ein als es tatsächlich ist. Denn rund 20 Prozent der börsennotierten und 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen verfügen nicht über ein institutionalisiertes Compliance Risikomanagement System. Zu diesem Ergebnis kommt die „Compliance Benchmark Studie 2013“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG, an der erstmals neben großen und börsennotierten Unternehmen auch mittelständische Firmen teilnahmen. Insgesamt wurden rd. 130 Unternehmen befragt (Rücklaufquote: 57 Prozent).

Noch vor wenigen Jahren bedeutete Compliance ausschließlich die regulatorische Umsetzung gesetzlicher Vorgaben in entsprechende unternehmensinterne Richtlinien. „Die Unternehmen haben erkannt, dass das heute nicht mehr reicht. Ein effektives Compliance Management System beruht auf einer Balance zwischen kontroll- und wertorientierten Maßnahmen, aus detektiven und präventiven Strategien“, erklärt KPMG-Partner Christoph Schenk.

Die vollständige Studie ist abrufbar unter http://www.kpmg.com/DE/de/Documents/Studie-Compliance-2013-KPMG.pdf

Experten bemängeln Entscheidung des Aufsichtsrats im Fall Hoeneß

Dr. Axel Smend, Beiratsvorsitzender der Deutschen Agentur für Aufsichtsräte, kritisiert in der heutigen Ausgabe der Zeitung „DIE WELT“ die Entscheidung des Aufsichtsrats im Fall Hoeneß.

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Dr. Axel Smend

„Der Aufsichtsrat hätte Hoeneß dazu bewegen müssen, sein Amt ruhen zu lassen, bis die Dinge geklärt sind. Jemand, der in einem laufenden Strafverfahren steckt, hat einfach an der Spitze eines Aufsichtsratsgremiums nichts zu suchen. […] Es wurde die Chance verpasst, eine professionelle und angemessene Aufsichtsratskultur zu pflegen“

Der vollständige Artikel ist abrufbar unter    www.welt.de/sport/article115983377/Die-Wahrheit-ueber-Hoeness-Ruecktritts-Angebot.html

Directors‘ Alert 2013: Lead or to be led

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte gibt in ihrer aktuellen Studie „Directors‘ Alert 2013 – Lead or be led: Time to take advantage of the new business reality“ einen Ausblick, wie Aufsichtsräte das Unternehmen bei volatiler Wirtschafts- und Konjunkturentwicklung strategisch begleiten können. Das Spektrum der Themen ist breit gefächert und reicht von Liquiditäts- und Investitionsmanagement bis hin zur Nachhaltigkeit.

> Download PDF12-Director’s Alert 2013_EN

Studie zur Kodexakzeptanz 2013: Dax-Konzerne befolgen Regelwerk für gute Unternehmensführung

Die Studie „Kodexakzeptanz 2013: Analyse der Entsprechenserklärungen zum Deutschen Corporate Governance Kodex“ des Centers for Corporate Governance (CCG) der HHL Leipzig Graduate School of Management untersucht das Compliance-Verhalten deutscher Aktiengesellschaften in Bezug auf den Deutschen Corporate Governance Kodex.

Die wesentlichen Ergebnisse beinhalten u.a.:

  • Grundsätzlich akzeptieren die Unternehmen weite Teile des DCGK, was sich in einem hohen Niveau der Entsprechensquoten niederschlägt. Nur eine Minderheit der untersuchten Unternehmen lehnt mehr als 10 Prozent der Kodexempfehlungen ab.
  • Auf Ebene der einzelnen Kodexkapitel zeigen sich Abweichungen insbesondere in Kapitel 3 (Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat), Kapitel 4 (Vorstand) und Kapitel 5 (Aufsichtsrat). Ablehnung erfahren im Besonderen Empfehlungen zum Abfindungs-Cap in Vorstands-verträgen, zu den Aufgaben des Aufsichtsrats, der Aufsichtsratszusammensetzung sowie der Aufsichtsratsvergütung.
  • Gesellschaften in Streubesitz weisen höhere Entsprechensgrade auf – ein aus ökonomischer Sicht wünschenswerter „Substitutionseffekt“ zwischen DCGK und externer Governance-Struktur der Unternehmen. 
  • Gegenüber der Vorjahresuntersuchung zeigt sich eine deutliche Verbesserung in den Teilbereichen Transparenz und Anreizsysteme. Der Teilbereich Vielfalt innerhalb der Unternehmensorgane weist jedoch weiterhin die höchste Heterogenität auf: Während im Durchschnitt 89 Prozent der Indexbestandteile durch die untersuchten Unternehmen erfüllt werden, zeigen sich jedoch auch mehrmalige Minimalwerte von 33 Prozent.

Die vollständige Studie ist abrufbar unter http://www.hhl.de/faculty-research/centers/center-for-corporate-governance-ccg/kodexakzeptanz-2013

 

Amnestie für korrupte Mitarbeiter von ThyssenKrupp

Mitarbeiter von ThyssenKrupp brauchen keine Konsequenzen zu befürchten, wenn sie innerhalb der nächsten zwei Monate Kartell- oder Korruptionsfälle freiwillig, wahrheitsgemäß und umfassend offenbaren. Das berichtet das Handelsblatt.

Weiterlesen auf Handelsblatt.de

Thomson Reuters Studie: Chancen-/Risiko-Radar 2013

Der Aufbau eines Risiko Management Systems (RMS) bzw. Compliance Management Systems (CMS) ist in den meisten Unternehmen in den meisten Fällen noch immer durch negative Vorfälle in der Vergangenheit oder äußeren Druck getrieben. Zu dem Ergebnis kommt der „Chancen-/Risiko-Radar 2013“ von Thomson Reuters und RiskNet. Für die Studie wurden 586 Risikomanagement-Experten aus deutschsprachigen Unternehmen aller Branchen befragt.

Demnach gaben fast 3/4 aller Teilnehmer an, dass der Hauptmotivator in ihrem Unternehmen für die Einrichtung eines RMS bzw. CMS historische Erfahrungen seien, gefolgt von regulatorischen Veränderungen, die rund die Hälfte als wesentlichen Treiber für die Einrichtung entsprechender Systeme sieht. Aber auch an anderen Stellen zeigt die Untersuchung, dass die Befragten sich dem Thema eher mit einer negativen Grundhaltung nähern: So beschreiben 59 Prozent der Befragten den Nutzen ihres RMS allein durch die Vermeidung von Risiken. Diese Einstellung überrascht wenig – zeigt die Studie doch zudem, dass lediglich 27 Prozent jemals den betriebswirtschaftlichen Mehrwert, den ihr RMS/CMS dem Unternehmen liefert, gemessen haben.

Die Studie ist abrufbar unter http://images.info.accelus.thomsonreuters.biz/Web/ThomsonReutersGRC/%7B90efa079-bfa4-4f30-9828-b355fc842c44%7D_Chancen-Risiko-Radar_final-survey.pdf

Quelle: finance magazin

 

Machtkampf beim BdV: Beriebsrat zeigt Aufsichtsrat wegen Untreueverdacht an

Beim Bund der Versicherten (BdV), mit 52.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung Deutschlands für Versicherte, hat der Betriebsrat Strafanzeige gegen den kompletten Aufsichtsrat und gegen Ex-Vorstand Thorsten Rudnik sowie dessen Lebensgefährtin erstattet. Die Arbeitnehmervertreter werfen den Betroffenen Veruntreuung von Mitgliedsbeiträgen vor.

Die Strafanzeige, über die manager magazin online exklusiv berichtet, wirft ein neues Licht auf die plötzliche Abberufung von BdV-Vorstandschef Axel Kleinlein und Rudnik am vergangenen Freitag. Dem Betriebsrat zufolge habe die Lebensgefährtin Rudniks gegen geltendes Satzungsrecht rund zwei Jahre lang ein Vorstandsgehalt bezogen, obwohl sie nach Ausscheiden aus dem Amt den Job einer Abteilungsleiterin bekleidete und keine Gegenleistung für die höhere Bezahlung erbrachte.

Weitere Informationen unter http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,890734,00.html