Status und Zukunft

Wir blicken auf voll ausgelastete Monate in der Aufsichtsrats-Beratung unter der Marke „Deutsche Agentur für Aufsichtsräte“ zurück, seien es die

  • regelmäßigen Effizienzprüfungen nach DCGK 5.6
  • effizient und digitalisiert durchgeführten Aufsichtsrats-Beurteilungen nach KWG §25
  • die Beratung zum Risk-Management, insbesondere zum Thema Cyber-Risk (hier speziell unsere Kooperation mit dem Cyber-Sicherheitsrat Deutschland)
  • sowie die Schulungen von Aufsichtsräten zu Haftungsfragen und Best Practice.

Aber einem Thema sind wir nicht nur besonders treu, der Aufsichtsrats-Vermittlung, sondern sehen das im Fokus unserer aktuellen und zukünftigen Aktivitäten. Hierbei entwickeln wir als „Deutsches Institut der Aufsichtsräte“ unsere Plattform weiter, an der sich unterschiedlichste Personalberater Deutschlands einbringen. Kein einzelner Aufsichtsratsvermittler wird es alleine schaffen, einen wirklich relevanten Marktanteil zu generieren, hier spielt unsere offene Plattform die Zukunftsmusik. Immerhin gibt es über 30.000 Neubesetzungen oder Verlängerungen von Aufsichtsratsmandaten jährlich, die es in Kooperation mit möglichst allen wesetlichen Personalberatern zu adressieren gilt.

Aufsichtsrat Änderungen

Neue Regeln – Was bedeutet das für Ihren Aufsichtsrat?

Abschlussprüfungsreformgesetz (AReG) verabschiedet

Das AReG beinhaltet verschiedene Anpassungen für die Arbeit von Aufsichtsgremien im besonderen im Aufsichtsrat. Bereits im April 2014 wurde „Die Verordnung über spezifische Anforderungen an die Abschlussprüfung bei Unternehmen von öffentlichem Interesse und zur Aufhebung des Beschlusses 2005/909/EG der Kommission“ (Text der EU in HTML hier) publiziert. Im März wurde diese Regelung unter dem Namen „Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der prüfungsbezogenen Regelungen“ beschlossen. Da das Gesetz nicht zustimmungspflichtig durch den Bundesrat ist, tritt es zum 17. Juni 2016, dem letztmöglichen Stichtag, den die EU gesetzt hat, in Kraft. Der Text findet sich als PDF auf dem Server des Bundestages.

Was bedeutet das?

Das Gesetz passt etliche Passagen hinsichtlich der Aufsichtsgremien und deren Prüfungen zusammen. So wird zum Beispiel im HGB ein eigenständiger Paragraph eingeführt, um eine „Strafnorm für besonders gravierende Verstöße gegen die prüfungsbezogenen Pflichten der Mitglieder eines Prüfungsausschusses“ zu etablieren.

Anforderungen an den Aufsichtsrat AReG

Ist jeder Aufsichtsrat betroffen?

Der Gesetzesentwurf richtet sich an „PIE“ Unternehmen, also Unternehmen des öffentlichen Interesses. Hierunter fallen:

  • Kapitalmarktorientierte Unternehmen
  • Versicherungen
  • Banken
  • Von EU Staaten explizit ernannte Unternehmen

Zusammensetzung Aufsichtsrat

Einige Veränderungen  betreffen die Unabhängigkeit des Aufsichtsrat. Bis dato wurde die Unabhängigkeit vom Finanzexperten aus dem Aufsichtsrat gefordert. Dieses entfällt, jedoch muss nun mehr der Prüfungsausschuss mehrheitlich unabhängig sein.

Es muss auch ausgewiesene Branchenkenntnis vorhanden sein.

Muss eine Neubesetzung sofort stattfinden?

Falls ein Unternehmen die Kriterien nicht erfüllt, so muss nicht zwangsläufig ein neuer Aufsichtsrat bestellt werden. Die Mitglieder im Aufsichtsrat, die zum 17.06.2016 bereits ernannt worden sind, behalten Ihre Mandete, es gilt eine Art „Besitzstandwahrung„.

Stärkung der Verantwortung des Aufsichtsrat

Aufsichtsräte werden stärker in die Verantwortung gezogen. Konkret gibt es drei Bereich, wo eine stärkere Überwachung gefordert wird:

  1. Keine Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers
  2. Fehler in der Empfehlung des Abschlussprüfers
  3. Keine Weitergabe der Empfehlungen des Prüfungsausschusses

Zuwiderhandlungen können mit bis zu 50.000 € Ordnungsstrafe geahndet werden. Dieses wird noch verstärkt, dadurch, dass

  1. bei Wiederholungen sogar eine Freiheitsstrafe verhängt werden kann
  2. die Strafverfolgung unter Berücksichtigung des BDSG publiziert wird.

Leseempfehlung

Wer sich weitergehend damit beschäftigen möchte, dem sei der Artikel von Dr. Ralph Schilha oder die Broschüre von EY empfohlen.

317HGB

14. Konferenz Deutscher Corporate Governance Kodex

„Selbstregulierung oder staatliche Vorgaben – Chancen für mehr Freiheit?“, so lautet das Thema der aktuellen Konferenz. Der Auftakt war schon optisch anders als sonst: Die Teilnehmer waren deutlich jünger, nicht mehr die üblichen schon etwas langweiligen „65+ Deutsche Männer“, von denen die Aufsichtsräte mehr als genug haben. Aber nicht nur jünger, sondern auch weiblicher sind die Teilnehmer, was für eine freudige Überraschung.

Heute gab es das Abendessen mit Reden von Dr. Manfred Gentz (Vorsitzender der DCGK Kommission), Christian Lange (Staatssekretär beim BMJV) und der Ministerin Manuela Schwesig, wobei letztere erstaunlich gut den Nerv der Zuhörer traf.

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Belohnt wurden alle beim anschließenden Empfang mit dem fantastischen Ausblick vom Allianz Forum am Pariser Platz auf Augenhöhe mit der Quadriga.

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Morgen geht es weiter mit dem Thema „Selbstregulierung oder staatliche Vorgaben?“. Wir sind gespannt, denn wir wollen ja „eigentlich“ in einem Staat ohne zu viel beschränkende Gesetze leben.

Aufsichtsratsbeurteilung nach § 25d KWG – es geht auch ganz unkompliziert

Ein Interview von Eckart Reinke, Deutsche Agentur für Aufsichtsräte mit Professor Dr. Schichold zeigt auf, wie unkompliziert eine Beurteilung nach  25d KWG, bzw. eine Effizienzprüfung nach Ziff. 5.6 DCGK sein kann:

http://www.ar-reporting.de/2015/02/19/es-geht-auch-unkompliziert

Eckart Reinke hält Vortrag bei der Financial Experts Association

Am Montagabend (23.11.2014) hielt der Geschäftsführer der Deutschen Agentur für Aufsichtsräte, Eckart Reinke, einen Vortrag über die Praxis in den Aufsichtsräten. Er zeigte damit eine Ergänzung zu den anderen hervorragenden Vorträgen zu den Themengebieten Haftung und  D&O Versicherung.

Eingeladen hatte die Fiancial Experts Association, der Berufsverband für Aufsichtsräte (http://financialexperts.eu)

Am Tisch 3a

 

Update Website „KUNDEN“

Wir sind bestens vernetzt. Wir identifizieren, präsentieren und vermitteln Persönlichkeiten für Ihre Leitungs-, Beirats- und Kontrollgremien.

Unternehmerfamilien vertrauen uns
Wir kennen die Besonderheiten von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien, sowie die Herausforderungen der jeweiligen Rolle in der Unternehmensleitung und/oder als Gesellschafter. Erst Zusammenhalt, Respekt und Verständnis im gesamten Gesellschafterkreis ermöglichen den unternehmerischen Erfolg. Wir bleiben immer auf dem Boden des Machbaren. Wir wissen, dass sich Lösungen für Unternehmer, Familienunternehmen und Unternehmerfamilien an den vorhandenen Ressourcen und der Realisierbarkeit orientieren müssen.

Investoren schätzen unsere Expertise 
Mit unserem belastbaren Netzwerk und fachlicher Expertise in der Private Equity Szene sind wir eine wertvolle Ressource geworden. Wir begleiten Beteiligungsunternehmen über den ganzen Investmentzyklus von der Pre- Deal-Unterstützung bis zum Exit. Mit unserer fokussierten, treffgenauen und zügigen Besetzung von Spitzenpositionen in jeder Phase eines Deals liefern wir einen Schlüsselbeitrag zur Wertsteigerung. Unkompliziert, zügig, fokussiert und exzellent vernetzt sind wir Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Boards.

Bild Gesellschafter Web-001

Update Website „Mission“

Unsere Vision:
Erfolg für Familienunternehmen, Unternehmerfamilien, Gesellschafter und deren Aufsichtsgremien.

Unsere Mission:
Unkompliziert, zügig, fokussiert und exzellent vernetzt sind wir Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Leitungs-, Beirats- und Kontrollgremien.

Unsere Expertise:
Suche, Besetzung, Evaluierung und Coaching für alle Gremien.

Bild Mision Web-001

 

Besteht eine Besorgnis der Befangenheit von WP-Gesellschaften bei der Beratung zur Evaluation von Aufsichtsräten und Verwaltungsräten nach § 25d KWG? BaFin und EU-Verordnung bringen Klarheit.

Grundsätzliche Besorgnis der Befangenheit von WP-Gesellschaften bei der Beratung zur Evaluation von Aufsichtsräten und Verwaltungsräten nach § 25d KWG.?

Durch Abschlussprüfer erbrachte Beratungsleistungen dazu § 25d KWG –  d.h. die jährliche Beurteilung der Aufsichts- und Verwaltungsräte – dürfen nicht zu einer Selbstprüfung des Abschlussprüfers führen. Das wäre etwa dann der Fall, wenn das unmittelbare Ergebnis der Beratungstätigkeit des Abschlussprüfers Gegenstand seiner Abschlussprüfung wäre.

Der Wirtschaftsprüfer ist durch seine Berufspflichten  zur Unabhängigkeit und Unbefangenheit verpflichtet.  Verboten ist dem Wirtschaftsprüfer aus diesen Gründen  insbesondere die Selbstprüfung. Falls der WP bei der Compliance Prüfung das unmittelbare Ergebnis seiner Beratungsleistung zu  § 25d KWG prüft,  dann besteht eine Besorgnis der Befangenheit. Daraus folgend sollte für die für den Fall einer unzulässigen Beratung zu § 25d KWG  ein anderer als der Abschlussprüfer beauftragt werden. Unzulässig ist insofern eine Beratungsleistung, die über das Aufzeigen von Gestaltungsmöglichkeiten hinaus unter Berücksichtigung der vorhandenen Kenntnisse und Ressourcen des Mandanten unmittelbar zu einem der Prüfung unterliegenden Ergebnis führt.

Die Deutsche Agentur für Aufsichtsräte ist einer der wenigen entsprechenden externen Anbieter mit diesem Portfolio ist, der seine Dienstleistungen bundesweit anbieten kann, mit modernster Befragungstechnik ausgerüstet ist und die Bewertung nach § 25d KWG  zügig und am Gesetz orientiert abwickeln kann. (siehe  http://www.aufsichtsrats-agentur.de/aa/pdf/chancen.pdf).