Ganz oben auf die Watchlist: JobUnicorn GmbH

Bereits 1997 wurde der Begriff des „war for talent“ erstmals von der Unternehmensberatung McKinsey verwendet. Jetzt, 20 Jahre später, ist der Kampf um die besten Mitarbeiter in Deutschland bereits in vollem Gange und wird sich in den kommenden Jahren noch weiter zuspitzen.

JobUnicorn_Logo

Der Unternehmensgegenstand von JobUnicorn besteht in der Bestimmung von Übereinstimmungswahrscheinlichkeiten zwischen potentiellen Arbeitgebern und potentiellen Arbeitnehmern auf Basis eines „Social-Matching“. Dabei positioniert sich JobUnicorn perfekt in bisher ungelöste Markt- und Unternehmensbedürfnisse.

Wir glauben daran, das dem Social Matching die Zukunft gehören wird. Daher unterstützen wir die JobUnicorn GmbH mit ihrem Geschäftsführer, bzw. CEO (Chief Einhorn Officer), Matthias Oberstebrink.

Wege in den Aufsichtsrat: 7-Module-BoardPilot

Mit dem 7-Module-BoardPiloten geht WOMEN’S BOARDWAY einen Weg abseits der standardisierten Aufsichtsrats-Schulungen.

87408.1.5487cc653c6e56a5d89e4429025b39c5Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Führungspersönlichkeiten (w/m) aus dem mittleren Management und an Unternehmerinnen mit mindestens drei Jahren Geschäftsführungserfahrung. Frauen, die ein Mandat anstreben, werden mit Playern aus der Board-Community zusammengebracht, die informelles Wissen vermitteln, das in keinem Buch steht.

Mit jeder Frau, die daran teilnimmt, werden passgenaue Pläne erarbeitet, um den beruflichen Erfolg auf die nächste Ebene zu bringen. Das sind ja auch unsere Ziele im Deutschen Institut der Aufsichtsräte, daher kooperieren wir als German-IoD und Women’s Boardway in diesem 7-Module-BoardPiloten.

 

Innovator des Jahres 2017

Wir waren dabei – bei der Verleihung des Preises an den Innovator des Jahres.

Zwölf Preisträgern in vier Kategorien wurde am 9. Mai im Wirtschaftsclub Düsseldorf erstmals die Auszeichnung „Innovator des Jahres 2017“ verliehen. Abgestimmt hatten rund 10.000 Leser und Nutzer von „Die Deutsche Wirtschaft“. Michel Oelmann als Herausgeber, Unterhemer und Initiator dieses Preises lud illustre Gäste und Führungspersönlichkeiten aus der deutschen Wirtschaft zu dieser Verleihung ein.

Für uns war das wieder eine gute Gelegenheit unsere Kontakte zu den Spitzen der Deutschen Industrie und Wirtschaft zu pflegen, die die Grundlage sind, dass Personen wir Personen zusammenbringen, die sich schon längst hätten kennenlernen sollen. Das ist die Basis für unsere Aufsichtsratsvermittlung.

IMG_3285Eckart Reinke, eingerahmt von Sevgi Ates (eine der ausgezeichneten Preisträgerinnen) und der Kölner Untermehmerin Nelly Kostadinova.

 

Innovator des Jahres 2017Eckart Reinke im Gespräch mit den Unternehmern / Preisträgern des Innobvatiospreises 2017

Beim Bankenverband

Wir waren auch dieses Jahr wieder Gast beim Hoffest des Bundesverbandes deutscher Banken.

Nach einer kurzweiligen und prägnanten Rede von Dr. Michael Kemmer ging es dann ans Networking mit den Bankenvertretern und deren Gästen. Unter anderem trafen wir dort auch mit der wunderbaren Dr. Victoria Kickinger zusammen, die als Aufsichtsrats-Expertin neben dem Directors-Channel auch die Directors-Academy (wir berichteten darüber) gegründet hat.

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Für das Deutsche Institut der Aufsichträte war dieses wieder eine Veranstaltung, auf der wir Persönlichkeiten miteinender vernetzen, die sich schon längst hätten kennenlernen sollen. So schaffen wir die Basis für die Vermittlung von Aufsichtsräten.

 

DCGK Änderungen – legtim und legal?

Wir starten im Rahmen des Konstrukts des „Ehrbaren Kaufmans“ mit ein paar inspirierenden Fragen zu Legalität und Legitimität:

  • Wenn der Staat seine Legalität nicht mehr durchsetzt, bekommt dann die Bevölkerung die Legitimität, es selber in die Hand zu nehmen?
  • Ist Compliance die Bankrotterklärung an Charakter und Anstand?
  • Kann man Charakter lernen?
  • Brauchen wir einen Ethikführerschein für Aufsichtsräte, Führungskräfte und Gewerkschaften?

Was ist eigentlich legal und was ist legitim?

  • Dass etwas legal ist, ist leicht zu verstehen. Legal ist, was gesetzlich nicht verboten ist. Das Gegenteil ist illegal, also alles was nach Gesetz und Rechtsprechung verboten ist.
    Der Verstoß gegen die Legalität hat zur Folge: Strafen
  • Was ist aber legitim? Ein Vortrag von Professor Michael Bordt „Legal, aber nicht legitim? Vom Sinn oder Unsinn einer ethischen Unterscheidung“ eröffnet eine neue Perspektive auf das Thema. Immer wieder werden ich und viele andere von dem Gefühl beschlichen, dass viele Verhaltensweisen von Führungskräften und Politikern nicht ethisch und moralisch einwandfrei seien. Die entsprechende Empörung kann man vielfältig in den Medien und sozialen Netzwerken lesen und sehen.
    Der Verstoß gegen die Legitimität hat zur Folge: Empörung

Nun zur Kernfrage im Rahmen des Ehrbaren Kaufmanns: Verhalten sich die Kapitalvertreter und Gewerkschafter in den Aufsichtsräten wirklich nicht immer legitim, also „ethisch“ einwandfrei? Oder verstoßen diese vielleicht nur gegen unsere „Ideale“?

  • Ideale sind immer individuell. Ideale sind sozialisiert und von unserer Erziehung geprägt. Ideale sind zutiefst subjektiv. Ideale sind ein wichtiger Bestandteil von unserer Vorstellung des Zusammenlebens. Jeder hat also andere, ganz persönliche Ideale, je nachdem wie jemand aufgewachsen ist, welche Erfahrungen jemand gemacht hat und welche Lebensphilosophien jemand hat.
  • Und was ist dann Ethik? Ethik ist – im Gegensatz zu den Idealen – immer universell. Die Grenzen, was ethisch ist und was nicht, sind für alle gleich. Ethik ist objektiv.
    Professor Bordt definiert es wie folgt: Was immer eine Ethik sein möchte, sie muss Universalität, universelle Gültigkeit beanspruchen. Denken Sie zum Beispiel an die Menschenrechte, die goldene Regel, den kategorischen Imperativ von Kant, oder auch an die Regeln zu Nutzenmaximierung innerhalb des Utilitarismus: Diese Regeln sollen universell sein. Sie gelten von einem überpersönlichen Standpunkt aus. Was ethisch ist, gilt unabhängig von persönlichen Präferenzen oder den Präferenzen einer bestimmten Gruppe, unabhängig von privaten Interessen oder Weltanschauungen.

Das Bedürfnis eines jeden Menschen seine persönlichen Ideale zum Standard zu machen und damit zur Ethik zu erklären, ist groß. Das ist zwar falsch, wird aber immer wieder versucht. Oft ist mit dem Vorwurf eines illegitimen Verhaltens die Ethik gar nicht berührt. Es wird zwar so getan, als sei die Ethik betroffen, ist sie aber nicht. Als seien Aufsichtsräte, Führungskräfte oder Gewerkschaften unanständig oder unmoralisch. Aber es ist es nicht so. Sie verstoßen halt nur gegen unsere Ideale.

Hier zitiere ich noch mal Professor Bordt: „Für ein Unternehmen heißt das: Wenn ein Unternehmen mit der Behauptung konfrontiert wird, sein Verhalten sei illegitim, dann sollten wir das erst einmal so verstehen, dass das Unternehmen gegen das Ideal desjenigen, der den Vorwurf erhebt, gehandelt hat. Derjenige, der den Vorwurf erhebt, hat eine bestimmte Vorstellung davon, wie Menschen seiner Meinung nach zusammenleben sollen, und dieser Vorstellung hat das Unternehmen nicht entsprochen.“

Fazit: Der „Ehrbare Kaufmann“ ist aus unterschiedlichsten Gründen ein längst überfälliges und wichtiges Konstrukt im Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK). Neben Legalität und Legitimität müssen wir darauf achten, bei der Legitimität zwischen Idealen und Ethik zu unterscheiden.

Wer die Änderungsvorschläge des DCGK am Konstrukt des Ehrbaren Kaufmanns kritisiert, hat es wohl nicht wirklich verstanden oder hoffte auf entsprechende PR durch provokante Positionen?

Einer der wichtigsten Preise für herausragende Frauen

Die Victress-Awards stehen wieder an, die im Rahmen der Victress-Gala am 8. Mai in Berlin verliehen werden.
Die Jury hat getagt und jede einzelne Kandidatin unter die Lupe genommen.
Die JURYMITGLIEDER 2017 sind:


Manfred Hart, Chefredakteur digitale Entwicklungsprojekte, BILD


Klaus Bresser, Journalist, ZDF Chefredakteur a.D.


Stuart Cameron, Geschäftsführer und Gründer Uhlala GmbH


Lea-Sophie Cramer, Geschäftsführerin AMORELIE


Andrea Galle, Vorständin BKK VBU


Prof. Dr. Jo Groebel, Vorsitzender des Deutschen Digital Instituts

Jette Joop, Unternehmerin, Jette Joop Europe GmbH


Nelly Kostadinova, Geschäftsführerin, Lingua World GmbH


Annabelle Mandeng, Schauspielerin, Moderatorin, Unternehmerin


Alexander Mazza, Moderator und Schauspieler


Ulrich Meyer, Journalist und Fernsehmoderator


Annett Möller, TV Moderatorin und Unternehmerin


Ralph Morgenstern, Schauspieler & Moderator


Ruth Moschner, Moderatorin und Schauspielerin


Verena Pausder, Co-Gründerin & Geschäftsführerin Fox / Sheep


Eckart Reinke, Vorstand Deutsches Institut der Aufsichtsräte


Stefanie Salata, Managing Director, Head of Private Wealth Management, BHF


Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende BSR


Falk-Willy Wild, Schauspieler

2017 JURYDOSSIER

Reinke im Inforadio zum BER: Neuer Aufsichtsrat, alte Probleme?

Das Inforadio des RBB beschreibt vorab: Heute trifft sich erneut das Gremium, erstmals nach Bekanntwerden der neuFullSizeRenderBER0erlichen Verschiebung des BER-Eröffnungstermins. Und es setzt sich neu zusammen: Rot-Rot-Grün entsendet seine neuen Senatoren in das Gremium. Also wieder Politiker – und nicht wie Brandenburg vor allem Experten. Eckart Reinke trainiert als Vorstand des Instituts der Aufsichtsräte solche Funktionäre. Was hält er von der FBB-Zusammensetzung?

… Nach der Abgeordnetenhauswahl hat Berlin seine Plätze in dem Kontrollgremium neu besetzt. Es sind durch die Bank Politiker: Der Regierende Bürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzender, neben ihm noch zwei Senatoren. Keine Flughafen- oder Wirtschafts- oder Finanzexperten.  Das Institut der Aufsichtsräte hat diese Besetzung scharf kritisiert. Der Vorstand des Instituts, Reinke, sagte am Dienstag im Inforadio, es sei zwar juristisch nicht zu bemängeln, dass im Aufsichtsrat überwiegend Politiker sitzen. Man hätte es aber „klüger machen“ können.

Politik und Wirtschaft seien doch weiter auseinander, als man es glaubt. Spätestens die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten habe gezeigt, dass sich ein Wirtschaftsmann in der Politik doch nicht so gut auskennt. „Genauso kann man es natürlich auch umgekehrt sagen: Ob ein Politiker sich in der Wirtschaft auskennt – da mag man doch seine Zweifel haben.“

Eigentlich wüssten das alle, aber: „Hier gibt es offenbar doch eine gewisse Beratungsresistenz gegen Fachwissen.“ Die Verführung der Macht sei bei einigen Politikern offenbar größer als der Wunsch, den BER „mit Fachkompetenz zeit- und kostengerecht fertigzustellen“.

Hier gehts zum Inforadio in voller Länge.

Ergänzung zum Thema:

Mit Donald Trump ist ein Wirtschaftsmann in die Politik gegangen. Er führt den politischen Betrieb wie ein Wirtschaftsbetrieb. Das ist neben seinen kruden Vorstellungen der Hauptkritikpunkt an ihm. Es zeigt aber für alle sichtbar auf, wie weit Wirtschaft und Politik tatsächlich auseinander liegen.

Trotzdem spielt sich gerade in Berlin zeitgleich dasselbe ab. Nur hier gehen Politiker in einen Wirtschaftsbetrieb – in den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft, synonym in der Öffentlichkeit auch bekannt als BER.

Was die Führungen in Berlin und Washington derzeit gemeinsam haben? Jeder glaubt, so viel von dem anderem Fachgebiet (Politik versus Wirtschaft) zu verstehen, dass man beratungsresistent mitmischt. Sowohl in Berlin wie auch in Washington sind die führenden Persönlichkeiten verführt von der Macht, es selbst machen zu wollen und nicht auf Fachleute zurückzugreifen.

Wir wünschen uns mehr Kompetenz an den Schlüsselstellen und mehr Menschen, die sich nicht von der Macht verführen lassen.

2017. No more words needed.

2017 Gruß GIoD neuneu#

Don’t sit on the couch and wait for it. Go out. Make a change. Smile more. Be excited. Do new things. Throw away what you have been cluttering. Unfollow negative people on social media. Go to bed early. Wake up early. Don’t gossip. Show more gratitude. Do things that challenge you. Be brave.

Love your life. Take pictures of everything. Tell people you love them. Talk to random strangers. Do things that you are scared to do, because so many of us die and no one remembers a thing we did. Take your life and make it the best story in the world.

 

 

IT Gipfel der Bundesregierung – wir waren dabei

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Die Kanzlerin und sechs ihrer Minister zeigen durch ihre Präsenz die Bedeutung der IT für die Zukunft des Standorts Derutschland. Zudem waren die Vorstände aller wesetlichen deutschen Technologieunternehmen vor Ort. Für uns ist das der perfekte Ort, um uns weiter mit den Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft zu vernetzen.

Als Garant für gute Unternehmensführung und Unternehmens-Kontrolle waren wir da. Zudem unterstützen wir (Eckart Reinke) als Gründungsmitglied des MINT Zukunftschaffen e.V.die vielfältigen MINT Initiativen der deutschen Wirtschaft und der Schulen.

Aufsichtsrats-Gala am 10.11.2016 in Wien

Zum zweiten Mal werden die besten Aufsichtsräte Österreichs ausgezeichnet. Der AREX (Aufsichtsrats-Exzellenz) wurde von Board Search und KPMG ins Leben gerufen.

„Das Ziel der Aufsichtsrats-Gala ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung des Aufsichtsratswesens zu leisten – ganz nach dem Motto Beste Köpfe in ihr Gremium“, sagt Josef Fritz, Geschäftsführender Gesellschafter bei Board Search.

ER auf Bühne 2
Eckart Reinke mit Dr. Josef Fritz, dem Begründer des AREX , bei der Preisverleihung 2015

Wir möchten noch mal auf diese wunderbare Veranstaltung hinweisen, und Sie mit den Eindrücken und Impressionen von der Preisverleihung 2015 motivieren, sich für 2016 trotz einer Warteliste noch anzumelden.

Wirtschaftsblatt Österreich Gala 2015-001
AREX 2015