Ja, es geht! Durch die gläserne Decke brechen

Unser VICTRESS„Glassbreaker Award“ zeichnet Frauen als Vorbilder aus, die in klassischen Männerdomänen eine Top-Karriere gemacht haben.

Dieses zu unterstützen, liegt in unseren Genen als Headhunter und Profis, die Aufsichtsräte zusammenstellen und zu High-Performance Teams entwickeln.

IMG_5192
Eckart Reinke, Vorstand German-IoD und Förderer von VICTRESS

Bisherige Gewinnerinnen der letzten VICTRESS Glassbreaker Awards sind Tina Müller, Angelika Dammann, Martina Koederitz und Andrea Galle:

Bildschirmfoto 2019-04-03 um 18.36.10

Wir möchten hier die 3 FINALISTINNEN für 2019 vorstellen, die wir alle großartig finden. Wer dann wissen will, WER von den Dreien am kommenden Montag – von der Jury ausgewählt – den Victress-Award erhält, sollte versuchen, noch eine EINTRITTSKARTE zu der großartigen Gala zu bekommen.

Bildschirmfoto 2019-04-03 um 18.34.46

——-

Nicole Langosch
Kapitänin, Aida Cruises

IMG_1410

Nicole Langosch ist die erste und bislang einzige Kapitänin auf einem deutschen Kreuzfahrtschiff. Sie ist in der Schifffahrt eine Exotin: Von aktuell 1032 deutschen Kapitänen sind nur 14 weiblich.

Zunächst war Nicole Langosch als Nautischer Wachoffizier an Bord von Kreuzfahrtschiffen tätig und schloss im Sommer 2008 als Dipl.-Wirt-Ing. für Reedereilogistik ihr Studium ab. Auf verschiedenen Schiffen arbeitete sie als Sicherheitsoffizier, bis sie 2013 zum Staff Captain (Stellv. Kapitän) befördert wurde. Seit März 2018 ist Nicole Langosch Kapitänin an Bord der AIDAsol, einem 253 Meter langen und 32 Meter breiten Schiff der AIDA-Flotte, die insgesamt über 12 Schiffe verfügt. Die Kapitänin ist dort verantwortlich für rund 2200 Passagiere und 650 Mitarbeiter.

——-

Rita Flügge-Timm
Director DolceRita Recordings, Warner Music Central Europe

IMG_1409

Rita Flügge-Timm ist verantwortlich für diverse Nr. 1 Hits, u.a. Melanie C. „First Day Of My Life“ und diverse Nr. 1 Alben. Auch die Comebacks von NENA mit über 1,2 Mio. verkauften Einheiten und Udo Lindenberg gehen auf ihr Konto. Seit 2008 und dem Comeback Album „Stark wie Zwei“ inszenierte sie insgesamt 4 Nr. 1 Alben in Folge mit dem Hamburger Panik-Rocker. Sie entdeckte Roger Cicero und realisierte dessen ersten 5 Alben.

Rita Flügge-Timm liebt ihre Künstler, die sie auf eine gewisse Art und Weise auch als ihre Kinder sieht. Für sie sind Künstler und Musik keine Ware, sondern Menschen und Emotionen, für die sie Verantwortung übernimmt und für die sie sich einsetzt und – wenn nötig – auch mit aller Entschlossenheit kämpft. Diese Eigenschaft hat ihr in der Branche den von Udo Lindenberg geprägten Spitznamen „Die Löwin“ eingebracht.

——-

Dr. Alexandra Treutler
Niederlassungsleiterin, SchwörerHaus GmbH & Co. KG

IMG_1408

Alexandra Treutler ist als Leiterin im Einkauf bei der SchwörerHaus KG in Baden-Württemberg tätig, sie wurde im Juli 2001 Niederlassungsleiterin der Schwörer Bauindustrie in Berlin, wo sie im Alter von 27 Jahren bereits Prokura erhielt. Unter der Führung von Alexandra Treutler konnte das Werk Ahrensfelde zu einem führenden Fertigbadhersteller auf- und ausgebaut werden und stellt heute mit ca. 150 Arbeitskräften 2.000 hochwertige Bäder pro Jahr für Hotels, Wohnungen und Studentenappartements her. Parallel dazu leitete sie als Geschäftsführerin eine Hausverwaltung, absolvierte ein MBA-Studium in England, und promovierte anschließend zu dem Thema Strategische Führungskräfteentwicklung in wachsenden Mittelstandsunternehmen.

 

Engel Voelkers

Der Aufsichtsrat brauch Diversität

Intro

Die Tage geisterte ein Tweet der Hamburger Unternehmung Engels und Völkers durch die Medien:

Engel VoelkersAnlass der Kritik: Weltfrauentag und fünf Männer im Top Management spricht darüber. Wo ist da der Fehler?

Der Aufsichtsrat brauch Diversität

Ein Führungsgremium in der heutigen Zeit soll und muss mit guten Beispiel vorangehen: Dass dabei nicht immer 50/50 eingehalten werden kann, ist nachvollziehbar. Ein Leitungsgremium allerdings zu 100% nur mit einem Geschlecht (im Regelfall Männer) besetzt zu haben, ist gerade für jüngeres Klientel schwer nachvollziehbar.

Um ein ausgewogenes Verhältnis zu bekommen, müssen gerade die Führungsebenen Vorstand und Aufsichtsrat dieses vorleben und so ein Signal setzen.

Dieses sollte jedoch nicht aus quotalen oder gar gesetzlichen Gründen erfolgen. Vielmehr gilt die Erkenntnis dass ein gemischtes Führungsgremium im Schnitt erfolgreicher ist. Hier können etliche Länder, zum Beispiel auch Deutschland, viel von skandinavischen Ländern oder auch Island lernen. Quoten können hierbei nur ein Werkzeug und ein temporäres Hilfsmittel darstellen. Insgesamt muss ein Umdenken bei allen erfolgen, nicht nur in den Führungsetagen, sondern bei Allen.

Um die Ziele der Diversität zu fördern, kann ich den FidAR empfehlen. Hier findet sich eine Petition, für alle, die sich für die Thematik einsetzen. Hier kann man auch den aktuellen Stand „einsehen„.

Auch für die Vernetzung der TOP Frauen in der Wirtschaft gibt es mittlerweile Foren und Möglichkeiten. Eine wäre der Global Female Leaders Summit, der jedes Jahr stattfindet, aktuell wieder im Mai in Berlin.

Nachtrag

Bei der Diskussion steht Engel und Völkers nur exemplarisch am Pranger. Das gepostete Bild wirkte auch mit dem Text eher zynisch und war eine Steilvorlage für die Reaktionen.

Allerdings hat Engel und Völkers (zumindest aus Social Media Gesichtspunkten) richtig reagiert:
Engel Völkers Nachtrag

Nicht den Tweet löschen, nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern sich der Diskussion zu stellen. Keiner verlangt, in den nächsten Tagen den Vorstand umzubauen. Aber wenn sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, daran zu arbeiten und das Problem überhaupt wahrzunehmen, wurde schon einiges erreicht.

 

Veranstaltungshinweis: Global Female Leaders – Summit 2019

GFL_2019_transparent_mitDatum-2-001

Intro

Wie jedes Jahr findet im Mai 2019 der „Global Female Leaders Summit“ statt, auch 2019 wieder im Adlon in Berlin. Bei diesem Summit treffen sich überwiegend weibliche Führungskräfte aus dem Top Management, um sich zu vernetzen und so die Zukunft der Unternehmen entscheidend zu gestalten. Wer sich einen Eindruck des diesjährigen Summit machen möchte, findet einen Review auf der Download Seite des Global Female Leader Summits.

„Intensive Vernetzung in einem internationalen, branchenübergreifenden Kreis von Spitzenkräften
Führungskräfte stehen im Mittelpunkt des Gipfels – Dialog schafft die besten Ideen!“

Dabei geht es nicht nur (oder gerade nicht) um Diversity, sondern die Themen, die unsere Wirtschaft und Unternehmen verändern. Ein Blick auf die Agenda der Veranstaltung hilft dabei, einen ersten Eindruck zu bekommen.

Das Event

Wer sich für das Event interessiert, kann sich über diese Mailadresse female.leaders@german-iod.org mit den Veranstaltern in Verbindung setzen oder sich auch direkt anmelden.

Eine großartige Zusammenstellung von Rednerinnen wird erwartet, unter anderem (keine vollständige Aufzählung)

Global Female Leaders – Summit 2019

Das German-IoD unterstützt wieder das Global Female Leaders Summit 2019. Das „Davos der Frauen“, wie es oft genannt wird, ist das Treffen der Spitzenpersönlichkeiten dieser Welt. In den letzten Jahren oft kopiert, aber nie erreicht, ist es für uns die richtige Plattform, um Diversität in Aufsichtsräten zu erreichen.

GFL_2019_transparent_mitDatum-2-001

Ein Unternehmen wird stark für die Zukunft, wenn die Leitungs- und Kontrollgremien eine Vielfalt an Ideen, Perspektiven und Lösungsansätzen einbringt. Die Dynamik mit der die Diversität in den Führungsetagen zunimmt ist ein sichtbares Zeichen dafür.

Auch 2019 werden beim GFL Summit die herausragenden Leistungsträgerinnen der Welt zusammenkommen und sich so gegenseitig inspirieren und bereichern. Es sind Frauen, die Ihre Länder, Unternehmen und Gesellschaften nachhaltig geprägt haben. Das sind beeindruckende Frauen, die etwas erreicht haben, in Zeiten von Krisen große Dinge bewegt haben und grundlegende Fragen der Welt adressieren, sich aber nicht darauf ausruhen, sondern trotzdem weiter wachsen wollen.

Dieses Networking Event der Sonderklasse am 13. Und 14. Mai bringt diese herausragenden Frauen in Berlin zusammen. Das motiviert uns, dieses zu unterstützen. Zweieinhalb Tage Summit, vollgepackt mit den großen Fragen der Welt, eine Liste von herausragenden Sprecherinnen und Sprechern.

Wenn Sie daran teilnehmen wollen, dann senden Sie uns eine Nachricht an die speziell dafür eingerichtete Email female.leaders@german-iod.org und schreiben Sie uns, so dass wir Ihnen eine Teilnahme – auch zu ggf. vergünstigten Konditionen – ermöglichen können.

Wer in den Aufsichtsrat und Vorstand will, sollte hier dabei sein

Zusammen mit der Women’s Boardway GmbH bieten wir den Pre-Boarding-Belastungstest an. Ein Muss für jeden, der nicht auf der letzten Meile scheitern will.

Reinschauen. Informieren.
Anmelden.

Teilnehmeranzahl begrenzt. Start in Kürze: 1. Februar 2019

 

Ungleich war gestern – Zeichen setzen für gleiche Chancen!

Intro

Letztens stieß ich auf ein gute und förderungswürdige Petition von Elke Benning-Rohnke und des FidAR Süddeutschland: „Ungleich war gestern„. Zeit, sich nicht nur damit auseinanderzusetzen, sondern auch Zeichen zu setzen.

Ungleich war gestern

Gerade verklingen die letzten Feierlichkeiten zu 100 Jahre Frauenwahlrecht. In den letzten 100 Jahren hat sich viel getan. Aber genug? Eine Wandlung in der Gesellschaft geht nicht über Nacht. Auch nicht in einem Jahr. Aber in einer Generation lässt sich viel erreichen. Dazu gehört aber auch, dass die Überzeugung von allen nach außen getragen wird.

Der FidAR hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufsicht von Unternehmen zu diversifizieren, besser, eine paritätische Besetzung mit Männern und Frauen zu erreichen. Eine Quote kann hier nur ein Mittel sein, um kurzfristig eine Förderung zu erzielen. Langfristigkeit wird aber eher durch andere Werte erzielt. Und diese Werte müssen wir alle weitertragen.

Diese Werte können aber nur gelten, wenn alle diese weitertragen: #Diversity muss nicht als Modewort wieder verschwinden und durch Selbstverständlichkeit ersetzt werden. Ich würde mich daher freuen, wenn sowohl Einzelpersonen, als auch Unternehmungen, Organisationen und/oder andere Institutionen an der Petition teilhaben würden.

Diversity heißt, wenn wir NICHT mehr darüber reden, ist das Ziel erreicht

Im Grundgesetz, Artikel 2, steht:

Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit

Dieser Satz bezieht sich aber nicht ausschließlich auf Frauen, sondern erstreckt sich auf alle Perspektiven des Lebens: Religion, sexuelle Ausrichtung, körperliche Merkmale, persönliche und politische Ansichten (okay: Eingeschränkt auf Verfassungskonformität), alles Aspekte, die in Zukunft nicht mehr Einfluss auf Beruf und Karriere haben dürfen. Diversität ist dann erreicht, wenn all diese Aspekt schlichtweg egal sind. Nach normaler Ratio eine Selbstverständlichkeit, leider nicht die Regel. Und das wird nur besser, wenn wir alle diese Werte nach außen tragen und unseren Kindern vermitteln. Das heißt aber auch, die Gemeinschaft zu stärken und versuchen, alte Paradigmen abzulegen. Wenn das Kind krank ist, sollte es selbstverständlich sein, dass nicht ausschließlich die Mutter zu Hause bleibt, und das niemand die Nase darüber rümpft.

Unsere Buchempfehlung

Die menschliche Entwicklung schreitet kontinuierlich voran und bringt beständig neue Systeme hervor. Die Umwelt und damit auch der Kontext, in dem die Unternehmen agieren, verändern sich mit hoher Geschwindigkeit. Aktuell und beständig sind wir mit den Folgen der Globalisierung, Digitalisierung, einem neuen Selbstverständnis und einer zunehmend alternden Gesellschaft konfrontiert. Zeit, Ort und Struktur von Arbeit verändern sich laufend und die bisherigen Modelle der Zusammenarbeit werden neu definiert.

Agenda HR

Die beiden erfahrenen Unternehmerinnen, Professorin Anabel Ternés und Clarissa-Diana Wilke, machen mit diesem Werk ihre Ergebnisse von zahlreichen Gesprächen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich. In scharfsinniger Weise haben die beiden Herausgeberinnen ein Kompendium zusammengestellt, in dem sie exemplarisch wegweisende Projekte und Themen herausstellen.

Wir wünschen allen Lesern die Weitsicht und Inspiration, die das Buch vermittelt.

Victress Gala 2018

Gerne haben wir auch in 2018 wieder die Victress Awards unterstützt. Es ist und bleibt eine der besten Auszeichnungen herausragender Frauen, die es auf deutschem Boden gibt.

Wir waren einer der Unterstützer neben vielen anderen prominenten Unternehmen.
IMG_8401

Ausgezeichnet werden Frauen, die ihren eigenen Weg gehen und nicht im Auftritt oder ihrem Karriereweg entsprechend die Männer kopieren. Es sind eben nicht diejenigen Frauen, die sich beklagen, benachteiligt zu sein, sondern diejenigen, die ihren Weg einfach mal losgegangen sind.

Die Jury setzte sich zusammen aus:
IMG_8403
Klaus Bresser, Stuart Cameron, Lea-Sophie Cramer, Andrea Galle, Prof. Dr. Jo Groebel, Manfred Hart, Jette Joop, Nelly Kostandinova, Annabelle Mandeng, Alexander Mazza, Ulrich Meyer, Annett Möller, Ralph Morgenstern, Ruth Moschner, Verena Pausder, Eckart Reinke, Stefanie Salata, Prof. Dr. Anabel Ternès, Dr. Alexander von Frankenfeld, Dr. Tanja Wielgroß, Falk-Willi Wild.

Ausgezeichnet wurde in unterschiedlichen Kategorien:
IMG_8404

Durch den Abend führte neben der wunderbaren Gründerin Soja Fusati auch Cherno Jobatey und zahlreiche prominente Laudatoren.
IMG_8402

Einen guten Überblick gibt dieses sehenswerte VIDEO

 

 

Digitalisierung – Nicht alles in einen Topf werfen

Intro

Zur Zeit wird der Begriff Digitalisierung überall verwendet. Oftmals wird es auch als Zugpferd verwendet. Mal eine persönliche Ansicht des Status Quo

Digitalisierung und….

Was genau bedeutet Digitalisierung? Eine exakte, allgemein gültige Definition ist mir nicht bekannt. Vielfach werden Begriffe hier zusammengezogen.

Agilität

Digitalisierung bedeutet, dass alles „agil“ wird? Hier sollte man mal auf die Begrifflichkeit schauen. Zuerst einmal: Was bedeutet „Agil“? Hier gibt es zwei Interpretationen:

Agil: Einfach aus dem lateinischen, im Sinne von „beweglich“

Agil (2): Abgeleitet aus dem agilen Schema: Hier steht AGIL für die Begriffe Adaptation, Goal attainment, Integration und Latency: Dieses AGIL beschreibt das Wertesystem das jede Organisation (also auch Unternehmen) betrifft, um seine eigene Existenz zu erhalten.

Wenn die Begrifflichkeit agil verwendet wird, immer genau spezifizieren, auf welches agil sich bezogen wird.

Geschlechtergleichheit

Häufig liest man auch, dass die Digitalisierung nur mit dem Vorantreiben der Gleichheit Aller funktionieren wird. Aus meiner Sicht eine Scheinkorrelation: Gerade die Geschlechtergleichheit ist ein sehr wichtiges Thema. Auch sei es unbelassen: Für neue Ideen und Kreativität ist es förderlich, wenn man sich Gedanken über die Teams macht und auch neu zusammensetzt. Aus meiner Sicht ist dieses eine mögliche Nebenbedingung, aber keine zwingende.

Neue Arbeitsbedingungen

Bei dem Thema „NewWork“, also neue Arbeitsbedingungen sieht es analog aus: Es ist sehr hilfreich, wenn man neue Wege beschreiten möchte. Aber auch dieses ist aus meiner Sicht nicht zwingend. Bestes Beispiel sind die amerikanischen Unternehmen wie allen voran Apple, aber auch LinkedIn: Diese Unternehmen sind sehr streng hierarchisch strukturiert und wären Musterbeispiele für gelebtes Micromanagement.

Wer hier mehr lesen möchte, dem sei „Netzwerk schlägt Hierarchie“ von Ines Gensinger und Christiane Brandes-Visbeck ans Herz gelegt.

Was Digitalisierung bedeutet

Wie schon geschrieben, eine allgemeingültige Definition kenne ich auch nicht. Was aber sicher ist: Es geht nicht zwingend um Technik, sondern um die Betrachtung gesamter Prozesse aus Kundensicht: Bestes Beispiel wären AirBnB oder Uber: Diese haben auch als eher schlechte Homepages gestartet. Was haben sie getan? Sie haben sich um alte Prozesse gekümmert, neuen Kundennutzen generiert und daraus wertvolle Marge abgegriffen.

Digitalisierung bedeutet für mich in neuen Konzepten zu Denken, Geschäftsprozesse in Frage zu stellen und den Kundennutzen in den Vordergrund zu stellen.

„Kontrollverlust“ – wirklich?

Ein lesenswerter Artikel im Handelsblatt vom 25./26./27. Mai

IMG_6738

„Aufsichtsräte zeigen sich reihenweise überfordert, lassen sich vom Management vorführen oder erweisen sich als überfordert, das richtige Führungspersonal einzustellen und bei Bedarf das falsche zu feuern…“

„Wo Kontrolle schwierig wird, wird sie häufig durch Vertrauen ersetzt – oder die Illusion davon…“

„Die Unternehmen müssen dringend versuchen, mehr Frauen in das Topmanagement zu kriegen…“

„… zum anderen müssen die Unternehmen bei der Suche neuer Aufsichtsratsmitglieder das Netz weiter auswerfen und auch bei Beratungsfirmen, Universitäten, Anwaltskanzleien und Nichtregierungsorganisationen suchen.“