Aktuelle Trends im Aufsichtsrat

In der Zeitschrift „Aufsichtsrat aktuell“ gibt Dr. Josef Fritz einen großartigen Überblick und Ausblick zur Aufsichtsratsszene. Wir möchten diesen Artikel empfehlen und geben hier mal ein paar Ausschnitte wieder, die Appetit auf mehr machen dürften.

Aufsichtsrat aktuell Cover

Ob Konzern, Aktiengesellschaft, Stiftung oder Verein, alle Kontrollorgane eint, dass es bei der Besetzung der Leitungs- und Kontrollorgane klare Anforderungsprofile gibt, bzw. geben müsste. Weiterhin ist das gemeinsame Ziel aller Kontrollorgane die Transparenz.

Letztendlich wird eine zukunftsweisende Tagesordnung für Aufsichtsratssitzungen entworfen, frei nach dem Zitat „Die Zukunft soll man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen“. In dieser Tagesordnung finden sich Fragen, wie z.B.: Warum ist das Unternehmen noch im Geschäft?  Hat das Unternehmen die Mittel, um die gesteckten Ziele zu erreichen? Welche neuen und indirekten Wettbewerber sind in den kommenden Jahren zu erwarten? Mit welchen Produkten und Dienstleistungen verdient das Unternehmen in fünf Jahren Geld? Was sind die zukünftigen Cash Cows? Welche Kennzahlen zeigen Handlungsbedarf?

Diese Fragen halten wir für wichtig. Wir kennen aus unserer eigenen Erfahrung schon die Probleme mit zwei einfachen Fragen:
Was sind die drei größten aktuellen Risiken des Unternehmens?
Was sind die drei größten Risiken des Unternehmens in fünf Jahren?
Die Antworten sind ein Basiswissen eines Aufsichtsrats, die auch in Einzelgesprächen von allen überwiegend gleich beantwortet werden müssten, ist aber leider nicht immer der Fall.

ER auf Bühne 2
Dr. Josef Fritz und Eckart Reinke
während der Aufsichtsrats-Gala 2015

Zurück zum Thema Sitzung  eines zukunftsorientierten Aufsichtsrats, in der die Performance des Vorstands regelmäßig evaluiert werden sollte, sowohl als Team, wie auch die entsprechenden Einzelleistungen.

Um der Dynamik des Märkte und der Unternehmen gerecht zu werden, ist Flexibilität bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats gefordert, was man am leichtesten durch kurze Vertragslaufzeiten erreicht, wodurch eine beständig neue Zusammensetzung ermöglicht wird. Letztendlich bilden Eigentümer, Vorstand und Aufsichtsrat ein Dreigestirn der Führung.

Dr. Fritz geht auch auf die Umbrüche in den verschiedenen Märkten ein. Energiewirtschaft, Apothekenwesen, Musikindustrie, Bankwesen und Handel werden dabei separat beleuchtet. Auch die Frage nach internationaler Kompetenz ist gefragt, auch wir kennen hier die Situation, wo man einen Großteil des Umsatzes in bestimmten Ländern macht, aber keine entsprechende Expertise aus diesen Ländern im Aufsichtsrat hat.

Im Kapitel Führung neu denken, wird sich insbesondere mit der professionellen Suche nach Aufsichtsräten und Vorständen auseinandergesetzt. Klare Anforderungsprofile und Suchstrategien sind heute schon notwendig, werden aber in der Zukunft unabdingbar.

In zwei weiteren Kapiteln zu Share Economy und Change or die wird eine innovative und zukunftsgerichtete Struktur eines Aufsichtsrats propagiert. Dazu gehören der Blick auf Industrie 4.0, 3D-Druck und Digitalisierungsthemen. Insbesondere das Letztgenannte bedeutet einen großen Wandel für den Aufsichtsrat. Hier werden zu oft noch mit alten Denkmodellen, die Herausforderungen der Zukunft beleuchtet.

Neue Spielregeln im Bereich Corporate Governance und Compliance werden ebenso beleuchtet, wie neue Netzwerke und Allianzen. In Summe ein bereichernder und lesenswerter Artikel.

STEPHAN WERHAHN GESPRÄCHE vom 23. Februar 2016

Unser Vorstand Stephan Werhahn engagiert sich nicht nur für die Platzierung von herausragenden Aufsichtsräten, um den Standort Deuschland langfristig zu sichern, sondern er engagiert sich auch politisch zu dem Thema.

Web

Podiumsdiskussion zum Thema Digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft lud Stephan Werhahn in die Münchener Räume der Traditionsbank Sal. Oppenheimer. Als Teilnehmer der Diskussion waren zu der Veranstaltung am 23.2. der Journalist und Publizist Roland Tichy, der Head of Public Policy DACH bei Uber, Fabien Nestmann, sowie Darya Nassehi, Managing Director & Partner bei TMG Consultants, geladen. Thema der Auftaktveranstaltung war die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft.
Das Internet schafft völlig neue Welten, und die tiefgreifende Bedeutung der digitalen Revolution ist auch heute noch nicht ganz abzusehen: Um diese These zu verdeutlichen, spannte Roland Tichy in seiner einführenden Keynote einen historischen Bogen und verglich die Bedeutung der Digitalisierung mit dem Buchdruck. Auch mit dessen Erfindung, die von Zeitgenossen zunächst unterschätzt wurde, war es noch nicht getan: Als nächstes musste die Bevölkerung lesen lernen. Auch hier eine Analogie zur Digitalisierung, denn die Kompetenz vieler Leute hinkt den Innovationen auch im Digitalen hinterher. Das Internet ersetzt nicht alte Produkte, sondern es schafft völlig neue Welten: Wir stehen erst am Anfang der digitalen Revolution, schloss Roland Tichy seinen Vortrag.
In der Digitalisierung steht beispielsweise der Journalismus vor einem tiefgreifenden Wandel. Er verliert an Einfluss in der neuen, digitalen Welt, da die Einstiegshürden geringer werden – heute kann sich jeder journalistisch betätigen. Und es passiere etwas Unerhörtes: Die Leser schreiben zurück und es wird eine ungeheure Masse an Wissen produziert. Teilweise kommt dadurch  Qualität etwas kurz, wie in der anschließenden Diskussion angemerkt wurde: Es gebe einen großen Bedarf an Durchdachtem im Journalismus. Wer die ungeheure, stetig wachsende Masse an Informationen im Internet am besten filtert, habe daher eine hervorragende Basis für ein Geschäftsmodell, so Darya Nassehi. Die beiden Welten – Digitales und Materielles, produzierendes Gewerbe und Apps wie Uber – werden sich treffen! In der Digitalisierung entstehen dadurch laufend neue Möglichkeiten.

Zur Website der Veranstaltung: http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=342147

STEPHAN WERHAHN GESPRÄCHE – EUROPA DER MARKTWIRTSCHAFTEN

Die Edition 2016 der „Stephan Werhahn Gespräche Europa der Möglichkeiten“ unseres Vorstands Stephan Werhahn hat begonnen.

Stephan Werhahn, designierter Spitzenkandidaten der Freien Wähler

Stephan Werhahn

 

 

 

 

 

 

 

Am 23. Februar 2016 findet in München das Gespräch zu „Digitale Transformation in Industrie und Kultur“ statt. Details finden Sie hier: Stephan Werhahn Gespräche

An die Vorstände und Executives, die im Job bleiben wollen – oder die Zukunft des Talent-Management

Dieses ist nicht nur eine Analyse für die Vorstände und Executives, die „employable“ bleiben wollen, sondern auch ein Hinweis auf die Zukunft des Talent-Managements.

FullSizeRender

Es existieren kaum noch glaubhaft funktionierende Formen einer Bindung zwischen Unternehmen und seinen Mitarbeitern. Das gilt vom Vorstand bis zum Berufseinsteiger.

Die Unternehmen, die  sich den veränderten Marktbedingungen beständig anpassen, wandeln und innovieren, werden die einzig langfristig überlebenden Unternehmen sein. Die anderen werden zwangsweise durch Insolvenzen, Übernahmen und andere radikale Schritte vom Wandel unterworfen, dem sich keiner entziehen kann. Diese Erkenntnis ist soweit erst mal nichts Neues, aber die folgende Lösung dafür schon.

Die Folgen bekommen die Vorstände und Angestellten über alle Ebenen zu spüren:  Wenn sich Unternehmen und Geschäftsmodelle immer schneller ändern, so werden die Fähigkeiten, die man von seinen Vorständen und Mitarbeitern benötigt, in immer kürzeren Zyklen abgerufen und auch wieder überflüssig.

Es ist nicht nur das Modell der „lebenslangen Beschäftigung“ vom Markt verschwunden, wo das Unternehmen wie eine Familie war, sondern auch die klassische „Beziehung auf Zeit“ ist am Ende, wo man wie ein Freelancer seiner Arbeitskraft einem Unternehmen vorübergehend zur Verfügung stellte. Wie sieht denn dann eine funktionierende Arbeitgeber-Arbeitnehmer Beziehung aus?

Unternehmen wollen Vorstände und Mitarbeiter an Bord haben, die den beständigen Wandel vorübergehend managen und sicherstellen. Im Gegenzug wollen die Vorstände und Mitarbeiter die Chance haben, sich so weiter zu entwickeln, dass sie für sich langfristig eine Karriereentwicklung realisieren können. Man schmiedet also eine Allianz auf Zeit, in der jeder gegenseitig bekommt, was ihm weiterhilft. Dieses ist ein win-win Geschäft, bei dem beide Seiten sich verpflichtet fühlen, gegenseitig in sich zu investieren. Das geht aber nur mit gegenseitigem Vertrauen, dass sich alle Parteien an diesen win-win Deal gebunden fühlen!

Wo soll denn dieses notwendige Vertrauen herkommen, dass man gegenseitig(!) ineinander investiert? In einer Zeit, wo gefühlt das Vertrauen beständig abnimmt, müssen da alte Wege neu beschritten werden. Es beginnt mit dem Verständnis, dass auch großartige Vorstände und Mitarbeiter das Unter nehmen auch wieder verlassen werden. Das Talent-Management (bei Vorständen ist es der Aufsichtsrat) muss diese Allianz auf Zeit offen adressieren. Der Mitarbeiter bis hin zum Vorstand muss sein Wissen, Zeit, Kreativität und Engagement einsetzen, um den Wandel im Unternehmen voran zu bringen – gleichzeitig muss das Unternehmen, seine Mitarbeiter und Vorstände so entwickeln, dass diese mit der Beendigung dieser „Allianz auf Zeit“ einen weiteren Karriereschritt außerhalb des Unternehmens machen können.

Um dieses System am Laufen zu halten, bedarf es ausgeprägter „Tauschbörsen“, wo Vorstände und Mitarbeiter gefunden werden und sich anbieten. Für Mitarbeiter und Führungskräfte sind diese Tauschbörsen im Internet bereits ausgereift zu finden.

Vorstände hingegen nutzen als Tauschbörse die diskrete Dienstleistung von „Executive Agents“, die im Rahmen von Private Placements für neue Mandate sorgen. Dieses ist eine Form des Geschäfts, das dem Executive Serach im ersten Moment ähnlich sieht, doch mit subtileren Mitteln und anderen Methoden  funktioniert. Es verbindet die Komponenten vom Executive Search und vom Placement in einer neuen Dienstleistung.

Wollen Sie mehr Informationen? Dann schreiben Sie an info@aufsichtsrats-agentur.de

Wirtschaftsblatt Österreich Gala 2015-001

Impressionen von der Aufsichtsrats-Gala

Viel gute Presse und persönliche Rückmeldungen begleiten die erfolgreiche 1. Aufsichtsrats-Gala.

ER auf Bühne 3
Eckart Reinke berichtet aus der Praxis, was für gute Aufsichtsräte wirklich wichtig ist.

ER und Nestle
Corinne Gabler, CEO Nestlé Österreich mit Eckart Reinke

ER mit Culen und Konnertz
Dr. Sandra Konnertz, Bombardier, Eckart Reinke und Monica Cuhlen, Gründerin der Rote Nasen, die sich bereits vom Victress Award aus Berlin kennen.

Schramm und KPMG
Rainer Hassler, KPMG und Dr. Dietrich Schramm von der HayGroup, mit der Eckart Reinke jetzt in allen Fragen des Leadership, Talent, Beurteilungen und Vergütung kooperiert.

 

Bilder: http://www.leadersnet.at/news/18948,die-vorreiter-unter-den-aufsichtsraeten.html

Globale Fusion mit Folgen im Bereich Human Resources

Zwei der ganz Großen gehen zusammen: Korn Ferry mit seinen 3.900 Mitarbeitern in 78 Offices weltweit und die Hay Group mit ihren 4.000 Mitarbeitern in 48 Offices weltweit schließen sich zur neuen globalen Größe im Human Resources Consulting zusammen.

Was der CEO von Korn/Ferry dazu sagt: „Ohne Mitarbeiter geht gar nichts. Nicht Raketen haben uns zum Mond gebracht, sondern Ingenieure und Träumer. Nicht das Internet hat die global vernetzte Wirtschaft geschaffen, sondern innovationsfreudige und kreative Menschen. Seit es Menschen gibt, bestimmen sie, wohin die Reise geht. Diese simple Wahrheit wird heute zwar nur zu oft proklamiert, in der Praxis dann aber nicht angewendet. Wir brauchen einen neuen Diskurs zum Thema Menschen in Organisationen. Korn Ferry schließt sich mit der Hay Group zusammen, weil wir wissen: Sobald Menschen hinter Unternehmensstrategien stehen, sich weiterentwickeln und die Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten geschaffen werden, wird alles möglich. Korn Ferry, ab sofort gemeinsam mit der Hay Group, steigt zur global führenden Personal- und Organisationsberatungsfirma auf. Bei uns werden rund 7.000 der besten und klügsten Köpfe der Branche arbeiten, und das mit einem einzigen Ziel: Wir wollen das Potenzial der besten und intelligentesten Personen ausschöpfen, damit Organisationen weltweit ihren anspruchsvollsten Visionen, strategischen Zielen und Möglichkeiten gerecht werden.“

Was der CEO der Hay Group dazu sagt: „Wir freuen uns über die Fusion mit Korn Ferry. Unserer Meinung nach entsteht so eine perfekte Verbindung zweier hervorragender Unternehmen, die sich damit einzigartig positionieren, um ihre Kunden bei der Erreichung strategischer Ziele und Visionen zu unterstützen. Korn Ferry hat einen ebenbürtigen Partner gefunden, der durch die Steigerung der Effektivität von Personal und Organisationen herausragende geschäftliche Ergebnisse ermöglicht. Wir sind heute Zeugen eines außergewöhnlichen Wandels, der die Zukunft der Arbeit und der globalen Wirtschaft prägen wird. Gemeinsam können wir unseren Kunden ein konkurrenzloses Angebot unterbreiten, das ihren Erfolg im neuen Umfeld garantiert.“

Und was wir dazu sagen: „Das wird auch unsere Zukunft beeinflussen, wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten.“

8. Juni: Schulung für die Aufsichtsräte der Unternehmen des Landes Berlin

Anfang Juni 2015 führt die Deutsche Agentur für Aufsichtsräte wieder eine Schulung für die Aufsichtsräte der Unternehmen des Landes Berlin durch.

Aufsichtsräte öffentlicher Unternehmen unterliegen manchmal erschwerten Bedingungen, denn immer wieder stehen Hierarchien in der Verwaltung und beamtenrechtliche Angelegenheiten einer „normalen“ Aufsichtsratstätigkeit augenscheinlich im Weg.

In der Schulung geht es also nicht nur um finanzwirtschaftliches Wissen, sondern auch um Coaching im Umgang mit spezifischen Situationen, wie diese nur im öffentlichen Bereich vorkommen.

Beteiligungsunternehmen schätzen unsere Expertise

Mit unserem belastbaren Netzwerk und fachlicher Expertise im Beteiligungsgeschäft sind wir eine wertvolle Ressource geworden. Wir begleiten Beteiligungsunternehmen über den ganzen Investmentzyklus von der Pre- Deal-Unterstützung bis zum Exit.

Mit unserer fokussierten, treffgenauen und zügigen Besetzung von Spitzenpositionen in jeder Phase eines Deals liefern wir einen Schlüsselbeitrag zur Wertsteigerung. Unkompliziert, zügig, fokussiert und exzellent vernetzt sind wir Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Boards. siehe:  http://aufsichtsrat.ag/unternehmer.html

Gruppenbild 09608 bearbeitet

Mit unserem belastbaren Netzwerk und fachlicher Expertise in der Private Equity Szene sind wir eine wertvolle Ressource geworden. Wir begleiten Beteiligungsunternehmen über den ganzen Investmentzyklus von der Pre-Deal-Unterstützung bis zum Exit.  Mit unserer fokussierten, treffgenauen und zügigen Besetzung von Spitzenpositionen in jeder Phase eines Deals liefern wir einen Schlüsselbeitrag zur Wertsteigerung.

Wir besetzten auch die Beirats- bzw. Aufsichtsratspositionen mit Persönlichkeiten, die in herausfordernden Situationen Stabilität in die Beteiligungen bringen. Unkompliziert, zügig, fokussiert und exzellent vernetzt sind wir Ihr Ansprechpartner für alle Fragen – gerade auch rund um die Top-Executives.

Dokument1-001

Testen Sie uns.

Unternehmer schätzen unsere Verschwiegenheit – auch oder gerade in Familienangelegenheiten

Als verschwiegener Gesprächspartner verstehen wir die individuellen persönlichen Chancen, Risiken und Belastungen eines Unternehmers, die sich aus der eigenen Unternehmenshistorie ergeben.

Wir kennen die Besonderheiten von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien, sowie die Herausforderungen der jeweiligen Rolle in der Unternehmensleitung und/oder als Gesellschafter. Erst Zusammenhalt, Respekt und Verständnis im gesamten Gesellschafterkreis ermöglichen den unternehmerischen Erfolg. Wir bleiben immer auf dem Boden des Machbaren. Wir wissen, dass sich Lösungen für Unternehmer, Familienunternehmen und Unternehmerfamilien an den vorhandenen Ressourcen und der Realisierbarkeit orientieren müssen.

Dokument1-001