Unternehmer schätzen unsere Verschwiegenheit – auch oder gerade in Familienangelegenheiten

Als verschwiegener Gesprächspartner verstehen wir die individuellen persönlichen Chancen, Risiken und Belastungen eines Unternehmers, die sich aus der eigenen Unternehmenshistorie ergeben.

Wir kennen die Besonderheiten von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien, sowie die Herausforderungen der jeweiligen Rolle in der Unternehmensleitung und/oder als Gesellschafter. Erst Zusammenhalt, Respekt und Verständnis im gesamten Gesellschafterkreis ermöglichen den unternehmerischen Erfolg. Wir bleiben immer auf dem Boden des Machbaren. Wir wissen, dass sich Lösungen für Unternehmer, Familienunternehmen und Unternehmerfamilien an den vorhandenen Ressourcen und der Realisierbarkeit orientieren müssen.

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Digitale Welt – Perspektiven für Aufsichtsräte

Wir möchten auf die Veranstaltung von Ernst & Young hinweisen und eine Empfehlung zur Teilnahme aussprechen: „Digitale Welt – Perspektiven für Aufsichtsräte“. ABER BEEILUNG, DIE VERANSTALTUNGENN BEGINNEN DIESE WOCHE!

Computer, Tablets, E-Mail und das Internet gehören heute unverzichtbar zu unserem Leben, auch in der Unternehmenswelt. Die Entwicklungen sind rasant, die Einflüsse und Auswirkungen auf Unternehmen mannigfaltig. Sie stellen Vorstände und Aufsichtsräte vor wachsende Herausforderungen.

Fragen des Datenschutzes und der Informationssicherheit sind vor allem in Zeiten von Cloud Computing und NSA immer wieder neu zu beleuchten. Wie stabil ist die IT-Architektur? Wie sicher ist die Kommunikation, auch im Aufsichtsrat, etwa über sogenannte Electronic Boardrooms? Wie können Unternehmensdaten vor dem Zugriff Unberechtigter geschützt werden?

Natürlich: Die digitale Welt, insbesondere soziale Netzwerke, bieten auch neue Kommunikationswege mit Kunden, Investoren und (künftigen) Mitarbeitern. Damit eröffnen sich zugleich zahlreiche Chancen, die jedes Unternehmen und seine Akteure, insbesondere aber seine Leitungsspitze, herausfordern.

Als besonderes Highlight wird ein Live-Hacking anhand realistischer Angriffe und Szenarien am Computer erlebbar machen, wie schwierig – oder überraschend einfach – vertrauliche Unternehmensdaten ausgespäht werden können.

Und was bedeutet all dies für den Aufsichtsrat? EY lädt Sie herzlich ein, diese Frage zu diskutieren. Sollten dieses Ihr Interese finden, so melden Sie sich bitte an: Sandra Losch unter +49 30 25471 24091 bzw. governancematters@de.ey.com.

  • 26.05.2014, Hotel Grand Elysée,Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg
  • 27.05.2014, Hotel Hyatt Regency, Speditionsstraße, 40221 Düsseldorf
  • 02.06.2014, Seehaus im Englischen Garten, Kleinhesselohe 3, 80802 München
  • 03.06.2014, Hotel le Méridien, Willy-Brandt-Straße 30, 70173 Stuttgart
  • 04.06.2014, Hotel Regent, Charlottenstraße 49, 10117 Berlin
  • 05.06.2014, Villa Kenedy, Kennedyallee 70, 60596 Frankfurt a. M.

Women-on-Board-Index: 2013 kein ‚Superwahljahr‘ für Frauen in Aufsichtsräten

Der Frauenanteil in Führungspositionen erreicht in 2013 eine Höchstmarke. Jedoch ist der für das ‚Superwahljahr‘ in den Aufsichtsräten vorhergesagte große Zuwachs neuer Frauen aber ausgeblieben. In drei Jahren ist die Zahl der Frauen in Aufsichtsräten der 160 im DAX, MDAX, SDAX und TecDAX notierten Unternehmen auf 17,4 Prozent (01/2011: 10 Prozent) gestiegen, in den Vorständen auf 6,1 Prozent (01/2011: 3 Prozent). Kumuliert beträgt der Frauenanteil in den 160 DAX-Unternehmen bei einem Zuwachs von 5,2 Prozentpunkten seit Januar 2011 nun 11,7 Prozent.

Die Diversity-Welle bleibt trotz zahlreicher Neubesetzungen in Aufsichtsräten demnach aus. FidAR-Präsidentin Schulz-Strelow: „Ohne Druck droht Stagnation – Regierung muss nach Wahl endlich handeln“.

Weiterführende Informationen unter http://www.fidar.de/wob-index.html

Direkt zum Women-on-Board-Index 2013: http://www.fidar.de/webmedia/documents/wob-index/130915_Studie_WoB-Index_XIII_end.pdf

Geringe Diversität im neuen Siemens-Vorstand: Ein Ausländer, keine Frauen

„Siemens sei zu weiß, zu deutsch, zu männlich“ – mit dieser Kritik sorgte der damals frisch gekürte Vorstandschef Löscher 2008 für Aufsehen.

Beim jüngsten Umbau des Vorstands der Siemens AG unter neuer Regie ging es zwar primär nicht um Geschlechts- oder Nationalitätsfragen. Als Symbol ist die Umbesetzung der Führungsriege aber trotzdem von Bedeutung. Denn noch vor wenigen Jahren hatte sich ausgerechnet Siemens zum Vorreiter in Sachen Diversifizierung aufgeschwungen.

Weitere Informationen unter http://www.tagesschau.de/wirtschaft/siemens374.html

Ronald Coase: Der Wegbereiter – Harvard Business Manager

Vergangene Woche starb der Wirtschaftsnobelpreisträger Ronald Coase im hohen Alter von 102 Jahren. Coase galt als unkonventioneller Forscher udn  Wirstchaftswissenschaftler, der sich früh mit seinen Werken um die Ökonomie verdient gemacht hat. Lesen Sie seinen letzten Kommentar und einen Nachruf unter www.harvardbusinessmanager.de

Deloitte-Studie: Pre-Employment-Checks noch wenig verbreitet

Laut einer neuen Studie zur Risikominimierung bei der Personalauswahl sind so genannte Pre-Employment-Checks in Deutschland noch immer kein Thema. Dabei befragte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte DAX- und MDAX-Unternehmen zu ihren Recruitingpraktiken.

Trotz nachweislich hoher Raten von Wirtschaftskriminalität bei Mitarbeitern hält eine deutliche Mehrheit (80 Prozent) der Personalverantwortlichen in Deutschland eine generelle Überprüfung von Bewerbern für nicht erforderlich – nur 15 Prozent halten sie für notwendig.

Auch die Vorlage von Originaldokumenten ist nur für 28 Prozent obligatorisch. Frühere Arbeitgeber werden ebenfalls nur von 28 Prozent von den HR-Verantwortlichen kontaktiert. 44 Prozent erkundigen sich nach einem polizeilichen Führungszeugnis, wenn bestimmte Bereiche im Unternehmen betroffen sind. Nur fünf Prozent kontrollieren routinemäßig die Referenzen der Bewerber.

Dabei können neben Zeugnissen, Zertifikaten, Referenzen und amtlichen Informationsquellen auch Presseveröffentlichungen und das Internet Hinweise zur Integrität von Bewerbern geben. In vielen Unternehmen sind aus datenschutzrechtlichen Gründen jedoch Recherchen über Bewerber und Pre-Employment Screenings umstritten. Dies zeigt sich auch an dem noch immer als unzureichend kritisierten rechtlichen Rahmenbedingungen zum Arbeitnehmerdatenschutz. Im Gegensatz zu den USA und Großbritannien dürfen nur Informationen verwendet werden, die über allgemein zugängliche Suchmaschinen und Datenbanken gefunden werden.

Weiterführende Informationen:

Deloitte (2012): Risikominimierung bei der Personalauswahl: Momentaufnahme zur Lage von Unternehmen in Deutschland.

Simon Sinek: How great leaders inspire action

Simon Sinek stellt ein einfaches, aber leistungsfähiges Modell für Unternehemr und Führungskräfte vor, wie diese Maßnahmen anstoßen, in dem sie sich mit der scheinbar einfachen Frage „Warum?“ auseinandersetzen. Seine Beispiele sind Apple, Martin Luther King und die Gebrüder Wright.

Aufsichtsratssitzung ThyssenKrupp

Nach der Entlassung dreier Vorstände entbrennt im Aufsichtsrat von ThyssenKrupp eine Debatte um die Zukunft des Vorsitzenden Gerhard Cromme.

In der heutigen Sitzung wird Cromme mit Fragen zu seiner Mitverantwortung für die enormen Fehlinvestitionen im Konzern, Kartellabsprachen, Korruption, Bestechung und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit angeblichen Luxusreisen eines Vorstands konfrontiert. „Es muss eine neue Unternehmenskultur geben“ lautet der Tenor aus Aktionärskreisen.

In Arbeitnehmerkreisen wird Aufsichtsratschef Cromme hingegen verteidigt. Dieser habe mit dem Entschluss vom Mittwoch das Heft des Handelns in die Hand genommen, und somit seine Position gestärkt, hatte Konzernbetriebsratschef Wilhelm Segerath kommentiert.

Erfahren Sie mehr unter

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE8B604S20121207

http://investigativ.welt.de/2012/12/09/gerhard-cromme-und-das-spiel-mit-dem-aufsichtsrat/

http://www.derwesten.de/wirtschaft/weiter-unruhe-und-wilde-geruechte-bei-thyssen-krupp-id7372052.html

 

ThyssenKrupp: Drei Vorstandsmitglieder müssen Posten räumen

Der Vorstandsvorsitzende Heinrich Hiesinger zieht personelle Konsequenzen aus den aktuellen Korruptions- und Kartellrechtsvorwürfen gegen ThyssenKrupp sowie Milliardenverlusten in Amerika: Der Personalausschuss des Aufsichtsrats empfahl dem Kontrollgremium am Mittwoch, die Verträge von Olaf Berlien, Edwin Eichler und Jürgen Claassen zum 31. Dezember aufzuheben, teilte der Stahlkonzern mit.

„Mit dieser Empfehlung an den Aufsichtsrat trägt der Personalausschuss der Gesamtverantwortung des Vorstands für die Führung der Geschäfte und die Führungskultur des Unternehmens Rechnung“, hieß es aus Konzernkreisen.

Weitere Informationen unter http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:konzernumbau-thyssen-krupp-entlaesst-drei-vorstaende/70125734.html