Neuer Kooperationspartner

Wir freuen uns, dass die OMC OpenMind Management Consulting in Berlin unter Leitung von Frau Claudia Michalski neuer Kooperationspartner des Deutschen Instituts der Aufsichtsräte ist.

Gemeinsam werden wir Top-Führungskräfte für neue Aufgaben vorbereiten und erweitern gegenseitig das Spektrum um Aufsichtsräte und Führungspositionen.

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Überleben von Unternehmen sichern – eine Aufgabe des Vorstandes und des Aufsichtsrats

Wir nehmen hier Bezug auf einen Artikel von Daniel Rettig in der ZEIT, den wir als Leseempfehlung gerne empfehlen möchten.

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Bild: Eckart Reinke, eigene Sammlung

Die Halbwertszeit von Unternehmen sinkt! Wer heute noch als innovatives Vorzeigeunternehmen gilt und international erfolgreich ist, kann morgen schon von neuen und vor allen Dingen branchenfremden Konkurrenten in die Bedeutungslosigkeit gedrängt werden.

Im Jahr 2009 sei die Überlebenschance eines Unternehmens nach fünf Jahren seines IPO‘s an der Börse auf 63 Prozent geschrumpft – das seien kaum bessere Erfolgsaussichten als bei einem Münzwurf.

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Govindarajan benutzt dafür gerne eine Metapher von drei Kästen:

  • Manager müssten die Gegenwart steuern, um Geld zu verdienen;
  • die Vergangenheit vergessen, um hinderliche Ideen und Einstellungen zu beseitigen;
  • und die Zukunft gestalten, um neue Produkte zu entwickeln.

Wichtig sei dabei die Balance zwischen allen drei Ebenen: Ansonsten gingen Unternehmen fälschlicherweise davon aus, dass der aktuelle und künftige Erfolg auf der Vergangenheit basiert.

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Darwin erkannte bereits im 19. Jahrhundert: Weder die stärkste noch die intelligenteste Spezies überlebe. Sondern jene, die sich am besten dem Wandel anpasse. („Survival oft he fittest“)

 

 

Wir glauben an die Wirksamkeit starker Gremien

Als erfahrene Experten unterstützen wir Aufsichtsräte auch bei der wichtigsten(!) Aufgabe des Aufsichtsrats: Die Suche, Beurteilung und Trennung von Vorständen bzw. Geschäftsführern.

Mehr dazu: www.code-alpha.ca

Innovator des Jahres 2017

Wir waren dabei – bei der Verleihung des Preises an den Innovator des Jahres.

Zwölf Preisträgern in vier Kategorien wurde am 9. Mai im Wirtschaftsclub Düsseldorf erstmals die Auszeichnung „Innovator des Jahres 2017“ verliehen. Abgestimmt hatten rund 10.000 Leser und Nutzer von „Die Deutsche Wirtschaft“. Michel Oelmann als Herausgeber, Unterhemer und Initiator dieses Preises lud illustre Gäste und Führungspersönlichkeiten aus der deutschen Wirtschaft zu dieser Verleihung ein.

Für uns war das wieder eine gute Gelegenheit unsere Kontakte zu den Spitzen der Deutschen Industrie und Wirtschaft zu pflegen, die die Grundlage sind, dass Personen wir Personen zusammenbringen, die sich schon längst hätten kennenlernen sollen. Das ist die Basis für unsere Aufsichtsratsvermittlung.

IMG_3285Eckart Reinke, eingerahmt von Sevgi Ates (eine der ausgezeichneten Preisträgerinnen) und der Kölner Untermehmerin Nelly Kostadinova.

 

Innovator des Jahres 2017Eckart Reinke im Gespräch mit den Unternehmern / Preisträgern des Innobvatiospreises 2017

DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT

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Die Deutsche Wirtschaft“ ist die Unternehmer-Plattform der deutschen Wirtschaft und vernetzt die Wertschöpfungselite unseres Landes

Über ihr TV-Format und ihr Printmagazin gibt „DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT“ der Wirtschaft ein Gesicht. Dort finden Unternehmer konkrete und brauchbare Informationen, die sie selbst und ihre Unternehmen substantiell nach vorne bringen.

Umso erfreuter sind wir über den schönen Artikel zu Ethik, Legitimität und Legalität.

 

 

Einer der wichtigsten Preise für herausragende Frauen

Die Victress-Awards stehen wieder an, die im Rahmen der Victress-Gala am 8. Mai in Berlin verliehen werden.
Die Jury hat getagt und jede einzelne Kandidatin unter die Lupe genommen.
Die JURYMITGLIEDER 2017 sind:


Manfred Hart, Chefredakteur digitale Entwicklungsprojekte, BILD


Klaus Bresser, Journalist, ZDF Chefredakteur a.D.


Stuart Cameron, Geschäftsführer und Gründer Uhlala GmbH


Lea-Sophie Cramer, Geschäftsführerin AMORELIE


Andrea Galle, Vorständin BKK VBU


Prof. Dr. Jo Groebel, Vorsitzender des Deutschen Digital Instituts

Jette Joop, Unternehmerin, Jette Joop Europe GmbH


Nelly Kostadinova, Geschäftsführerin, Lingua World GmbH


Annabelle Mandeng, Schauspielerin, Moderatorin, Unternehmerin


Alexander Mazza, Moderator und Schauspieler


Ulrich Meyer, Journalist und Fernsehmoderator


Annett Möller, TV Moderatorin und Unternehmerin


Ralph Morgenstern, Schauspieler & Moderator


Ruth Moschner, Moderatorin und Schauspielerin


Verena Pausder, Co-Gründerin & Geschäftsführerin Fox / Sheep


Eckart Reinke, Vorstand Deutsches Institut der Aufsichtsräte


Stefanie Salata, Managing Director, Head of Private Wealth Management, BHF


Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende BSR


Falk-Willy Wild, Schauspieler

2017 JURYDOSSIER

Aufsichtsrat der Bahn – und was nun?

Der Vorstandsvorsitzende geht im offenen Konflikt mit dem Aufsichtsrat. Und nun? Die Eigentümer – hier der Bund, vertreten durch den Verkehrsminister – dürfen alleinig über die Zusammensetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat entscheiden, so sehen es Gesetz und Satzung vor.

Die Frage ist, ist ein Schaden für das Unternehmen entstanden? Das gilt es zu beurteilen. Im Zweifel muss (!) der Vorstand prüfen, ob der Aufsichtsrat dem Unternehmen mit seinem Verhalten Schaden zugefügt hat und muss (!) diesen dann einfordern, ansonsten haftet der Vorstand für das Unterlassen der Einforderung selbst. Schöne Zwickmühle.

Aber der Fall BER hat gezeigt, wie man offensichtliche Misswirtschaft betreiben kann, die möglicherweise zu persönlichen Haftung der Aufsichtsratsmitglieder führen könnte – und keiner fordert den Schadenersatz ein, da es sich „nur“ um Steuergelder handelt. Der Fall bei der Bahn ist anders gelagert, man kann also auf Prüfung hoffen? Wir werden es beobachten.

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Hier ist eine Liste der aktuellen Aufsichtsratsmitglieder, mal sehen, wer davon im Sommer noch an Bord ist.

Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Deutsche Bahn AG
München

Alexander Kirchner*
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Runkel

Anteilseignervertreter

Dr. Michael Frenzel
Präsident des Bundesverbandes der
Deutschen Tourismuswirtschaft e.V
Burgdorf

Dr.-Ing. Dr. h.c. Jürgen Großmann 
Gesellschafter der Georgsmarienhütte Holding GmbH
Hamburg

Dr. Ingrid Hengster
Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe
Frankfurt am Main

Johannes Schmalzl
Ministerialdirektor im Bundesministerium der Finanzen
Berlin

Prof. Dr. Susanne Knorre
Unternehmensberatung
Hannover

Dr. Jürgen Krumnow
Ehem. Mitglied des Vorstands
Deutsche Bank AG
Wiesbaden

Kirsten Lühmann
Mitglied des Deutschen Bundestages
Hermannsburg

Michael Odenwald
Staatssekretär im Bundesministerium für
Verkehr und digitale Infrastruktur
Kleinmachnow

Brigitte Zypries
Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Berlin

Arbeitnehmervertreter

Jürgen Beuttler* 
Leiter Einkauf, Immobilien, Compliance
DB Fernverkehr AG
Wiesbaden

Jörg Hensel* 
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Cargo AG
Hamm

Klaus-Dieter Hommel* 
Stellvertretender Vorsitzender der
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Neuenhagen

Ludwig Koller*
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Fernverkehr AG
Karlsruhe

Heike Moll*
Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats
DB Station&Service AG
München

Fred Nowka*
Erster Stv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats
DB Netz AG
Glinzig

Mario Reiß* 
Vorsitzender des Betriebsrats
DB Cargo AG, NL Süd-Ost
Süptitz

Regina Rusch-Ziemba* 
Stellvertretende Vorsitzende der
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
Hamburg

Jens Schwarz* 
Vorsitzender des Konzernbetriebsrats
Deutsche Bahn AG
Chemnitz

Dürfen oder müssen Aufsichtsräte politisch aktiv sein?

Unser Vorstandsmitglied Stephan Werhahn blickt nicht nur auf eine erfolgreiche Manager-und Aufsichtsrats-Karriere zurück, sondern ist auch politisch aktiv.

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Werhahns herausragende politische und wirtschaftliche Vernetzung sind eine Kombination, die auch anderen Aufsichtsräten gut zu Gesichte stünde: Wer in der Wirtschat Verantwortung übernimmt, der trägt auch Verantwortung für die Gesellschaft, unser Wirtschaftssystem und die Grundwerte unserer Demokratie.

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In diesem Zusammenhang ist in der aktellen Wirtschaftswoche ein lesenswerter Artikel erschienen, der den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Politik aufzeigt, den wir empfehlen möchten.

Aktuelle Trends im Aufsichtsrat

In der Zeitschrift „Aufsichtsrat aktuell“ gibt Dr. Josef Fritz einen großartigen Überblick und Ausblick zur Aufsichtsratsszene. Wir möchten diesen Artikel empfehlen und geben hier mal ein paar Ausschnitte wieder, die Appetit auf mehr machen dürften.

Aufsichtsrat aktuell Cover

Ob Konzern, Aktiengesellschaft, Stiftung oder Verein, alle Kontrollorgane eint, dass es bei der Besetzung der Leitungs- und Kontrollorgane klare Anforderungsprofile gibt, bzw. geben müsste. Weiterhin ist das gemeinsame Ziel aller Kontrollorgane die Transparenz.

Letztendlich wird eine zukunftsweisende Tagesordnung für Aufsichtsratssitzungen entworfen, frei nach dem Zitat „Die Zukunft soll man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen“. In dieser Tagesordnung finden sich Fragen, wie z.B.: Warum ist das Unternehmen noch im Geschäft?  Hat das Unternehmen die Mittel, um die gesteckten Ziele zu erreichen? Welche neuen und indirekten Wettbewerber sind in den kommenden Jahren zu erwarten? Mit welchen Produkten und Dienstleistungen verdient das Unternehmen in fünf Jahren Geld? Was sind die zukünftigen Cash Cows? Welche Kennzahlen zeigen Handlungsbedarf?

Diese Fragen halten wir für wichtig. Wir kennen aus unserer eigenen Erfahrung schon die Probleme mit zwei einfachen Fragen:
Was sind die drei größten aktuellen Risiken des Unternehmens?
Was sind die drei größten Risiken des Unternehmens in fünf Jahren?
Die Antworten sind ein Basiswissen eines Aufsichtsrats, die auch in Einzelgesprächen von allen überwiegend gleich beantwortet werden müssten, ist aber leider nicht immer der Fall.

ER auf Bühne 2
Dr. Josef Fritz und Eckart Reinke
während der Aufsichtsrats-Gala 2015

Zurück zum Thema Sitzung  eines zukunftsorientierten Aufsichtsrats, in der die Performance des Vorstands regelmäßig evaluiert werden sollte, sowohl als Team, wie auch die entsprechenden Einzelleistungen.

Um der Dynamik des Märkte und der Unternehmen gerecht zu werden, ist Flexibilität bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats gefordert, was man am leichtesten durch kurze Vertragslaufzeiten erreicht, wodurch eine beständig neue Zusammensetzung ermöglicht wird. Letztendlich bilden Eigentümer, Vorstand und Aufsichtsrat ein Dreigestirn der Führung.

Dr. Fritz geht auch auf die Umbrüche in den verschiedenen Märkten ein. Energiewirtschaft, Apothekenwesen, Musikindustrie, Bankwesen und Handel werden dabei separat beleuchtet. Auch die Frage nach internationaler Kompetenz ist gefragt, auch wir kennen hier die Situation, wo man einen Großteil des Umsatzes in bestimmten Ländern macht, aber keine entsprechende Expertise aus diesen Ländern im Aufsichtsrat hat.

Im Kapitel Führung neu denken, wird sich insbesondere mit der professionellen Suche nach Aufsichtsräten und Vorständen auseinandergesetzt. Klare Anforderungsprofile und Suchstrategien sind heute schon notwendig, werden aber in der Zukunft unabdingbar.

In zwei weiteren Kapiteln zu Share Economy und Change or die wird eine innovative und zukunftsgerichtete Struktur eines Aufsichtsrats propagiert. Dazu gehören der Blick auf Industrie 4.0, 3D-Druck und Digitalisierungsthemen. Insbesondere das Letztgenannte bedeutet einen großen Wandel für den Aufsichtsrat. Hier werden zu oft noch mit alten Denkmodellen, die Herausforderungen der Zukunft beleuchtet.

Neue Spielregeln im Bereich Corporate Governance und Compliance werden ebenso beleuchtet, wie neue Netzwerke und Allianzen. In Summe ein bereichernder und lesenswerter Artikel.