Compliance: Firmengeschenke in der Vorweihnachtszeit

Eine kleine Aufmerksamkeit an den Geschäftspartner  – oder ist das schon ein Bestechungsversuch? Die Grenzen sind fließend bei Geschenke an Kunden und Geschäftspartner. Seit etlichen Schmiergeldaffären in deutschen Unternehmen stellt sich auch bei KMUs häufig die Frage, wie sie Firmengeschenken – gerade in der Vorweihnachtszeit – umgehen sollen.

Die Augsburger Kanzlei Sonntag & Partner – 2012 zur „Kanzlei des Jahres für den Mittelstand“ gewählt – ist auf Compliance-Themen spezialisiert. Die beiden Juristen Klaus Leuthe und Konrad Kern stellen in dem folgenden Interview dar, wie KMUs mit Firmengeschenken umgehen sollen. Das Interview finden Sie unter

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Nette-Gabe-oder-doch-Bestechung-id22776791.html

Bochum: Stadtwerke-Aufsichtsrat berät über Redehonorare

Die Talkrunden mit Peer Steinbrück und Joachim Gauck könnten je mehrere 10.000 Euro gekostet haben. Der Aufsichtsrat berät darüber, ob das für ein städtisches Unternehmen angemessen ist.

Der Aufsichtsrat der Bochumer Stadtwerke beschäftigt sich heute mit den hohen Redehonoraren für Bundespräsident Joachim Gauck und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Beide erhielten je 25.000 Euro für ihren Auftritt bei einer Veranstaltung der Stadtwerke. Vorsitzende des Kontrollgremiums ist die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Schulz (SPD).

Aufsichtsratsmitglied Christian Haardt, zugleich CDU-Mitglied im Landtag, schätzt die Kosten für die Talkrunden der Stadtwerke, an denen Gauck und Steinbrück teilnahmen, auf mehrere 10.000 Euro. Es müsse kritisch hinterfragt werden, ob das für ein Unternehmen wie die Stadtwerke angemessen sei, sagte Haardt am Dienstag. [mehr …]

Quelle: RP

 

Aufsichtsrat BER: Zeitplan für Eröffnung des Berliner Flughafens steht

Der Eröffnungstermin 27. Oktober 2013 für den künftigen Berliner Großflughafen muss nach Aussage des Aufsichtsrates nicht erneut verschoben werden.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte am Donnerstag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats: „Wir sind im Zeitplan.“ Zudem bleibt der umstrittene Flughafenchef Rainer Schwarz trotz des Airportdebakels im Amt.

Der Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft unter dem Vorsitzenden Wowereit beschloss jedoch, die Rolle von Schwarz bei dem Termindebakel aufklären zu lassen. Dazu sollen eine Anwaltskanzlei und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Haftungsfragen klären, sagte Wowereit. Die Ergebnisse sollen bis zum ersten Quartal 2013 vorliegen. Die Prüfung der Haftung beziehe sich auf die gesamte Geschäftsführung und auch auf den Aufsichtsrat, ergänzte ein Flughafensprecher.

Aufsichtsrat: Zeitplan für Eröffnung des Berliner Flughafens steht – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/aufsichtsrat-zeitplan-fuer-eroeffnung-des-berliner-flughafens-steht_aid_851503.html

 

Deutscher Einfluss in Eon-Aufsichtsrat sinkt

Düsseldorf (RP). Der Strom- und Gaskonzern Eon hat sich mit den Arbeitnehmern darauf geeinigt, wie der Aufsichtsrat besetzt sein wird, nachdem Eon wie angekündigt in eine Europäische Gesellschaft SE umgeformt wird. Als Ergebnis geht die bisherige extreme Dominanz der deutschen Vertreter unter den Arbeitnehmervertretern zurück.

Denn mit Eugen Luha aus Bulgarien und Willem Vis aus den Niederlanden kommt nun ein Drittel der sechs Arbeitnehmervertreter aus dem Ausland. Da der Konzern aber in einer ganzen Kette von Ländern wie auch Großbritannien oder Norwegen präsent ist, liegt die breitere Repräsentanz im Zug der Zeit. Intern war bei Eon vereinbart worden, dass die Arbeitnehmervertreter aus mindestens drei Ländern kommen sollen.

Auch der neugewählte Eon-Konzernbetriebsratschef Michael Mittmann wird dem Aufsichtsgremium angehören Auffällig ist, dass Gabriele Gratz in den Rat einziehen wird. Die langjährige Betriebsratschefin bei Eon Ruhrgas ist für ihre eher sozialpartnerschaftliche Haltung im Unternehmen bekannt und steht für die weiter hohe Bedeutung des Gasgeschäftes bei Eon.

Da der neue Aufsichtsrat nur zwölf statt der bisherigen 20 Mitglieder haben wird, war auch eine Auswahl unter den Kapitalvertretern nötig. Ex-Henkel-Chef Ulrich Lehner ist weiterhin dabei, ebenso Telekom-Leiter René Obermann und der frühere Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning. Dank der britischen Baronesse Denise Kingsmill, Karen de Segundo sowie Gratz liegt der Frauenanteil im Eon-Aufsichtsrat künftig bei immerhin 25 Prozent.

Quelle: RP, 17.10.2012 von REINHARD KOWALEWSKY. Abrufbar unter http://nachrichten.rp-online.de/wirtschaft/deutscher-einfluss-in-eon-aufsichtsrat-sinkt-1.3033297

 

 

EX-Arcandor-Chef Eick verlässt Aufsichtsrat der Deutschen Bank

Mit Karl-Gerhard Eick verlässt ein bekannter Kopf den Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Während die Bank einen Nachfolger suchen muss, bleibt der Ex-Arcandor-Chef auch weiterhin gut beschäftigt.

Frankfurt/M. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank verliert im kommenden Jahr einen prominenten Kopf. Karl-Gerhard Eick, Ex-Finanzchef der Deutschen Telekom, will im Mai 2013 nicht mehr antreten, wenn das Kontrollgremium von Deutschlands größter Bank neu gewählt wird und sein Mandat ausläuft. [mehr…]

 

Corporate Governance: Gütesiegel „Ethics in Business“ von Wirtschaftsinitiative für Mittelständler übergeben

Die Wirtschaftsinitiative für Mittelständler bescheinigt der Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner ein ethisch fundiertes Handeln.

Berlin. Mit dem Gütesiegel „Ethics in Business (EIB)“ ist die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Feierstunde am 5. Oktober im Jüdischen Museum in Berlin, überreichte der Fernsehjournalist Ulrich Wickert die entsprechende Urkunde an Hans-Jörg Schumacher, den Leiter des Geschäftsbereichs „Leadership Development“ der international tätigen Unternehmensberatung. Zugleich wurde Dr. Kraus & Partner in die sogenannte EIB-Gilde aufgenommen – einem Zusammenschluss von Mittelständlern, die sich zur „Ethics in Business“-Idee und -Initiative bekennen und sich „konsequent zu ethischen Unternehmen“ weiterentwickeln möchten.

Der Auszeichnung von Dr. Kraus & Partner voraus ging eine Befragung durch das Team von Prof. Dr. Thomas Beschorner, dem Direktor des Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen, bezüglich der ethischen Standards der Unternehmensberatung sowie ihren Vorstellungen von verantwortungsvollem Wirtschaften. Ermittelt wurde dabei auch, wie die Unternehmensberatung mit ihren Kunden – vor allem aus dem Mittelstand – zusammenarbeitet, da es sich bei „Ethics in Business“ um eine „Wirtschaftsinitiative für Mittelständler“ handelt, die bereits ethisch wirtschaften und sich stetig weiterentwickeln wollen. Der Fernsehjournalist Ulrich Wickert ist ein Mentor dieser Initiative. Da Kraus & Partner bei der Analyse nur Spitzenwerte erzielte, erfolgten die Auszeichnung und die Aufnahme in die Gilde.

Laut Aussagen von Hans-Jörg Schumacher, der die Auszeichnung für Dr. Kraus & Partner entgegen nahm, ist die Auszeichnung eine Bestätigung der Grundentscheidung der Unternehmensberatung nicht auf ein sehr schnelles Wachstum zu setzen. Vielmehr ist sie vor allem um den Aufbau einer tragfähigen und nachhaltigen Beziehung zu ihren Kunden bemüht – „von der alle Beteiligten nicht nur kurz-, sondern auch mittel- und langfristig profitieren“. Aus diesem Grund wurde die Unternehmensberatung, die über Niederlassungen in mehreren europäischen Ländern sowie in Lateinamerika verfügt, in diesem Jahr auch bereits mit dem Gütesiegel „Top Consultant“ ausgezeichnet. Nähere Infos über die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner und ihre Arbeit finden Interessierte auf der Webseite www.kraus-und-partner.de.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dr. Kraus & Partner
Werner-von-Siemens-Str. 2-6
76646 Bruchsal
Tel: +49-7251-989034
Fax: +49-7251-989035
Mail: info@kraus-und-partner.de
Homepage: www.kraus-und-partner.de

Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen und kulturellen Veränderungsprozessen (www.kraus-und-partner.de). Außerdem vermittelt sie deren Mitarbeitern die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, um ihre Arbeit mit Erfolg zu meistern. Für die Unternehmensberatung arbeiten 50 Trainer, Berater und Projektmanager. Ihre Geschäftsführer sind Dr. Georg Kraus, Stefan Bald und Christian Herlan.

Kritik der FDP: Zu viele Politiker in staatlichen Unternehmen

 

Hamburg. FDP-Fraktionschefin Katja Suding fordert, dass sich Politiker aus den Aufsichtsräten öffentlicher Unternehmen zurückziehen.

Laut einer Senatsantwort auf eine Anfrage von Suding haben Hamburger Senatoren und Staaträte insgesamt 74 von 339 Aufsichtsratsposten in staatlichen Unternehmen inne. Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) sei Mitglied in allein sieben Aufsichtsräten, unter anderem in der Thalia Theater GmbH, Elbphilharmonie und Laeiszhalle Service GmbH oder Hamburgische Staatsoper GmbH. Ihr Staatsrat Nikolas Hill sitze in sechs Aufsichtsräten.

„Senatoren und Staatsräte sollten in erster Linie ihrer Verantwortung als Leitung einer Behörde nachkommen. Aufgrund ihrer vielfältigen Verpflichtungen sind Mitglieder des Senats deshalb nicht in der Lage, sich intensiv in die Arbeit gleich einer Vielzahl von Aufsichtsräten einzuarbeiten“, sagt Suding. Das Beispiel des Berliner Flughafens habe gezeigt, dass es zu einem „finanziellen Desaster“ führen könne, wenn ein Aufsichtsrat vor allem mit Spitzenpolitikern besetzt sei. Suding beklagt, dass häufig unabhängige Experten in den Aufsichtsräten fehlten, welche dort durch ihre Kompetenz und persönliche Unabhängigkeit die Geschäftsführung überwachen könnten.

Laut Senatsantwort ist vorgeschrieben, dass Aufsichtsräte nur mit Personen besetzt werden, welche in der Lage sind, Aufsichtsratsaufgaben wahrzunehmen. Und Kulturbehördensprecher Enno Isermann erwidert: „Es ist originäre Aufgabe der Senatorin, die von der Stadt maßgeblich geförderten Institutionen – im Bereich der Kultur zum Beispiel die großen Bühnen – mit zu steuern und dort die Interessen der Stadt zu vertreten. Es wäre nicht im Interesse der Stadt, dies an Dritte zu delegieren.“

(sba)

 

Compliance als Wettbewerbsvorteil

Lange Zeit herrschte bei dem Thema und Begriff „Compliance“ in Unternehmen eine defensive Haltung vor. Dabei war die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben („Compliance“) schon immer Pflicht. Spektakuläre Strafen, verschärfte nationale und internationale Gesetze sowie eine aufmerksamere Medienberichterstattung haben dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Bedeutung der Regelkonformität zu schärfen.

Es gibt Unternehmen, die operativ einen Gewinn vorweisen konnten, wegen eines Compliance-Bußgelds aber einen Jahresfehlbetrag verbuchen mussten. Anderen Unternehmen hätte das für eine Kartellabsprache verhängte Bußgeld von 10 % des Konzern-Jahresumsatzes das Genick gebrochen, hätte die EU-Kommission nicht eine Abmilderung des Bußgelds zur Überlebenssicherung gewährt.

Compliance als Aktivposten und Identifikationsfaktor
Warum „Compliance“ nicht als Aktivposten einsetzen? Vertrauen ist die Basis für nachhaltige Umsätze – z. B. in Branchen, in denen mit Kundengeldern oder personenbezogenen Nutzerdaten gearbeitet wird. Kunden legen zunehmend Wert darauf, dass das Unternehmen nicht in illegale Geschäfte verwickelt ist. Und auch die eigenen Mitarbeiter identifizieren sich weit stärker mit einem „sauberen“ Unternehmen.

„Mitarbeiter, die nach außen unredlich sind und mit Bestechungszahlungen Aufträgen nachhelfen, werden sich auch gegenüber ihrem eigenen Arbeitgeber im Zweifel nicht korrekt verhalten“, stellte der Geschäftsführer eines Mittelständlers fest. Seitdem in diesem Unternehmen strikte Compliance-Vorgaben umgesetzt wurden, ließen auch die Inventurdifferenzen im eigenen Lager messbar nach.

Aktives Compliance-Verständnis
Ein aktives Compliance-Verständnis bei der Unternehmensleitung und bei den Mitarbeitern bindet Kunden langfristig, vermeidet Folgekosten von Verstößen, mehrt den Ruf des Unternehmens und fördert so letztendlich Umsätze. Investoren sind eher bereit, in ein Unternehmen mit hohem Stellenwert von Compliance zu investieren, weil die Risiken von spektakulären Sanktionen vermindert werden. Banken gewähren solchen Unternehmen leichter Fremdkapital. Die Finanzierungskosten sind also geringer. Die Prämien für die Haftpflichtversicherung für Unternehmensleiter (sog. D&O-Versicherung) fallen günstiger aus.

Compliance kann also auch einen finanziellen Mehrwert schaffen. Studien belegen übrigens, dass die Kosten für Non-Compliance höher sind als der Aufwand zur Sicherung der Compliance.

Maßnahmen zur Nutzung von Compliance als Wettbewerbsvorteil
Welche Maßnahmen bieten sich konkret an, um über den finanziellen Vorteil hinaus aus Compliance einen Wettbewerbsvorteil zu ziehen?

Unternehmen können zunächst die umgesetzten Compliance-Maßnahmen intern und extern aktiv kommunizieren. In Standard-Präsentationen kann die eingerichtete Compliance-Organisation dargestellt werden. Ferner kann in Marketingaktionen und bei der Kundenkommunikation auf das hohe Niveau hingewiesen werden, welches das Unternehmen bei Compliance-Themen anstrebt.

Und schließlich kann ein Unternehmen das eingerichtete Compliance Management System durch einen neutralen Dritten zertifizieren lassen. Ein Compliance-Zertifikat kann das Haftungsrisiko wegen einer behaupteten Verletzung der Organisations- und Aufsichtspflicht vermindern, die Chancen auf den Zuschlag bei einer öffentlichen Ausschreibung erhöhen und Geschäftspartnern als Nachweis vorgelegt werden.

All dies kann einen Wettbewerbsvorteil gegenüber weniger compliance-orientierten Unternehmen darstellen und einen Mehrwert schaffen.

Dr. Tilman Eckert, Entwickler der Compliance Care Self-Assessments für Unternehmen

Steinbrück verlässt Thyssenkrupp-Aufsichtsrat

 

Berlin (Reuters) – SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gibt sein Aufsichtsratsmandat bei ThyssenKrupp ab.

Den Posten beim größten deutschen Stahlkonzern werde er aufgeben, damit es nicht zu Interessenkonflikten komme und „ich auch selber nicht ins Zwielicht gerate“, sagte Steinbrück am Montag in Berlin. Kurz zuvor hatte ihn der SPD-Parteivorstand einstimmig zum Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für die Bundestagswahl 2013 nominiert. Aufseher beim ThyssenKrupp ist der 65-Jährige seit dem 21. Januar 2010. Für diese Tätigkeit erhielt er im Geschäftsjahr 2010/11 nach Konzernangaben eine Vergütung von rund 67.000 Euro. [mehr..]

 

Corporate Governance und Strategische Allianzen: Auszeichnung für Ökonom Edward Zajac

Prof. Edward Zajac von der Kellogg School of Management an der Northwestern University in Chicago (USA) wird am 5. Oktober 2012 Ehrendoktor am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin. Der Wirtschaftswissenschaftler  wird für seine richtungsweisenden Arbeiten in den Bereichen Corporate Governance und Strategische Allianzen ausgezeichnet.

Edward Zajac gilt als weltweit führender Forscher im Bereich des Strategischen Managements, hier vor allem auf den Gebieten Corporate Governance und Strategische Allianzen. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin ehrt den US-Amerikaner mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde besonders für seine Arbeiten zum Symbolischen Management organisationalen Handelns. „Es gibt kaum jemanden, der würdiger wäre, den Ehrendoktortitel des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft zu erhalten als Edward Zajac“, sagt der Dekan, Prof. Dr. Ronnie Schöb. „Auf dem Gebiet der Managementforschung, die an der Freien Universität Berlin auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurückblickt, hat er herausragende akademische Leistungen erzielt. Seine Arbeiten greifen auf verschiedene wirtschaftswissenschaftliche Methoden zurück und passen damit sehr gut zum Leitbild einer kohärenten Wirtschaftswissenschaft, das wir an der Freien Universität pflegen.“

Zajac zeigt durch seine Forschung, dass Topmanager externe Ansprüche (etwa von Aktionären) befriedigen können, indem sie neue Corporate-Governance-Mechanismen ankündigen, ohne sie jemals umzusetzen. Beispielsweise konnte er empirisch nachweisen, dass bereits die angekündigte Einführung variabler Entlohnungssysteme für Vorstände den Aktienkurs steigen lässt, ohne dass diesen Worten tatsächlich Taten folgen müssen.

Edward Zajac ist seit 1993 James F. Beré Professor of Management & Organizations und Direktor des Center for Research on Strategic Alliances an der Kellogg School of Management der Northwestern University /USA). 1996 wurde er mit dem „Sidney J. Levy-Lehrpreis“ ausgezeichnet. Edward Zajac ist einer der drei Herausgeber des Strategic Management Journals, eine der führenden Managementzeitschriften weltweit.

Zeit und Ort

  • Freitag, 5. Oktober 2012, 11.00 Uhr
  • Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Akademischer Senatssaal (1.Stock), Garystraße 35, 14195 Berlin (U-Bhf. Thielplatz, U 3)

Weitere Informationen

Prof. Dr. Thomas Mellewigt, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Telefon: 030 / 838-52845, E-Mail: ls-mellewigt@wiwiss.fu-berlin.de

Um Anmeldung wird gebeten unter der E-Mail-Adresse ls-mellewigt@wiwiss.fu-berlin.de