Gute Corporate Governance-Nachrichten fördern verstärkt das positive Medienimage von Unternehmen

Berlin/Frankfurt – Die Berichterstattung zu Corporate Governance-Themen hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Zehn Jahre nach Einführung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) nehmen Berichte über „Gute Unternehmensführung“ 12 Prozent (2002: 5 Prozent) der täglichen Unternehmensberichterstattung in den führenden deutschen und ausgesuchten europäischen Medien ein.

„Die Zahlen zeigen deutlich, dass das Thema ‚Gute Unternehmensführung‘ an Relevanz für die Medien gewonnen hat. Alleine gegenüber dem Vorjahr hat die Berichterstattung um 3 Prozent zugenommen. Dieser Trend wird anhalten“, ist Dr. Gero Kalt, Vorstand der Prime Research International AG & Co. KG, überzeugt. Prime Research hat in Zusammenarbeit mit der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex die Berichterstattung zu Corporate Governance-Themen in den rund 60 relevanten deutschen und europäischen Medien analysiert (Prime Research Medienstudie zur 11. Corporate Governance-Konferenz). Dabei wurde der Fokus bei den beobachteten Unternehmen auf den DAX30 gelegt.

Insgesamt lässt sich laut Prime Research ein Trend zu einer positiveren Wahrnehmung der Corporate Governance in deutschen Unternehmen feststellen, wenngleich dieser immer wieder durch negative Unternehmensmeldungen abgeschwächt wird. Anlass für kritische Berichterstattung bietet vor allem regelmäßig das Thema Vorstandsvergütung. Eine Chance zur positiven Profilierung sieht das Medienresonanzunternehmen dagegen bei Diversity-Themen.

Unternehmen wie Lufthansa, Henkel, Deutsche Post, Deutsche Telekom und BMW führen so die Rangliste der DAX30-Mitglieder an, die von den Medien in Bezug auf Diversity in der Berichterstattung am positivsten wahrgenommen werden. Insgesamt kommt Prime Research zu dem Schluss, dass gute Corporate Governance-Nachrichten vermehrt das positive Medienimage von Unternehmen fördern. Eine Vielzahl von DAX30-Unternehmen konnte so beispielsweise durch einen höheren Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten oder eine gesteigerte Transparenz bei Managergehältern eine positive Resonanz in der medienöffentlichen Wahrnehmung erzielen, was sich insgesamt positiv auf das Image ausgewirkt hat.

Quelle: http://www.compliancemagazin.de/corporategovernance/governancekodex/dcgk210612.html

Jürgen Weber soll neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats bei Hapag-Lloyd werden

Der 70 Jahre alte Weber soll neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Reederei Hapag-Lloyd werden. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Hapag-Lloyd-Vorstandschef Michael Behrendt stellten ihren Favoriten für den Posten am Mittag im Rathaus vor.

Der ehemalige Lufthansa-Chef Weber war schon zwischen 1967 und 1974 sowie Ende der Siebziger Jahre für die Lufthansa in Hamburg tätig, bevor er in der Zentrale der Fluglinie in Frankfurt Karriere machte. Von 1991 bis 2003 war er Vorsitzender des Vorstands, bevor er in den Aufsichtsrat wechselte, dessen Vorsitz er bis heute hat. Weiterlesen

Mayrhuber soll Lufthansa-Aufsichtsratschef werden‎

Ex-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber soll nach Angaben von Lufthansa-Aufsichtsratschef Jürgen Weber sein Nachfolger an der Spitze des Kontrollgremiums werden.

Webers Vorsitz endet 2013 und er sieht Mayrhuber als ideale Besetzung. „Mayrhuber ist mein Wunschkandidat, daran hat sich überhaupt nichts geändert“, betonte Weber in der Dienstagsausgabe der „Börsen-Zeitung“. Jedoch wachse im Aufsichtsrat der Lufthansa wachse der Widerstand gegen Mayrhuber. Einerseits verfügt der der Lufthansa-Chef derzeit über drei konzerninterne Kontrolleursposten und begleitet zusätzlich auch noch Positionen im Aufsichtsrat von BMW, der Münchener Rück, Fraport und dem US-Luftfahrtzulieferer Heico. Weiterlesen