Art der deutschen Mitbestimmung im Aufsichtsrat auf dem europäischen Prüfstand

Heute wurde ich von Prof. Dr. Michael Kliemt auf einen spannenden Artikel hingewiesen. Der Artikel, den Till Hoffmann-Remy geschrieben hat, befasst sich mit den aktuellen Entwicklungen, rund um die Besetzung des Aufsichtsrat. Bereits seit längerem schwelt der Streit darum, ob ein mitbestimmungspflichtiger Aufsichtsrat in Deutschland europarechtswidrig besetzt sein könnte, wenn nur die Arbeitnehmer der deutschen Niederlassungen zu den Wahlen zugelassen sind.

europa-fahneEine Entscheidung, dass die deutsche Form der Besetzung unrechtmäßig sei, könnte zu starken Verwerfungen bis hin zu schnellen Neuwahlen des Aufsichtsrates führen: Bei einer Entscheidung des europäischen Gerichtshofes ist nicht mit einer Besitzstandswahrung zu rechnen, wie die Gesetzgeber beim AReG es vorgesehen haben. Betroffen wäre alle Unternehmen mit europäischen Niederlassungen: Also zum Beispiel nahezu alle DAX Konzerne.

So klappt die Digitalisierung in Deutschland

Intro

Mittlerweile ist viel geschrieben, interpretiert und gerätselt worden: Wie kann die digitale Transformation gelingen. Trotzdem wage ich mich an den nächsten Blogpost zum Thema Digitalisierung: Nur durch systematische Penetration kann es uns gemeinsam gelingen, die Hürden der nächsten Jahre zu nehmen.

Trotz schlechtem Breitbandausbau und trägen Reaktionsvermögen steht Deutschland im „Innovationsindex“ durchaus gut da. Im The Global Competitiveness Report 2016–2017 steht Deutschland immerhin an Platz 5 von 138 Ländern. Wie kann diese Position gehalten oder gar ausgebaut werden? Statt ein Digitalministerium zu fordern, ein paar Gedanken:

1. Befasst Euch mit der Digitalisierung!

Digitalisierung wird oft verniedlicht: Ein bunte App, ein Facebook Like Button, und schon wird die neue Zeit gepriesen. Dem ist aber nicht so: Im Rahmen der Digitalisierung werden ganze Geschäftsprozesse auf den Kopf gestellt. Beste Beispiele sind Uber oder AirBnB: Die Geschäftsmodelle setzen auf bestehende auf und greifen die Margen ab. Also: Erst mal prüfen und im Zweifel externe Unterstützung holen.

2. Schafft Rahmenbedingungen

Innovation braucht Freiräume: Sie können den Mitarbeitern nicht befehlen, auf Knopfdruck kreativ zu sein und Innovationen hervorzubringen. Erschwert wird dieses, da dass prozessorientierte Denken dieses über Jahre verhindert hat. In manchen Bereichen wurde dieses nahezu wegkonditioniert (umso erstaunlicher, dass es in Stellenanzeigen immer wieder gefordert wurde). Gerade Vorstand sollte dieses vorleben. Besser als ich aber kann das Gunter Dueck erklären:

3. Statt Risiko-: Chancenkultur!

Man kennt es aus Projektmanagementstandards: Über Risiken spricht jeder. Chancen sind im Grunde dasselbe, nur in positiver Betrachtung. Wer Risiken vermeidet (was an sich gut ist), verhindert auch Chancen.

4. Fördern Sie Netzwerke

Gerade in Konzernen erlebt man es als Externer immer wieder: Man ist in wenigen Monaten besser vernetzt als die Mitarbeiter, die seit zig Jahren dort werkeln.

Fördern Sie den interdisziplinären Austausch, womöglich auch auf kreative Weise: Man kann Mitarbeitern den LinkedIn Account bezahlen und diesen Zeit zur Verfügung stellen, um Foren, Gruppen oder Alumni zu betreuen.

Sympathische Ansätze sind zum Beispiel auch das „Lunch-Tindern“: Man meldet sich zum Mittag an und bekommt per Zufall einen Partner für das Mittagessen.

5. Die Fehlerkultur

Um es vorwegzunehmen: Scheitern ist nicht sexy, nicht in Deutschland und nicht im Valley. Man kann aber mit Fehlern systematischer umgehen: Woher stammt dieser, wie lassen sich diese Vermeiden. Wer neue Wege geht, wird auch Fehltritte haben. Das ist Teil des Preises, den man zahlen muss. Wenn der gleiche Fehler zweimal begangen wird, ist es peinlich. Aber nicht beim ersten mal.

Worauf ich hinaus will: Wir haben viel zu tun. Die Arbeit liegt aber im Change der Kulturen, in der Infrastruktur und im Verständnis der Arbeit. Alain Veuve hat befürchtet, dass zum Thema Digitalisierung bereits alles gesagt Alain Veuve Digitalisierungworden ist. Zum einen hat er Recht: Die Veränderungen, die auf uns zukommen, sind gar nicht abzuschätzen, auch von Experten nicht. Auf der anderen Seite: Wir müssen das Thema immer wieder bemühen, bis es wirklich überall angekommen ist.

Warum Sie jetzt einen neuen Headhunter brauchen

The Digital Transformation requires a new Leadership Mindset

In diesen Zeiten ist die Frage nach den richtigen Talenten an den richtigen Stellen eine Frage des unternehmerischen Überlebens geworden. Der richtige Mix an Internationalität, Erfahrungen und Wissen, zudem echtes digitales Know-how, sowohl in visionärer als auch operativer Form zu kombinieren, zu identifizieren, zu gewinnen und zur Kollaboration zu bringen, sind nur einige der Herausforderungen der Stunde.

Nie dagewesene Geschwindigkeit beim technologischen Wandel, stellt Vorstände und Eigentümer vor die größte Herausforderung der letzten Jahrzehnte.

Das Vorgenannte bedarf einer neuen Form der Human Resources Steuerung und des Headhuntings. Was die großen und kleinen Personalberatungen die letzten Jahre mit Erfolg geliefert haben, ist heute nicht nur ein Auslaufmodell, sondern kann sogar die Zukunft eines Unternehmens gefährden.

Unternehmen müssen sich von liebgewonnenen Headhuntern trennen und brauchen für ihre eigene erfolgreiche Zukunft eine neue Generation Personalberater und Searcher, die selber mit und durch die neuen Technologien groß geworden sind, diese selber in allen Facetten beherrschen und nutzen. Ein Headhunter der nicht weiß, was Blockchain für seine Branche und seine Kunden bedeutet, der nicht weiß, was und wie man mit Bitcoin zahlen kann oder wie Affiliate Marketing funktioniert, sollte einem schon suspekt sein. Wie soll so jemand die zukunftsweisenden Vorstände, Aufsichtsräte und Manager identifizieren können, die ein Unternehmen in die Zukunft führen?

Da bedeutet, dass sich der „Next Generation Headhunter“ selber zukunftsweisender Formen der Suche und Identifikation stellt. Executives zu interviewen und immer wiederholende Fragen nach Rollen, Organisationen, Länderkenntnissen und Strukturen zu stellen, ist weder für den Kandidaten zielführend noch effizient für den Personalberater. Eine Automation dieser Prozesse führt zu einer größeren Treffsicherheit, einer breiteren Kandidatenbasis und letztendlich zu besseren Platzierungen.

Das hilft aber auch nur, wenn die Human Resources Manager und Unternehmensleitungen der Unternehmen in der Lage sind, entsprechende Aufträge zu vergeben und dann auch was mit dem Output anzufangen. Zweifelsohne werden die neuen Manager an Bord eine viel größere unternehmenskulturelle Einbettung benötigen, um die notwenige innovative Disruption voranzutreiben – ohne dabei effiziente bestehende Prozesse zu gefährden. Hier steht Human Resources ganz am Anfang und darf die Vorreiterrolle in der Digitalisierung vorleben, um die Akzeptanz anderer Bereiche im eigenen Unternehmen zu erlagen.

Was für eine spannende neue Welt! Und wir sind an der Front der Vorreiter!

2017. No more words needed.

2017 Gruß GIoD neuneu#

Don’t sit on the couch and wait for it. Go out. Make a change. Smile more. Be excited. Do new things. Throw away what you have been cluttering. Unfollow negative people on social media. Go to bed early. Wake up early. Don’t gossip. Show more gratitude. Do things that challenge you. Be brave.

Love your life. Take pictures of everything. Tell people you love them. Talk to random strangers. Do things that you are scared to do, because so many of us die and no one remembers a thing we did. Take your life and make it the best story in the world.

 

 

Brauchen wir eine Digitalcharta?

In den letzten Tagen wurde eine „Digitalcharta“ veröffentlicht. Zeit sich damit mal auseinanderzusetzen. Insgesamt fordern dort 14 Bürger der EU neue Grundrechte.

Brauchen wir neue Grundrechte?

Der erste Gedanke, der mir kam, war: Was beinhalten eigentlich die Grundrechte? Diese sehen sowohl in Deutschland als auch in der EU, die die Menschenrechte inkludieren, recht ähnlich aus. Die Menschenrechte per se enthalten das Recht jedes einzelnen Menschen auf Würde, freie Meinungsäußerung oder körperliche Unversehrtheit. Diese Rechte sind unantastbar.

Diese generellen Rechte benötigen aus meiner Sicht keine Unterverwerfung neuer Ansätze durch technologischen Fortschritt: Das Recht eines jeden Menschen, zum Beispiel auf Bildung, ist sehr als Recht auf Metaebene beschrieben. Und das aus gutem Grund: Diese Rechte (sollten) völlig losgelöst von technischem Fortschritt und gesellschaftlichen Rahmen sein.

Was suggeriert eine Digitalcharta?

Die Digitalcharta suggeriert verschiedene Dinge, die bei näherer Betrachtung eher kontraproduktiv sind: Um die Umstände des Wandels unserer Kultur und Wirtschaft (vielleicht auch andere Reihenfolge) benötigt es einen tieferen Einblick in die Entwicklung, die jetzt noch keiner absehen kann. Es hat auch keiner Thomas Edison vor den Gefahren von Atomkraftwerken gewarnt, als er das elektrische Licht erfand: Die Idee des Atomkraftwerks war noch zu weit weg.

Genauso liest sich jedoch die Charta: Als Warnung von wissenden Experten. Diese wissen aber genauso viel von der kommenden Entwicklung wie im meinem Beispiel oben. Stattdessen werden Ängste des Bildungsbürgertum bedient und Ressentiments ausgebaut.

Hier verweise ich auf Peter Altmaier, der das passend beschrieb: „Wir müssen den Rahmen schaffen für etwas, was wir heute noch gar nicht verstehen.“

Peter Altmaier Digitalisierung

BVK Dinner in Berlin am 24.11.2016

Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) hat zum Dinner geladen und viele wichtige Player der Branche und der Politik waren anwesend.

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Wilken von Hodenberg begrüßt als BVK Vorstandssprecher die Gäste aus Wirtschaft und Politik im schönen Stadtbad Oderberger.

Über 5.000 Unternehmen sind in Deutschland mit Beteiligungskapital finanziert. Der BVK hat damit eine Schlüsselfunktion für die Zukunft der deutschen Wirtschaft.

Wir schätzen den BVK, denn wir arbeiten grundsätzlich in enger Kooperation mit den Gesellschaftern der Unternehmen,

  • seien es Unternehmerfamilien (denn wir kennen die Besonderheiten von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien, sowie die Herausforderungen der jeweiligen Rolle in der Unternehmensleitung und/oder als Gesellschafter)
  • oder professionelle Investoren (VC und PE, denn diese wissen, dass der Erfolg eines jeden Investments neben der Due Diligence und der Struktur vor allem vom Management der Beteiligungen abhängt).

Ein Gesellschafter hat ein natürliches Interesse an dem Erhalt und der Wertsteigerung seines Unternehmens, und dafür stehen wir mit unserem Namen und unserer Dienstleistung ein.

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Dr. Michael Meister, Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, hielt eine kluge Rede, die davon zeugte, dass sich sein Ministerium der Bedeutung des Beteiligugskapials bewusst ist.

Aufsichtsrats-Gala vom 10.11.2016

Herr Dr. Josef Fritz von Boardsearch hat aktuelle Berichte zur Aufsichtsrats-Gala veröffentlicht, die wir hier empfehlen möchten. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung!

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Quelle: Boardsearch

Preisträger im Einzelnen und die dazugehörigen Bilder finden Sie hier.

Folgend finden Sie einen Auzug der illustren Gästeliste:
Mit dabei waren unter anderem: Dieter Albeck (InterSearch Deutschland), Natalie Bairaktaridis (Ward Howell International), Sonja Bydlinski (Bundesministerium für Justiz), Wilhelm Celeda (Raiffeisen Centrobank), Angelika Dammann (DIC – Dammann International Consult), Mario Daenekas (InterSearch Deutschland), Claudia Daeubner (Success & Career Consulting Int.), Freimut Dobretsberger (RealGoodLiving Real Estate Services), Alexander Eberan (Bankhaus Krentschker & Co Aktiengesellschaft), Gerhard Fiala (PONTIS Capital), Jörg Flechtner (VICEM Media Solutions), Eva Geiblinger (Transparency International), Helmut Gerlich (CEO Spängler Bank), Alexander Goebel (Künstler), Konrad Gorcks (Human Fit® Executive Search), Barbara Halapier (ÖPWZ), Erich Halatschek (Halatschek Holding), Rudolf Hamp (Aufsichtsrat Opel), Ludwig Helmreich (Generali Versicherung AG), Peter Hommelhoff, Rudolf Jettmar (Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung), Friedrich John (Finanzmarktaufsicht), Christian Jost (C-QUADRAT Kapitalanlage AG), Armand Kaáli-Nagy (ÖPWZ), Sophie Karmasin (Bundesministerium für Familien und Jugend), Thomas Kessler (Global PMI), Klaus Kornherr (Linde Verlag), Birgit Kuras (Kapitalmarktexpertin/Wiener Börse), Michael Kutschera (Binder Grösswang), Walter Lentsch (CHUBB), Manuela Lindlbauer (Lindlpower Personalmanagement), Margaretha Maleh (Ärzte ohne Grenzen), Eva Marchart (Centrotrade Holding), Gerd-Dieter Mirtl (Trierenberg Holding), Friedrich Mostböck (Erste Group Bank AG), Peter Muzik (Journalist und Agenturinhaber), Tatjana Oppitz (IBM), Andrea Pollak (FRONIUS International), Helmut Pöllinger (brainloop), Sabine Radl (Sanofi), Michaela Rammel (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG), Thomas Ratka (Donau-Universität Krems), Eckart Reinke (Deutsches Institut für Aufsichtsräte), Monika Rintersbacher (Leitbetriebe Austria), Friedrich Rödler (Aufsichtsratsvorsitzender Erste Group Bank AG), Peter Rumpler (HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft), Georgine Rumpler-Heindl (HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft), Rudolf Ruter, Marco Schärf (Schärf Kaffee), Siegfried Sellitsch (Aufsichtsratsvorsitzender), Rudolf Semrad (legendärer Swatch Gründer und Investor), Ehepaar Spängler, Gerald Steger (café+co), Peter Ulm (6B47), Brigitta Schwarzer (Inara), Dieter Tschemernjak (Investnet AG), Johannes Ullrich (Gesellschaft für ein Musikalisches Europa e. V., Weimar), Manfred Url (Raiffeisen Bausparkasse Gesellschaft m.b.H.), Kurt Weinberger (Aufsichtsrat ÖBB-Holding AG), Volker Wiedmeyer (NIBC BANK Deutschland AG) und Dieter Wimmer (COMGEST Deutschland).

Eine weitere Bildergalerie finden Sie hier.

 

IT Gipfel der Bundesregierung – wir waren dabei

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Die Kanzlerin und sechs ihrer Minister zeigen durch ihre Präsenz die Bedeutung der IT für die Zukunft des Standorts Derutschland. Zudem waren die Vorstände aller wesetlichen deutschen Technologieunternehmen vor Ort. Für uns ist das der perfekte Ort, um uns weiter mit den Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft zu vernetzen.

Als Garant für gute Unternehmensführung und Unternehmens-Kontrolle waren wir da. Zudem unterstützen wir (Eckart Reinke) als Gründungsmitglied des MINT Zukunftschaffen e.V.die vielfältigen MINT Initiativen der deutschen Wirtschaft und der Schulen.

10 Jahre „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR)

Als Mitglied von FidAR war es eine Freude, an dem Jubiläum und Rückblick teilzunehmen. Die Initiative kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die Vorsitzende Monika Schulz-Stelow, hat mit einer Vision begonnen und dann mit vielen Mitstreiterinnen einen wesentlichen gesellschaftlichen Beitrag geleistet, das Gesetz zur Quote gegen viele Widerstände mit auf den Weg zu bringen. Beste Vernetzung in die Politik und in den letzten Jahren auch gutes Networking untereinander zeichnen die Initiative aus.

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Elisabeth Walaas (Botschafterin von Norwegen), Monika Schulz-Strelow (PräsidentinFidAR), Ritva Koukku-Ronde (Botschafterin von Finnland)

Viele Festredner waren anwesend und auch die Bundeskanzlerin sendete ihre Glückwünsche.

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Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sprach, doch die Rede wurde im Nachhinein auch kritisch beurteilt. Das gut gemeinte Gesetz zu „Equal Pay“ ist aus unternehmerischer Sicht in der vorliegenden Idee/Fassung doch eher ein Hemmnis für die Unternehmen. Im späteren Smalltalk hörte ich daher von denjenigen Damen, die bereits in Aufsichtsräten sind oder Unternehmerinnen sind, doch klare Ablehnung des Gesetzentwurfs heraus. Der entsprechende Szenenapplaus kam daher vielleicht nur von Zuhörerinnen, die nur für sich selbst zu sprechen brauchen, aber noch nicht in der Verantwortung für ein Unternehmenswohl stehen müssen.

Insgesamt sind wir froh und dankbar, dass FidAR so erfolgreich ist und werden die Initiative und die individuellen Mitglieder weiterhin auf ihrem Weg unterstützen.

Verleihung des Aufsichtsrats-Preises „AREX“ 2016

Beste Köpfe an der Unternehmensspitze machen den Unterschied. Nach der erfolgreichen Verleihung des AREX, einer Auszeichung für herausragende Aufsichtsräte, im Jahr 2015 wurde diese Auszeichung nun auch im aktuelen Jahr 2016 wieder in Wien vergeben.

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Herr Dr. Josef Fritz, Geschäftsführer von Boardsearch, hat als Initiator des AREX wider einmal eine überragende Gala veranstaltet und ein Buch zur Veranstaltung herausgegeben. Normalerweise wird über Aufsichtsräte in der Öffentlichkeit nur bereichtet, wenn es Fehlentwicklungen gab, diese Auszeichung steht dafür, auch über positive Dinge berichten zu können.

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Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM und Dr. Josef Fritz, Boardsearch

Die Preise wurden in folgenden Kategorien an folgende Gewinner verliehen:

  • Familien- und Mittelszandsunternehmen: Bankhaus Spängler, ARV: Heinrich Spängler
  • Börsennotierte Unternehmen: AMAG Austria Metall AG, ARV: Dr. Josef Krenner
  • Stiftungen: Köck Stiftung, ARV: Prof. Dr. Christian Köck
  • Non Profit Organisationen: WWF Austria, ARV: Gerhild Deutinger
  • Journalismus: Dr. Renate Graber

Hervorzuheben ist Herr Rainer Hassler von KPMG, der als Co-Sponsor eine wesentliche Rolle spielte. Aber auch illustre Persönlichkeiten waren auf der Gala vertreten, wie z.B. Jana Dünkeloh (Chubb), Dr. Miachael Kutschera (Binder Göswang), Dietmar Wimmer (Comgest), Prof. Friedrich Rödler, Peter Ulm (6B47 AG), Tatjana Oppitz (IBM), Volker Wiedmeyer (NIBC AG), Alexander Goebel, Prof. Peter Hommelhoff, Birgit Kuras und Rudolf Ruter. Auch wir waren mit Eckart Reinke vor Ort, aber dieses Jahr nur als Gast und nicht auf der Bühne.

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Insgesamt war das wieder mal eine gelungene Veranstaltung, mit herausragenden Preisträgern, die als Vorbild dienen.