Was hat ein Aufsichtsrat mit Donald Trump zu tun?

Intro

Eins kann man seit der Amtseinführung von Donald Trump sagen: Er beherrscht die Medien. Mit seinen „Dekreten“, die nach Gutsherrenart erlassen werden, schockiert er die Welt. Es findet zurzeit eine Realsatire statt und alle schütteln mit dem Kopf. Hinzu kommt die Kommunikationspolitik der alternativen Fakten, die die Unberechenbarkeit der amerikanischen Administration noch steigert.

Was nun?

Spätestens seit der Ankündigung, für Mexiko einen Strafzoll von 20% zu erheben, sollte jedem klar sein, dass der Einfluss auf die Volkswirtschaften keine Satire ist. Ein kopfschüttelndes Beobachten hilft keiner Unternehmung, das Machen genug andere (die auch eher mit eigenen Problemen beschäftigt sind). Der Vorstand sollte mit dieser Fragestellung konfrontiert werden. Genau wie beim Thema Brexit geht es nicht darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern abzufragen, ob Szenarien überdacht worden sind.

Sind wir direkt betroffen?

Die interessantesten Fragen sind natürlich, wenn ich viel in die USA exportiere oder von Amerikanern Leistungen und Waren beziehe. Hier gilt es: Kann ich eventuell substituieren? Andere Märkte erschließen?

Wie können wir die Situation indirekt nutzen?

Während die direkten Fragen offensichtlich sind, kann man auch nach einem indirekten Nutzen fragen. Wenn ich nicht mit Amerika in Beziehung stehe, gibt es vielleicht Märkte, die sich in der jetzigen politischen Konstellation leichter erschließen lasse? Kann ich vielleicht Fach- und Führungskräfte abwerben und internationale Studienabgänger besser gewinnen?

Szenarien sollten schnell entwickelt werden, abwarten ist eine zu weit verbreitete Alternative.

Extro

Die Aufarbeitung der eingeleiteten Ära „Trump“ findet unterschiedlich statt. Zu tun ist für viel bis alle was. Die satirische Aufarbeitung sollten diejenigen übernehmen, die das können. Empfehlenswert aus meiner Sicht ist Böhmermanns Video zu diesem Thema.

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