Sehenswert: Zusammenfassung aus „Die Deutsche Wirtschaft TV“ (DDW TV)

Nachrichten für den Mittelstand von Unternehmern für Unternehmer. Der Unternehmer Michael Oelmann hat eine Wirtschaftsinformation aufgebau, die ihresgleichen sucht.

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Ein Jahr und zehn herausragende Interviews, das sehen Sie in einer Zusammenfassung, in der auch unser Vorstandsmitglied Stephan Werhahn seinen Beitrag leistet.

Fahrstuhl Tür zu Knopf – „Startknopf für den Karriereturbo“

Karriereturbo

Kürzlich las ich einen Artikel in edition F zum Thema Professionalisierung der Prokastrination. Sehr erheiternd. Einen Absatz hatte es mir besonders angetan:

Der Fahrstuhl Tür Zu Knopf als Karriere BoostDie Königsdisziplin: Drücke im Fahrstuhl den Tür-Zu-Knopf. Und zwar j e d e s M a l, wenn du Fahrstuhl fährst. A u s n a h m s l o s. Und schaue dabei auf keinen Fall vom Smartphone hoch.

Was sagt das über unsere Businesswelt aus?

Nach einem kurzem Schmunzeln musste ich über diesen Absatz länger nachdenken. Roland Berger soll sogar diesen Knopf als „Karriere Boost“ bezeichnet haben. Tatsächlich ist mir das auch aufgefallen. Gerade die Kollegen aus dem Middle Management nutzen jede Möglichkeit, Ihre Unabkömmlichkeit zu demonstrieren. Und dazu gehört auch, diskutierend in den Fahrstuhl zu treten, den Türzu Knopf zu betätigen, egal, ob noch jemand kommt oder gar direkt hinter einen befindet.

Dieses unscheinbar kleines Detail zeigt aber ein Signal, was ich erschreckend finde: Man spürt die Zunahme von Egoismus und Selbstherrlichkeit. In einer arbeitsteiligen Gesellschaft ist dieses eher kontraproduktiv: Eine Unternehmung funktioniert nur mit allen Teilnehmern, und ein gesunder Respekt im Umgang gehört dazu. Jahrelange Konditionierung des Middle Management auf Ergebnisse hat diese Kultur nicht gefördert, empathische Züge wurden abtrainiert.

Wer sich dessen bewusst ist: Britta Weddeling empfiehlt im Handelsblatt sogar einen Fahrstuhl Knigge. Mit kleinen Schritten kommen wir wieder voran!

Dürfen oder müssen Aufsichtsräte politisch aktiv sein?

Unser Vorstandsmitglied Stephan Werhahn blickt nicht nur auf eine erfolgreiche Manager-und Aufsichtsrats-Karriere zurück, sondern ist auch politisch aktiv.

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Werhahns herausragende politische und wirtschaftliche Vernetzung sind eine Kombination, die auch anderen Aufsichtsräten gut zu Gesichte stünde: Wer in der Wirtschat Verantwortung übernimmt, der trägt auch Verantwortung für die Gesellschaft, unser Wirtschaftssystem und die Grundwerte unserer Demokratie.

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In diesem Zusammenhang ist in der aktellen Wirtschaftswoche ein lesenswerter Artikel erschienen, der den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Politik aufzeigt, den wir empfehlen möchten.

Die wichtigsten Aufsichtsräte in Deutschland

Die wichtigsten Aufsichtsräte in Deutschland

Aktuell schaue ich mir das Buch „Die wichtigsten Aufsichtsräte in Deutschland“ aus dem Bundesanzeiger Verlag an. Ich wollte wissen, wie so etwas gemessen wird und wie so ein Buch aufgebaut ist. Autoren sind Prof. Schweinsberg und Carsten Laschet.

Aufsichtsrat in Deutschland

Zum Inhalt

Das Buch umfasst auf 215 Seiten insgesamt 149 Seiten, die die Aufsichtsräte der großen Konzerne aus dem DAX und großen Familienunternehmen aufzählt. Der Bundesanzeiger Verlag wirbt damit

Profile der DAX 30-Aufsichtsräte sowie weiterer wichtiger Aufsichtsräte mit Kontaktdaten, Mandaten und Ausschusstätigkeiten

Bei den Kontaktdaten handelt es sich über die im Internet verfügbaren Koordinaten der entsprechenden IR Abteilungen.

Die restlichen Seiten befassen sich mit den wichtigsten Aufsichtsräten. Hierbei wird nicht unidimensional nach Mandaten oder Vergütungen gemessen, sondern es werden verschieden Alternativen angeboten:

  • Die am Besten vernetzten Aufsichtsräte
  • Die wichtigsten Aufsichtsrätinnen
  • Die wichtigsten Newcomer

wobei zu jedem der Top Ten Listen auch hergeleitet ist, warum sich welche Personen in der Liste befinden.

Weiterhin befasst sich das Buch verständlich mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex und dem „Board Diversity Index“ des Centrum für Strategie und Höhere Führung und wie sich dieser berechnet.

Interessant ist eine Visualisierung der Vernetzung der Aufsichtsräte in Deutschland.

Und wer ist es nun?

Ich möchte nicht das ganze Buch vorwegnehmen und alle Listen abtippen (zumal der Bundesanzeiger Verlag das auch ungern sehen würde), es finden sich aber sehr bekannte Namen wie Ulrich Lehner oder Wolfgang Mayrhuber. Unter den Frauen sind Renate Köcher oder Ann-Kristin Achleitner zu nennen.

Das Buch

Das Buch kostet 98 € und ist direkt über den Bundesanzeiger Verlag oder Amazon zu beziehen.

Seminar exklusiv für Top-Aufsichtsrätinnen

Grundsätzlich stehen wir vielen der angebotenen Sminare kritisch gegenüber. Es wird dort selten gelehrt, was über Betriebswirtschaft, Recht und allgemeine Verhaltensweisen hinaus geht. Trotzdem werden die Seminare immer wieder gebucht, allerdings meist nicht von den Spitzenpersönlichkeiten oder Top-Aufsichtsräten.

Ein Ort wo sich die Top-Aufsichtsräte untereinander treffen und gegenseitig bereichern, ist die Harvard Business School, die jetzt speziell ein Seminar mit dem Titel „Woman on Board“ anbietet. Das ist eine Empfehlung von uns, für Frauen in Spitzenpositionen.

Datum: 28. November bis 2. Dezember
Ort: Boston, Havrad Business School
Kosten: $ 10.750,-

Darüber hinaus gehende Einzelschulungen und individuelle Evaluierungen bieten wir unter unserer Dienstleistungsmarke „Deutsche Agentur für Aufsichtsräte“ an.

Speed Coaching zum Weg in den Aufsichtsrat

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Das war ein Erfolg für die Leiterin von FidAR-Süd, Frau Elke Benning-Rohnke. Sie rief – und über 160 Gäste, überwiegend herausragende Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erschienen beim Summer Summit.

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Eckart Reinke war zum Speed Coaching gekommen, um Wege in den Aufsichtsrat aufzuzeigen. Zuvor jedoch gab er einen scherzhaften und dennoch hintergründigen Hinweis an alle Anwesenden, wie man den Weg in einen Aufsichtsrat finden könnte.

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In vielen Einzelgesprächen gab es konkrete Hinweise zu der aktuellen Situation, zu den Wünschen der beruflichen Selbstverwirklichung und erste Hinweise, was man tun könnte, um diese zu erreichen.

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Diese Speed Coachings können nur ein erster Appetizer sein. Wer will, kann sich dann später intensiver auf dem Weg in einen Aufsichtsrat aktiv coachen lassen.

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Mit Stephan Koß war ein weiteres Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts der Aufsichtsräte in München vor Ort, denn ohne Visibilität in den einschlägigen Medien, ist ein Aufsichtsratsmandat trotz bester Qualifikationen kaum erreichbar.

Die Digitale Transformation benötigt ein neues Mindset

The Digital Transformation requires a new Leadership Mindset

Intro

Heute las ich einen Artikel von Prof. Dr. Scholz über die Zukunft der Arbeit. Grundlage war ein Positionspapier, was HR Vorstände über die Digitalisierung denken. Herr Scholz hat dabei viel Wahres geschrieben, so dass ich den Artikel nur empfehlen kann.

Ein neues Mindset wird benötigt

Um die Arbeitswelt der Zukunft gestalten zu können, muss man diese als Unternehmen auch erreichen. Damit kommt man um das Thema Digitalisierung kaum herum: Zu viele offene Stellen bietet so ziemlich jeder Businessprozess, um kleinen Unternehmungen Platz zu bieten. Diese greifen dann wertvolle Marge ab.

Diesem Phänomen kann man nur entgegnen, wenn man selber sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. Rezepte hierzu gibt es nicht: Es gilt, den gesamten Business Prozess auf den Prüfstand zu stellen. Dabei ist die gesamte Wertschöpfungskette zu betrachten.

Ein Kulturwandel hilft hierbei: Die Prozesse ändern sich immer schneller und radikaler. Das bedeutet, ein auf Micromanagement aufgebaute Unternehmungsführung ist darauf konditioniert, Prozesse immer kleinteiliger zu betrachten und zu optimieren, jedoch nicht, um es radikal umzubauen. Führungskräfte brauchen dazu neue Qualitäten: Es ist der Typus „Leader“ gefragt, der neue Ideen umsetzt und auch mal daneben greift (was aber aus ökonomischer Sicht nicht zu oft passieren sollte). Hier kommen wir zum Empathie Paradoxon: Gerade das Top Management soll jetzt Qualitäten aufweisen, mit denen diese in den vergangenen jahren nicht die Karriere dort hin hätten beschreiten können.

Mensch und Digitalisierung sind die Objekte

Die Digitalisierung fordert neues (oder besser: anderes) Denken. Ohne kreative Menschen kann man den Weg nicht beschreiten. Die Qualitäten werden zunehmend andere werden. Auch wenn der Mensch im Gesamtkonstrukt eines Unternehmens ein ersetzbares Objekt darstellt, muss die Führung jeden einzelnen respektieren und als Individuum wahrnehmen: Der Erfolg hängt vom Team ab und nicht von einzelnen Leuchttürmen.

Lob ist das neue Micromanagment!

Extro

Inhaltlich gebe ich Professor Dr. Scholz in vielen Punkten recht. Aber: Das Papier zu zerreißen entspricht gerade nicht den Werten, die man für den Umbau in die digitalen Gesellschaft benötigt. Also ist die Quintessenz von mir:

Ich freue mich, dass das Positionspapier so wenig Rechtschreibfehler enthält!

GermanIoD zu Gast bei FidAR (Frauen in den Aufsichtsrat)

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FidAR in München

Gestern war das Summer Summit des FidAR in München. Der FidAR ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, mehr Frauen in den Aufsichtsräten zu etablieren. Hier war der German IoD gestern auch zu Gast.

Das Summer Summit

Das Summer Summit fand auf der Dachterasse des Bankhauses Donner und Reuschel. Bei herrlichen Wetter netzwerkten 170 Personen bis spät in die Nacht. Dabei wurde die 10jährige Historie des FidAR beleuchtet und dass, seitdem Cromme feststellte, dass es sich bei einem Aufsichtsrat nicht um ein Damenkränzchen handeln würde, viel passiert. Zum Abschluss habe ich auch noch was bei der Tombola gewonnen: Eine Teilname am Abendevent von herCareer.

Impressionen

Das Ambiente der Dachterasse war einfach nur schön.

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Zu Gast war Eckart Reinke, der ein „Speed Coaching“ anbot:

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Vermittlung herausragender Frauen – 28. Juli 2016

Einem Thema sind wir im Rahmen der Aufsichtsrats-Vermittlung nicht nur besonders treu geblieben, sondern wir haben dieses massiv ausgebaut, die Förderung von herausragenden Frauen. Hierbei entwickeln wir als „Deutsches Institut der Aufsichtsräte“ unsere Plattform weiter, an der sich unterschiedlichste Personalberater Deutschlands einbringen. Kein einzelner Aufsichtsratsvermittler wird es alleine schaffen, einen wirklich relevanten Marktanteil zu generieren, hier spielt unsere offene Plattform die Zukunftsmusik. Immerhin gibt es über 30.000 Neubesetzungen oder Verlängerungen von Aufsichtsratsmandaten jährlich, die es zu adressieren gilt.

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Wir selber werden unter anderem beim FidAR Summer Summit am 28. Juli .2016 in München wieder ein Speed-Coaching anbieten, um darüber einen Beitrag zu leisten, die auf allen Ebenen gebotene Frauenquote nicht nur zu erreichen, sondern durch selbstverständliche Übererfüllung irgendwann als Gesetz auch wieder obsolet zu machen. Wir brauchen die besten Persönlichkeiten in Deutschends Aufsichtsräten und das geht nur, wenn wir das Potenzial aller Frauen mit einbeziehen.

So stehen an dem Abend als Gesprächspartner zur Verfügung

  • Stephan Werhahn als ein Vertreter der großen deutschen Unternehmerfamilien
  • Stephan Koß als einer der Experten für Vermittlungen über Social Media Kanäle
  • Eckart Reinke als Personalvermittler mit einer langjährigen Historie von erfolgreichen Platzierungen in den Top-Ebenen

Status und Zukunft

Wir blicken auf voll ausgelastete Monate in der Aufsichtsrats-Beratung unter der Marke „Deutsche Agentur für Aufsichtsräte“ zurück, seien es die

  • regelmäßigen Effizienzprüfungen nach DCGK 5.6
  • effizient und digitalisiert durchgeführten Aufsichtsrats-Beurteilungen nach KWG §25
  • die Beratung zum Risk-Management, insbesondere zum Thema Cyber-Risk (hier speziell unsere Kooperation mit dem Cyber-Sicherheitsrat Deutschland)
  • sowie die Schulungen von Aufsichtsräten zu Haftungsfragen und Best Practice.

Aber einem Thema sind wir nicht nur besonders treu, der Aufsichtsrats-Vermittlung, sondern sehen das im Fokus unserer aktuellen und zukünftigen Aktivitäten. Hierbei entwickeln wir als „Deutsches Institut der Aufsichtsräte“ unsere Plattform weiter, an der sich unterschiedlichste Personalberater Deutschlands einbringen. Kein einzelner Aufsichtsratsvermittler wird es alleine schaffen, einen wirklich relevanten Marktanteil zu generieren, hier spielt unsere offene Plattform die Zukunftsmusik. Immerhin gibt es über 30.000 Neubesetzungen oder Verlängerungen von Aufsichtsratsmandaten jährlich, die es in Kooperation mit möglichst allen wesetlichen Personalberatern zu adressieren gilt.