ThyssenKrupp Aufsichtsrat lässt die Rolle Eichlers im Schienenkartell gutachterlich prüfen

Essen (RP). Der Stahlchef von ThyssenKrupp, Edwin Eichler, war spätestens im Jahr 2006 über eine mögliche Verwicklung von ThyssenKrupp in ein Schienenkartell informiert. Das geht aus einem geheimen Vermerk der Wirtschaftskanzlei Freshfields hervor, die damals von ThyssenKrupp den Auftrag hatte, den Kartellverdacht zu prüfen.

ThyssenKrupp wurde im vergangenen Juli wegen der Beteiligung an einem Schienenkartell zu einem Bußgeld von 103 Millionen Euro verurteilt. Der Aufsichtsrat lässt gegenwärtig die Rolle Eichlers bei dem Kartell gutachterlich prüfen. Das Ergebnis, das schon in der vergangenen Woche vorliegen sollte, steht aus. Stahl-Chef Eichler war in dem kritischen Zeitraum noch Vorstandschef der Konzernsparte „Materials“ und hatte die Verantwortung für deren Schienen-Tochter „GfT Gleistechnik“. [mehr…]

Quelle: RP

 

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